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- Großraum-Verkehr Hannover (30.01.2010)
- Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (10.02.2010)
- Allgemeine Meldungen aus der Region (05.03.2010) NEU

üstra-Imagekampagne „Wir bewegen Hannover“ startet
(Hannover – PI üstra) - „Wir bewegen Hannover.“ So heißt die Kampagne der üstra, die heute auf den Heckflächen der üstra-Busse und im Fahrgastfernsehen ihre Fahrt aufnimmt. Auf zehn Motiven werben üstra-Mitarbeiter unterschiedlicher Berufsgruppen für ihr Unternehmen. So erfährt der Fahrgast was die Arbeitnehmer der üstra täglich bei Ihrer Tätigkeit antreibt und was sie im einzelnen tun, damit
Hannovers Busse und Bahnen sich bewegen.„Das Ziel der Kampagne und der Mitarbeiter ist es, die
Kunden darin zu bestärken, dass sie sich für einen kompetenten und symphatischen Dienstleister entschieden
haben“ erklärt Wilhem Lindenberg, Vorstandsmitglied der üstra und freut sich, dass auf diesem Wege gezeigt wird, dass die üstra ein vielfältiger und wichtiger Arbeitgeber ist.
In den nächsten Monaten ist die Kampagne auf den Heckflächen der üstra-Busse im XXL-Format zu sehen. Zusätzlich werden die Motive im Fahrgastfernsehen gesendet.
Die RegioBus Hannover hat eine neue Stimme
(PI RBH) - Die RegioBus Hannover hat eine neue Stimme: Matthias Kay, Redaktionsleiter beim erfolgreichen regionalen Sender Radio 21 ist demnächst nicht nur weiterhin „on Air“ zu hören, sondern auch in rund 400 Bussen in der Region.
Ab Ende Januar ertönt seine Stimme jedes Mal, wenn die nächste Haltestelle genannt wird.

EVB investiert in die Eisenbahnstrecke zwischen Bremerhaven und Rotenburg
(Bremervörde, 10.02.2010 - PI EVB) - Am 10. Februar 2010 war Dr. Oliver Liersch, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, zu Besuch bei den Eisenbahnen und Verkehrsbetrieben Elbe-Weser GmbH (EVB) in Bremervörde. Anlass für den Besuch sind die Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des Streckennetzes der EVB.
Aufgrund des zunehmenden Güterverkehrs von und zu den deutschen Seehäfen hatte das Land Niedersachsen ein Gutachten erstellen lassen und Ende 2008 vorgestellt. Dieses beinhaltete unter anderem Vorschläge für Maßnahmen an den norddeutschen Schienenstrecken, um den mittelfristig ansteigenden Güterverkehr auch künftig verstärkt über die Schiene abwickeln zu können. Dabei wurde festgestellt, dass das Streckennetz der EVB (einer nicht bundeseigenen Eisenbahn) einen wesentlichen Beitrag zur Beseitigung der vorhandenen Engpässe für den Güterverkehr von und zu den norddeutschen Seehäfen (Hafenhinterlandverkehr) leisten kann.
Erste Maßnahmen, wie die Erneuerung der Schienen und Schwellen zwischen Bremervörde und Geestenseth, wurden bereits letztes Jahr realisiert. Dieses Jahr ist die Erneuerung der Schienen und Schwellen sowie von Brücken und Durchlässen für Entwässerungsgräben zwischen Bremerhaven und Rotenburg (Wümme) vorgesehen. Auch sollen zahlreiche Bahnübergänge technisch gesichert bzw. aufgehoben werden.
Neben Finanzmitteln aus dem niedersächsischen Haushalt werden dabei Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Konjunkturpaketes II verwendet. Insgesamt sollen ca. 35 Millionen Euro investiert werden. Dabei findet eine enge Abstimmung der Maßnahmen mit der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und der NBank statt.
Staatssekretär Dr. Liersch betonte die Bedeutung des Vorhabens für die Entwicklung der Seehäfen: »Die EVB- Strecke von Bremerhaven über Bremervörde nach Rotenburg (Wümme) ist ein wichtiger Beitrag zur Entlastung eines Hauptengpasses - dem Knoten Bremen. Es ist bemerkenswert mit wieviel Freude und Engagement die Beschäftigten sich den Herausforderungen dieses Projektes stellen und die Chancen für die Fortentwicklung des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze nutzen«.
Ulrich Koch, Geschäftsführer der EVB, dankte dem Land Niedersachsen für die zügige Bereitstellung der finanziellen Mittel. Er versprach: »Wir legen den Schwerpunkt unserer Tätigkeiten im Jahr 2010 auf diese Maßnahmen, um einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Güterverkehrs zu den deutschen Häfen und für die Entwicklung der Region zu leisten.«
Neben den laufenden und den für dieses Jahr vorgesehenen Baumaßnahmen informierte sich Herr Dr. Liersch über die Geschäftsfelder der EVB und besichtigte die moderne Schienenfahrzeugwerkstatt am Bahnhof in Bremervörde. Die Sicherung einer Vielzahl von dauerhaften Arbeitsplätzen bei der EVB in der Region zwischen Elbe und Weser wurde vom Staatssekretär ausdrücklich begrüßt.
Die Kurzfassung des Gutachtens zur Hafenhinterlandanbindung findet sich hier http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C51358986_L20.pdf (510 KB) .
Vertrag für S-Bahn Bremen mit NordWestBahn besiegelt: Erste Details
(Osnabrück, Bremen, Hannover, 03.02.2010 - PI NWB) - Im Jahr 2008 haben das Land Niedersachsen und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen zusammen mit dem Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa die Weichen für ein verändertes Bahnangebot für die Metropolregion Bremen/Oldenburg gestellt. Mit der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen wird im Dezember dieses Jahres ein neues Kapitel im Schienennahverkehr für die Region aufgeschlagen. Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Jörg Bode und der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Dr. Reinhard Loske haben heute im Bremer Hauptbahnhof das erste NordWestBahn-Kundencenter der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen eröffnet. Anschließend wurde der Verkehrsvertrag, der die Zusammenarbeit für die nächsten 11 Jahre der Partner besiegelt, unterzeichnet.
"Mit der NordWestBahn nimmt ein in Niedersachsen bereits bestens bekanntes Eisenbahnverkehrsunternehmen seinen Betrieb in der Metropolregion auf. Wir freuen uns, dass erstmals ein privates Unternehmen in Deutschland S-Bahn Verkehre in einer solchen Größenordnung erbringen wird", sagt Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode. "Um die Attraktivität des Personennahverkehrs weiter zu steigern, sind auch künftig Investitionen in die Infrastruktur notwendig. So sind etwa in den zurückliegenden Jahren bereits viele Bahnsteige in Niedersachsen auf ein einheitliches Niveau angehoben und Haltepunkte barrierefrei ausgebaut worden. Die erfreulichen Steigerungen der Fahrgastzahlen bekräftigen uns, diesen Weg auch in den nächsten Jahren fortzusetzen", so Bode.
"Mit dem Vergabeverfahren setzen das Land Bremen und das Land Niedersachsen ein Zeichen für eine umweltfreundliche, nachhaltige Verkehrspolitik, die auch wirtschaftliche Aspekte im Auge behält", so Dr. Reinhard Loske, Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa. Von dem neuen Vertrag mit hohen Qualitätsstandards profitieren nicht nur die Länder, sondern auch die Kunden und Fahrgäste. Mit neuen und modernen Elektrotriebwagen schafft die NordWestBahn ein attraktives Nahverkehrsangebot für die Metropolregion, das die Städte Bremen, Oldenburg und Bremerhaven umfasst.
"Es erfüllt uns mit Stolz, als erstes privates Bahnunternehmen ein Regio-S-Bahn Netz in einer Metropolregion zu übernehmen", freut sich der NordWestBahn-Geschäftsführer Martin Meyer-Luu, der weiß, welch hohe Erwartungen an das Unternehmen als neuer Betreiber gestellt werden. Bereits seit knapp zehn Jahren überzeugt die NordWestBahn die Region Weser-Ems mit ihrem Nahverkehrsangebot und kann seitdem hohe Fahrgastzuwächse verzeichnen. "Für uns eine Bestätigung, dass wir unseren Auftrag im Sinne der Fahrgäste erfüllen."
Elektrisch in die Zukunft
Mit der Ausschreibung haben die beiden Aufgabenträger, der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, die Basis für den Einsatz der komfortablen neuen drei- und fünfteiligen Elektrotriebwagen vom Typ Coradia Continental von ALSTOM Transport Deutschland geschaffen. Zur Ausstattung zählen neben bequemen Sitzen, Niederflureinstiege mit Spaltüberbrückung an allen Türen, eine barrierefreie Ausstattung und insbesondere ein behindertengerechtes WC sowie großräumige Mehrzweckbereiche mit Fahrradstellplätzen. Die NordWestBahn hat mit viel Erfahrung und Engagement fahrgastfreundliche Lösungen bis ins Detail realisiert. Für Familienfreundlichkeit sorgt nicht nur eine Eltern/Kind Sitzgruppe mit Spieltisch, sondern auch ein Wickeltisch im WC. Für Arbeitseifrige gibt es Steckdosen an den Tischchen, so dass mobiles Arbeiten mit dem Laptop auch in der Regio-S-Bahn möglich ist.
Im Takt für Bremen und umzu
Mit dem stündlichen Basistakt gliedern sich die vier Strecken in das bestehende Nahverkehrsangebot ein. Auf einzelnen Streckenästen wird es einen 30-Minuten-Takt geben, die Strecke Bremen-Vegesack - Bremer Hauptbahnhof wird in der Hauptverkehrzeit sogar im 15-Minuten-Takt bedient, aber erst im Dezember 2011, wenn die Strecke von Bremen-Farge durchgehend elektrifiziert sein wird. Hervorzuheben ist an dem neuen Angebot, dass zwischen Nordenham - Bremen Hauptbahnhof und Twistringen mit dem neuen Fahrplan im Dezember Taktlücken geschlossen werden können. Die Verlängerung nach Bad Zwischenahn wurde aufgrund des guten Ergebnisses der Ausschreibung als Mehrleistung zusätzlich bestellt. Die Linie von Bremen-Farge verläuft zukünftig durchgehend bis in die Domstadt Verden. Insgesamt wird das Angebot zum Bremer Hauptbahnhof deutlich verbessert.
Zur Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen gehören
RS 1 Bremen-Farge - Bremen Hbf - Verden (ab Dezember 2011)
RS 2 Bremerhaven-Lehe - Bremen Hbf - Twistringen
RS 3 Bremen Hbf - Oldenburg - Bad Zwischenahn
RS 4 Bremen Hbf - Nordenham
Das europaweite Wettbewerbsverfahren wurde im Juni 2007 eingeleitet. Die NordWestBahn wird den Betrieb des Netzes ab Dezember 2010 auf den Linien RS 2, RS 3 und RS 4 aufnehmen und auf der RS 1 im drauffolgenden Jahr. Das Verkehrsunternehmen setzt neue, klimatisierte und videoüberwachte drei- und fünfteilige Elektrotriebwagen vom Typ Coradia Continental der Firma Alstom (Salzgitter) ein. Zu Hauptverkehrszeiten werden Zugeinheiten mit rund 600 Sitzplätzen eingesetzt. Die Laufzeit des Verkehrsvertrages beträgt 11 Jahre. Mit der Ausschreibung der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen stiegt der Anteil der im Wettbewerb vergebenen Leistungen im Bereich der LNVG auf über 50 Prozent und in Bremen auf ca. 80 Prozent.
Die NordWestBahn GmbH
Die NordWestBahn GmbH mit Sitz in Osnabrück ist eine Tochter der Stadtwerke Osnabrück AG, der Verkehr und Wasser GmbH in Oldenburg und der Veolia Verkehr GmbH. Das private Eisenbahnunternehmen hatte im November 2000 ihr erstes Netz zwischen Esens (Friesland), Wilhelmshaven, Oldenburg, Osnabrück und Bremen in Betrieb genommen. Seitdem hat sich das Unternehmen durch Übernahme weiterer Linien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stetig vergrößert. Hierzu gehört auch die Strecke Farge - Vegesack im Bremer Norden. Aktuell umfasst das Netz 15 Linien, die von der friesischen Küste bis zum Weserbergland, bis ins Ruhrgebiet und ins Rheinland reichen. Mit dem Start der Regio S-Bahn Bremen/Niedersachsen im Dezember 2010 wird die NordWestBahn der erste private Betreiber eines ganzen Regio-S-Bahn Netzes sein. Für das 270 Kilometer lange Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen Netz wird die NordWestBahn 150 Mitarbeiter im Bereich Service, Betrieb, Technik einstellen. Momentan setzen sich rund 500 Mitarbeiter auf dem über 1000 Kilometer langen Streckennetz dafür ein, dass die Fahrgäste sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen.

Hanse-Netz: Deutsche Bahn zieht Nachprüfungsantrag bei Vergabekammer zurück NEU
(Hannover, 4. März 2010 - PI DB) Die Deutsche Bahn zieht den Nachprüfungsantrag zur Ausschreibung des Hanse-Netzes bei der Vergabekammer Lüneburg zurück.
Die mündliche Verhandlung ergab, dass das Angebot der Bahn keine formalen Fehler enthält. Es wurde jedoch festgestellt, dass der Aufgabenträger einen Spielraum bei der Beurteilung der Zuschlagsfähigkeit von Angeboten hat. Diesen hat die LNVG genutzt.
Die Deutsche Bahn AG hat die Ergebnisse der mündlichen Verhandlung mit ihren Juristen eingehend geprüft und entschieden, auch im Sinne der Verfahrensbeschleunigung, nicht am Nachprüfungsverfahren festzuhalten.
Die Bahn hatte in der Ausschreibung der Verkehre auf dem 5,2 Millionen Zugkilometer langen Streckennetz zwischen Bremen, Hamburg und Uelzen ein weitaus preisgünstigeres Angebot abgegeben als die Metronom GmbH, die die Strecken seit 2003 fährt.

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