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Auslieferung der Baureihe 442 verzögert sich weiter
Die Auslieferung der Triebzüge der Baureihe 442 wird sich weiter verzögern. Wie die DB mitteilte, brachte das das Spitzengespräch am vergangenen Donnerstag zwischen dem Bundesverkehrsministerium, Eisenbahn-Bundesamt (EBA), der Herstellerindustrie und der Deutschen Bahn keine neuen Erkenntnisse zur Lieferung der Fahrzeuge.
Zusätzlich zu den ca. 60 Zügen, die seit 2009 bzw. 2010 fehlen, sollten zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2011 über 100 weitere Talent-Triebzüge im E-Netz Franken, im Mittelhessen-Netz und rund um Berlin an den Start gehen. Die DB arbeitet schon an Ersatzzug-Konzepte. Dabei beklagt der Konzern, dass seine ganze Fahrzeugreserve dadurch mehr oder weniger erschöpft sein wird, was vor allem im Winter problematisch sein kann.
Seitens Bombardier heißt es, man rechne mit einer Zulassung der Fahrzeuge für 160 anstatt wie bisher 140 km/h durch das Eisenbahnbundesamt noch in diesem Monat. So könnten die Fahrzeuge dann im Sommer 2012 ausgeliefert werden.
Foto: Jan Bartelsen
DB veröffentlicht Pünktlichkeitsstatistik im Internet

Seit dem 20. September findet man unter www.bahn.de/puenktlichkeit eine monatliche Statistik zur Pünktlichkeit der Züge der DB. Aktualisiert wird sie jeweils zur Mitte des Folgemonats.
Es handelt sich dabei um Daten, die vorher nur konzernintern sichtbar gewesen sind. Daher entsteht der Eindruck einer Transparenz-Offensive. "Wir wollen unsere Kunden transparent informieren, denn wir haben nichts zu verbergen", sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB. „Die Werte der einzelnen Monate belegen auch, dass wir saisonale Schwankungen in der Pünktlichkeit haben, die zu einem wesentlichen Teil auf externe Einflüsse, wie beispielsweise extreme Witterung, zurückzuführen sind.“

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Land Mecklenburg-Vorpommern startet Ausschreibung des Netzes "Ost-West"
Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat am 14. Dezember 2011 das Vergabeverfahren für das Netz "Ost-West" gestartet. Ausgeschrieben wird das Diesel-Netz hierbei in zwei Losen:
Los "Güstrow" mit den Linien:
- Lübeck – Bützow – Neubrandenburg – Pasewalk
- Pasewalk – Grambow (– Szczecin)
- Lübeck – Bad Kleinen
- Bützow – Pasewalk
- Pasewalk – Ueckermünde
und das Los "Parchim" mit den Linien:
- Schwerin – Hagenow Stadt
- Hagenow Stadt – Ludwigslust – Karow – Neustrelitz
- Rehna – Schwerin – Parchim sowie mit der saisonell zu bedienenden Strecke
- Plau am See – Karow – Waren (Müritz)
Der Streckenabschnitt Karow (Meckl) – Plau am See würde damit seit der Abbestellung im September 2000 wieder im Schienenpersonennahverkehr befahren. Die derzeitig von der Ostdeutschen Eisenbahn betriebene Strecke Neustrelitz – Mirow wird in der Ausschreibung nicht erwähnt.
Insgesamt ist während der 15-jährigen Vertragslaufzeit vom 13. Dezember 2014 bis 31. Dezember 2029 ein jährliches Volumen von 5,4 Millionen Zugkilometern zu erbringen. Auf das Los "Güstrow" entfallen dabei rund 3,5 Millionen Zugkilometer, auf das Los "Parchim" circa 1,9 Millionen Zugkilometer. In beiden Netzen können durch die Auftragnehmer Neu- und Gebrauchtfahrzeuge eingesetzt werden, im Los "Güstrow" sind Neufahrzeuge allerdings bis spätestens 1. Januar 2017 Pflichtvoraussetzung.


Strecken im bayerischen Oberland werden ausgeschrieben
Die für die Bestellung von Schienenverkehr in Bayern tätige Bayerische Eisenbangesellschaft schreibt die 1998 an die Bayerische Oberlandbahn vergebenen Verkehre neu aus.
Die Ausschreibung beinhaltet die Strecken
- München – Holzkirchen – Bayerischzell und
- München – Holzkirchen – Lenggries/ Tegernsee
die in Abhängigkeit der vorhandenen Infrastruktur und Fahrzeugverfügbarkeit in bis zu drei Betriebsstufen ausgeschrieben werden. Der neue Betreiber hat neben der Neubeschaffung auch die 17 Integral-Triebwagen des derzeitigen Betreibers zu übernehmen. Ebenso ist die Werkstatt der Bayerischen Oberlandbahn in Lenggries für die Wartung des Fahrzeugparkes zu erwerben und zu verwenden
Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen ca. 2,1 bis 2,3 Millionen Zugkilometer jährlich und werden für den Zeitraum von 15. Dezember 2013 bis 14. Dezember 2024, also über insgesamt 11 Jahre vergeben.
Regentalbahn ordert Neufahrzeuge beim polnischen Hersteller Pesa

Die Regentalbahn bestellt beim polnischen Hersteller PESA Bydgoszcz SA zwölf Fahrzeuge vom Typ LINK. Der Gesamtwert der Bestellung beträgt 31,2 Millionen Euro. Die Verträge wurden am 20. Dezember in München unterzeichnet. Sie sollen ab 2014 auf der Strecke Regensburg – Marktredwitz – Schirnding im sogenannten Netz der Oberpfalzbahn eingesetzt werden (BahnInfo berichtete). Mit der Bestellung sind dann erstmals Fahrzeuge des polnischen Herstellers in Deutschland unterwegs.
Ausgestattet mit Klimaanlage, behindertengerechten Toiletten sowie TFT-Displays für Fahrgastinformationen bietet der Dieseltriebwagen bis zu 252 Personen Platz. Durch ausfahrbare Trittstufen ist der Zustieg auch an unterschiedlichen Bahnsteighöhen möglich. Eine spurtstarke Beschleunigung ist durch die zwei 390 Kilowatt starken Motoren gewährleistet um die Fahrzeiten zu den Knotenbahnhöfen halten zu können. Gewartet werden die Fahrzeuge in der bereits bestehenden Werkstatt in Schwandorf.
Bild: Designstudie des neuen LINK für die Oberpfalzbahn.
Vogtland-Express über Weihnachten und Neujahr als Zug
Wie die Vogtlandbahn auf ihrer Homepage mitteilt, verkehrt der Vogtland-Express, der bisher aus einer Kombination aus Bus und Zug verkehrt, zwischen dem 22. Dezember 2011 und dem 2. Januar 2012 durchgehend als Zug. Als besonderes Highlight soll an einigen Tagen dabei der planmäßig verkehrende Desiro-Triebwagen durch eine Lok-Wagen-Kombination ersetzt werden.
Mit dem Sonderangebot "VX-Spezial" reisen Einzelpersonen seit dem 8. Oktober diesen Jahres bereits für 49 Euro, Familien für 89 Euro hin und zurück.
DB Regio Bayern modernisiert Wagen und Triebzüge

Bis 2013 werden in Bayern insgesamt 625 Wagen und Triebwagen modernisiert, teilte die DB mit. Es handelt sich vor allem um eine Erneuerung der Innenausstattung, beispielsweise werden Sitzpolster bzw. Armlehnen ausgetauscht und Toiletten erneuert. Bei Doppelstockwagen älterer Bauart werden die Sitze ganz ausgetauscht. Außerdem erhalten die Fahrzeuge eine Lackierung, die sie vor Graffiti schützt.
Die Wagen werden im Werk Pasing modernisiert; die Erneuerung eines Wagens wird dabei fünf Tage dauern. Die Arbeiten an den Triebzügen werden in Kempten, Nürnberg oder Hof durchgeführt.
Die Kosten für das Projekt, welches sich "Qualitätsstraße" nennt, betragen 10 Millionen Euro. Etwas weniger als die Hälfte davon zahlt der Freistaat Bayern. Dieses Geld stammt von Strafgeldern, welche die Bayerische Eisenbahngesellschaft in Fällen von Qualitätsmängeln im Nahverkehr erhoben hatte. Bayerns Verkehrsminister Zeil betonte die Nachhaltigkeit, welche dadurch erzielt wird. Ausgerechnet die Gelder, die aufgrund von Qualitätsmängeln fällig waren, kommen nun den Fahrgästen zugute. DB Regio unterstrich nochmal ihre Absicht, nicht nur auf Strecken, auf denen neue Fahrzeuge eingesetzt werden, den Komfort für Fahrgäste zu verbessern.

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