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BahnInfo Hamburg / Schleswig-Holstein
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Alle Fahrplanänderungen für die Region Hamburg   •   Besuchen Sie auch unsere Hamburgforen und das Schleswig-Holstein-Forum

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  • Allgemeine Meldungen aus der Region (20.06.2010)
  • Regionalverkehr (22.07.2010)
  • U-Bahn (21.06.2010)
  • S-Bahn (-)
  • AKN (06.07.2010)
  • Bus (21.07.2010)
  • Bus (Schleswig-Holstein) (-)
  • Fähre (-)

Allgemeine Meldungen aus der Region

[ BahnInfo-Buchtipp: Die Hamburger Rangier- und Güterbahnhöfe ]
[ BahnInfo-Buchtipp: Schnellbahnen in Hamburg ]

Bremer Straßenbahn auf dem Jungfernstieg

Bild zum Beitrag

Anlässlich des heutigen »Autofreien Sonntags« wird auf dem Jungfernstieg an der Bushaltestelle Richtung stadtauswärts die Einheit 3114 der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ausgestellt. Das Fahrzeug ist vom Typ GT8N-1, Baujahr 2006 und hergestellt von Bombardier und Vossloh Kiepe.

(Boris Roland, 20.06.2010)

Momentane Situation des Hamburger Hauptbahnhofs

Bild zum Beitrag

Ole Thorben Buschhüter einer der Köpfe hinter der S4 Initiative (Sprecher Hamburg) und Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft für die SPD stellte Ende Mai eine Schriftliche Kleine Anfrage (Drucksache 19/6349) an den Senat bezüglich der Zukunft des Hamburger Hauptbahnhofs. Hauptpunkt ist die Erreichbarkeit und Nutzung des Hauptbahnhofs durch den Regionalverkehr, beispielsweise durch den metronom, welcher gern mehr und längere Züge ins Zentrum Hamburgs führen würde und nicht oft nur bis Harburg.


Besonders betroffen sind die Gleise 5 bis 7, durch die Züge von/nach Berlin und in den Nordosten Schleswig-Holsteins unter anderem der R10. Ein Denkansatz zur Lösung, der Abbau eines der Durchfahrgleise 9 oder 10 und Erstellung eines weiteren Bahnsteigs auf dem dann ehemaligen Gleisbett. In der Antwort beruft sich der Senat auf das Zielkonzept „Knoten-Hamburg-Untersuchung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Dort wurde diese Maßnahme ebenfalls untersucht und nicht gänzlich verworfen. Zum jetzigen Zeitpunkt scheidet die Lösung anstelle für Gleis 10 einen Bahnsteig von 250m für Gleis 9 zu errichten allerdings aus. Eine Zufahrt zum Betriebshof von/zu den Gleisen 5 bis 7 wäre nach dem Bau nicht mehr möglich.

Das Konzept sieht allerdings eine Lösung des Kapazitätsproblems der Bahnsteige zur Lübecker Strecke hin, die Wasser auf die Mühlen der Initiative sein dürfte, eine Verlagerung des Regionalverkehrs auf die S-Bahn. Empfolen wird also die lange überfällige Einführung der S4, erst recht bei Schaffung der festen Fehmarnbelt-Querung.

Des weiteren wird auch eine Verkürzung des eingleisigen Abschnitts Rothenburgsort – Anckelmannsplatz im Bereich Rothenburgsort um ca. 1,1 km empfolen.

Abschließend wird noch auf bauliche Vorhaben am und im Hauptbahnhof eingegangen. Eine Überbauung der Gleise zwischen Hauptbahnhof und dem ehemaligen Postamt „Hühnerposten“ ist aus wirtschaftlichen Gründen vom Tisch. Mit der Sanierung der Bahnsteighalle soll noch in diesem Jahr begonnen werden, weitere Arbeiten zur Erhaltung des Bauwerks werden angedacht beziehungsweise befinden sich in der Planung.

Foto: Die Gleise 9 und 10.

(Boris Roland, 20.06.2010)
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Regionalverkehr-Logo

Sonntags (bis 05.09.2010) mit VT 628 von Kiel nach Schönberger Strand

Bild zum Beitrag

Wie im letzten Jahr gibt es auch im Jahr 2010 wieder den "StrandExpress", der bis zum 5. September Sonntags von Kiel Hauptbahnhof nach Schönberger Strand fährt und mit einem Triebwagen der Baureihe 628 gefahren wird. An Samstagen wird eine Fahrt (nur von Kiel zum Schönberger Strand) angeboten. Weitere Informationen (genaue Fahrzeiten und -preise) sind im Prospekt des Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e. V. unter http://www.vvm-museumsbahn.de/image/2010_Schoenberg_Saisonprospekt.pdf auf Seite 2 zu finden.

Hinweis: Alle Fahrplanangaben ohne Gewähr

Foto rechts: "Schönberger Strand Express" im Jahr 2009: Das Bild entstand am 4. Juli 2009 bei der Einfahrt in den Museumsbahnhof Schönberger Strand. Aufnahme: Jan Bartelsen

(Jan Bartelsen, 22.07.2010)

Fehmarn-Burg: Neuer Halt ab 31. Juli 2010

Der neue Halt Fehmarn-Burg auf der Insel Fehmarn wird nach derzeitigen Planungen am 31. Juli 2010 in Betrieb genommen werden. Entsprechende Fahrpläne sind jedenfalls in der Online-Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG veröffentlicht. Wie zu entnehmen ist, werden die Regionalbahnen aus Lübeck sowie die - in den Sommermonaten am Wochenende direkt aus Hamburg kommenden - RegionalExpress-Züge (BahnInfo berichtete) zukünftig in Fehmarn-Burg halten und nach 6 minütigem Aufenthalt (teilweise, vor allem in der Gegenrichtung, kürzere / längere Aufenthalte) ihre Reise nach Puttgarden fortsetzen. Die Ankunft in Puttgarden ist entsprechend 15 Minuten später, auf dem Rückweg ist die Abfahrt in Puttgarden etwa 10 Minuten eher als derzeit.

Hinweis: Alle Fahrplanangaben ohne Gewähr

(Jan Bartelsen, 22.07.2010)

RE Hamburg-Kiel mit Verstärkung aus Berlin

In den Wagenpark des RE 21008 Hamburg-Kiel war heute ein Doppelstockwagen von DB Regio Nordost aus Berlin eingereiht. Weitere Information, inklusive Foto, sind im entsprechenden Beitrag RE Hamburg-Kiel mit Verstärkung aus Berlin im BahnInfo-Schleswig-Holstein-Forum zu finden.

(Jan Bartelsen, 21.06.2010)

Kiel-Elmschenhagen

Am heutigen 13. Juni 2010 wurde der neue Bahnhof Kiel-Elmschenhagen auf der Bahnstrecke Kiel-Lübeck in Betrieb genommen. Weitere Informationen und Bilder dazu sind im entsprechenden Thread im BahnInfo-Schleswig-Holstein-Forum zu finden.

(Jan Bartelsen, 13.06.2010)

Zweigleisiger Ausbau der Strecke Lübeck - Lübeck-Travemünde verzögert sich

Der zweigleisige Streckenabschnitt zwischen Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Dänischburg wird nicht, wie geplant, am 13. Juni in Betrieb genommen. Der lange und strenge Winter verzögerte den gesamten Bauablauf nachhaltig.Die großen Schneemengen und der starke Frost machten über Wochen geplante Erd-, Gleisbau- sowie Betonierarbeiten unmöglich.
In den nächsten Wochen werden noch der Oberbau für das Gleis von Lübeck-Dänischburg nach Schwartau-Waldhalle sowie die Eisenbahnüberführung über die Schwartau fertig gestellt. Zeitgleich werden die Bahnübergänge Schäferkamp, Siemser Landstraße, Moorkrug, Am Moor und Waldhusener Weg signaltechnisch an den zweigleisigen Bahnbetrieb angepasst.
Bis zur Aufnahme des zweigleisigen Betriebes, der für Dienstag, 13. Juli 2010 geplant ist, werden viele Regionalbahnen von Lübeck Hbf nach Lübeck-Travemünde Strand sowie in der Gegenrichtung weiterhin durch Busse ersetzt.
In den Bussen sind der Kauf von Fahrscheinen und die Mitnahme von Fahrrädern leider nicht möglich. Detaillierte Infos zu den Fahrzeiten erhalten Reisende im Internet unter www.deutschebahn.com/bauarbeiten.

Quelle: Presseinformation Deutsche Bahn AG

(Jan Bartelsen, 03.06.2010)
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U-Bahn-Logo

[ BahnInfo-Buchtipp: Hamburg U-Bahn- & S-Bahn-Album ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der Hamburger U-Bahn (DT1 - DT4) ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Abkürzungsverzeichnis der Hamburger U-Bahnhöfe ]

Erneute DT3-Modernisierung

Vor kurzem wurde die Einheit 819 fertiggestellt. Bereits etwas länger zurück liegt die Fertigstellung der Einheit 810. Im Umbau befindet sich zur Zeit unter anderem die Einheit 820.
Text: Jan Gnoth

(BahnInfo Leserzuschrift, 21.06.2010)

Projekt Binnenhafen: Behinderungen auf der U3

Im Rahmen der seit Jahren betriebenen Brücken- und Viadukterneuerungen, die als „Brückenschläge“ bezeichnet werden, wird ab dem morgigen Montag die bekannte Strecke zwischen den Stationen Baumwall und Rathaus am Hafen entlang gesperrt. Konkret wird im Bereich der Binnenhafenbrücke gearbeitet, was die Angabe hinter der diesmal abweichend gewählten Bezeichnung für die Bauarbeiten vermuten läßt. Damit wird die in den 1990er Jahren begonnene Erneuerung der Hochbahnstrecke zwischen kurz vor der Station Landungsbrücken bis kurz vor die Station Rathaus komplettiert.

Neben den Neubauten an Viadukt und Brücken werden im Bereich Rödingsmarkt Gleisarbeiten und an der Station Baumwall umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Hierbei achtet man besonders auf eine historisch entsprechende Erscheinungsweise, die bei den Arbeiten in der Vergangenheit teilweise verschwand.

Bis zum 3. Oktober diesen Jahres wird der Betrieb auf der U3 in dem Bereich daher nur eingeschränkt möglich sein. Die U3 im normalen bis 5 Minuten Takt fährt im Osten nur bis Rathaus (Rathausmarkt) und im Westen jeder zweite Zug nur bis St. Pauli. Im 10 Minuten Takt fahren die Züge weiter bis Baumwall.

Abweichend wird dieses Mal kein Schienenersatzverkehr eingerichtet, stattdessen wird man auf die regulär fahrenden Buslinien verwiesen oder die zwischen den Haltestellen „U-St. Pauli“ und „Hauptbahnhof“ zuschlagsfrei verkehrenden Schnellbuslinien. Ebenfalls verwiesen wird auf die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 mit den Stationen Stadthausbrücke (Bereich Rödingsmarkt) und Landungsbrücken.

Die im unten verlinkten Flyer aufgeführten Buslinien im Überblick:
3: Fährt unter anderem von der U-Bahn Station Feldstraße kommend über die gleichnamige Straße, den Sievekingplatz (Messehallen) und Rödingsmarkt bis Rathausmarkt und weiter in die HafenCity.
6: Fährt nur montags bis freitags aus Richtung Borgweg kommend über Rathausmarkt bis Rödingsmarkt.
31: Fährt von Berliner Tor kommend über Hauptbahnhof, die Mönckebergstraße und den Rathausmarkt zum Rödingsmarkt. Wie die 6 nur in dieser Fahrtrichtung, beide starten in Gegenrichtung ab Adolphsplatz.
35: Fährt von Wandsbek kommend über Hauptbahnhof, die Mönckebergstraße und den Rathausmarkt über Rödingsmarkt bis Sievekingplatz/Messehallen.
37: Fährt von Altona kommend über „U-St. Pauli“ zum Rödingsmarkt und weiter über Mönckebergstraße zum Hauptbahnhof.
112: Fährt von Altona kommend über die Hafenstraße zu den Landungsbrücken, U-Bahn Station St. Pauli und über Holsten- und Gorch-Fock-Wall über Lombardsbrücke zum Hauptbahnhof.

Für die Fans der mittlerweile nach den Bauarbeiten 2009 wieder nur selten anzutreffenden DT 2 gibt es ein besonderes Schmankerl. Es wird über den Tag verteilt mehrere feste Umläufe von DT 2 Zügen auf der U2 und U3 geben. Die Züge starten morgens ab 7:07 Uhr alle 10 Minuten ab Wandsbek-Gartenstadt und nachmittags ab 16:12 Uhr ebenfalls alle 10 Minuten ab Hagenbecks Tierpark.

HOCHBAHN PDF-Dateien:
Flyer zum Projekt
Infokarte zu den Fahrtmöglichkeiten

NimmBus-Fahrpläne:
U3 „West“: Barmbek – Kellinghusenstraße – Schlump – St. Pauli – Baumwall
U3 „Ost“: Rathaus – Hauptbahnhof Süd – Barmbek – Wandsbek-Gartenstadt

(Boris Roland, 09.05.2010)
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S-Bahn-Logo

[ BahnInfo-Buchtipp: Die Hamburger S-Bahn - Mit Gleichstrom durch die Hansestadt ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Baureihen-Porträt der BR 470 ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Baureihen-Porträt der BR 471 ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der Hamburger S-Bahn (BR 470 - 474) ]
[ BahnInfo-Hamburg-Sonderseite: Bau der Flughafen-S-Bahn ]

Es liegen momentan keine aktuellen Meldungen vor.
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Surf and Rail

AKN-Logo

[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der AKN ]

ex-AKN - MAN-Schienenbus VT 2.17 bei der Buckower Kleinbahn im Einsatz

Aufgrund eines Diebstahls der Oberleitung bei der Märkischen Kleinbahn Müncheberg - Buckow kommt ab Sonnabend 10. Juli 2010 bis auf weiteres als Ersatz der ehemalige AKN MAN-Schienenbus VT 2.17 auf der genannten Strecke zum Einsatz.
Der MAN-Schienenbus VT 2.17 wurde 1963 bei der AKN in Betrieb genommen und kam bis zur Inbetriebnahme der VT2E in den Jahren 1976-77 überwiegend auf der A1 zum Einsatz. Nach Inbetriebnahme der VT2E in den Jahren 1976-77 wurden die MAN-Triebwagen 2.12 - 2.20 einschließlich VT 2.17 und der dazugehörigen Steuerwagen von der A1 zur A2 umgesetzt und ersetzten dort die ANB-eigenen MAN-Triebwagen VT 4.41 - 4.44 einschließlich der dazugehörigen Steuerwagen. Nach Inbetriebnahme der VT2A im Jahre 1993 wurden die MAN-Schienenbusse bei der AKN ausgemustert und zur Karsdorfer Eisenbahn verkauft, wo diese bis zur Insolvenz der Karsdorfer Eisenbahn im Jahre 2003 im Einsatz waren. Während die meisten der ehemaligen AKN-Triebwagen nach rund 3jähriger Abstellungszeit in Karsdorf um den Jahreswechsel 2006/2007 an Ort und Stelle verschrottet worden sind, konnten VT 2.12 und 2.17 sowie einige weitere baugleiche Fahrzeuge von anderen Privatbahn von Karsdorf aus zur Draisinenbahn Berlin-Brandenburg verkauft werden, wo VT 2.17 vor einiger Zeit wieder in Betrieb genommen worden ist und seitdem für Sonderfahrten zur Verfügung steht. Diese Sonderfahrten erfolgen nun ab 10. Juli 2010 bis auf weiteres regelmäßig bei Märkischen Kleinbahn Müncheberg - Buckow. Weitere Infos sowie Fahrpläne und Fahrpreise unter http://www.bkb-info.de.

Text: Jan Gnoth

(BahnInfo Leserzuschrift, 06.07.2010)

»Hin und Weg« - Performance-Kunst in der AKN

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Die AKN kooperiert mit dem Schauspielhaus Hamburg für ein Performanceprojekt. Der Arbeitstitel dieser künstlerischen Aktion lautet „Hin und Weg“. Vier Schulen, die an den Strecken der AKN liegen, nehmen an diesem Projekt teil. Professionelle Regie- und Performance­künstler werden mit den Schülern bei sogenannten Probefahrten das AKN-Feeling testen und dabei Stück- und Spielideen entwickeln.

Vielleicht sehen wir feine, behutsame Versuche oder auch laute, provozierende. Möglicher­weise nehmen sich die Gruppen aktuellen Themen an, setzen einen klassischen Stoff ein oder kommen ganz ohne Sprache mit körperlichen Zeichen daher; der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Denken Sie sich eine der üblichen AKN-Fahrten. Ein Bahnhof, wir steigen in den AKN-Zug in Richtung Hamburg ein, nützlicher, nüchterner Reiseort, von uns zur Eile angetrieben. Fahrpläne bestimmen die Abfahrts- und Ankunftszeiten in den Orten, Züge rattern, Menschen auf kurzer Reise, leere Blicke hinter Zeitungen, verschanzte Gesichter, Kaffee­becher und iPods, ein Handy klingelt.

Wer denkt über diese Orte nach? Der Reisende selbst sicher nicht. Aber was geschieht, wenn der Raum eine neue Bedeutung erfährt? Plötzlich geschehen unvorhergesehene Störungen der alltäglichen Routine, die bei den Mitfahrenden Irritation, Schmunzeln oder Betroffenheit auslösen.

Eine Gruppe von Jugendlichen belebt den Triebwagen mit ihren Geschichten über Kommunika­tion, das Hin- und Wegsehen, das Hin- und Weggehen, das Hin- und Wegsein im öffentlichen Verkehrsraum. Was passiert, wenn Regeln durchbrochen werden, Dinge geschehen, für die die Bahn nicht vorgesehen ist, die nicht üblich sind? Der Jugendliche definiert mit Theater und Performance den Raum entgegen seiner ursprünglichen Bedeutung. Es entwickelt sich eine neue Raumdimension, eine Raumreise, eine Raum­fertigkeit. Er lädt uns mit dieser Kunstform ein, nicht mehr vereinzelt zu sein, sich als teilhabende Masse an dem Geschehen wahrzunehmen.

Bilder entstehen, die den Zuschauer emotional berühren und ihm seine eigene Assoziations­freiheit lassen. Die Performance wirkt am besten, wenn sie uns überrascht. Anders als eine gelenkte Bahn führt sie uns oft in ein undefiniertes Niemandsland ohne Werte und freier Assoziation. Und kaum haben wir sie wahrgenommen, ist der Spuk schon wieder vorbei. Der Ort jedoch hatte sich durch das Spiel für Momente in einen anderen verwandelt und wird uns so für eine Weile in Erinnerung bleiben.

Die Proben beginnen im Herbst dieses Jahres, Aufführungen in den AKN-Zügen sind von März bis Mai 2011 vor­gesehen.

Quelle: AKN

(Boris Roland, 22.06.2010)

A1 sonntags mit zusätzlichen Fahrten zur Holstentherme

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"Holstentherme" ist wieder Endbahnhof für einzelne Fahrten. Seit dem 1. Mai verkehrt die A1 sonn- und feiertags mit 4 Fahrtenpaaren, die sonst 22 Minuten am Bahnsteig in Kaltenkirchen kurzkehren, weiter bis zur Holstentherme, so dass die Holstentherme zwischen 10 und 18 Uhr auch sonn- und feiertags jede Stunde angefahren wird, wenn auch nicht im glatten Stundentakt, was auf Grund des 40-Min.-Grundtaktes nicht möglich ist. Nebenstehend der "Premierenzug", der am 1. Mai um 11:11 Uhr Ulzburg Süd einfährt. Dass die Züge jahrelang nicht mehr Holstentherme schildern mussten, sieht man an der Zugschilderung: Dort steht in klein unter "Holstentherme" nämlich auch noch "dodenhof". Das war einige Jahre der offizielle Stationsname des Haltepunktes Holstentherme, als das Möbelhaus noch keinen eigenen Bahnhof hatte.

(Alexander Lehmann, 08.05.2010)
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[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Aktuelle Brechpunktliste HVV ]

»Hamburger Jedermann« - Umleitung in der Speicherstadt

Seit dem 9. Juli bis zum 29. August wird die Straße Auf dem Sande jeweils Freitags, Sonnabends und Sonntags von ca. 17 bis 23 Uhr gesperrt. Grund ist die alljährliche Aufführung des Stücks »Hamburger Jedermann« im Bereich der Straße.

Betroffen sind die Linien 3 und 6, bei denen die Haltestelle „Auf dem Sande (Speicherstadt)“ in die Straße Am Sandtorkai, in Höhe der Einmündung Auf dem Sande, verlegt ist.

(Boris Roland, 21.07.2010)

Alte Wasserstoffbusse gingen außer Dienst

Am Montag endete der fast durchgehende siebenjährige Einsatz der Brennstoffzellenbusse bei der HOCHBAHN. Für Fahrzeuge, die nur für eine dreijährige Nutzungszeit vorgesehen waren, eine sicher beachtliche Leistung.

Den Ursprung hatte das als »HH2« in Hamburg benannte Projekt im »CUTE«-Projekt (Clean Urban Transport for Europe) der Europäischen Union. Beide Kurzbezeichnungen sind mit einem Augenzwinkern zu verstehen: Während sich die Hamburger Bezeichnung an das Kennzeichen der Stadt und die chemische Formel für Wasser anlehnt – HH und H2O -, gleicht das Akronym des umfassenden EU-Projekts dem englischen Wort für „süß“ oder „nett“. Im Jahr 2000 gestartet, kamen von 2003 bis 2004 die Busse vom Typ EvoBus/Mercedes-Benz Citaro (O 530) Fuel Cell/Brennstoffzelle (BZ) für den Einsatz zur Verfügung.

Schlussendlich wurde der Bereich noch auf Australien (2002) und China (2004) ausgeweitet, mit jeweils lokalen Förderprojekten.

Im Einzelnen nahmen folgende Städte (und Verkehrsunternehmen) teil:
Hamburg/Deutschland – Hamburger Hochbahn AG
Stuttgart/Deutschland – Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB)
Stockholm/Schweden – Busslink i Sverige AB
Amsterdam/Niederlande – Gemeentevervoerbedrijf Amsterdam (GVB)
Luxemburg – Autobus de la ville de Luxembourg (AVL)
London/Großbritannien – FirstGroup plc
Madrid/Spanien – Empresa Muncipal de Transportes de Madrid (EMT)
Barcelona/Spanien – Transports de Barcelona (TB)
Porto/Portugal – Sociedade de Transportes Colectivos do Porto SA (STCP)
Reykjavik/Island
Perth/Australien
Peking/China

Das ursprüngliche Projekt war bis 2005 angesetzt und wurde anschließend als neues Projekt »HyFLEET:CUTE« verlängert und erweitert. 2006 endete auch dies, Hamburg führte seit dem den Einsatz der Busse alleine weiter. Zunächst nur bis 2008 geplant, übernahm man 2006 die Stuttgarter CUTE-Wagen 5162 bis 5164 als 2374-2376 und die Stockholmer 5501 bis 5503 als 2377-2379. Zu der zeit und zwischendurch war die Flotte über einige Wochen nicht im Einsatz, was aber eher die Ausnahme blieb.

Mit den nun neun Fahrzeugen wurde die Anzahl der bedienten Linien noch etwas ausgeweitet. Fuhr man anfänglich einen Sonderumlauf – der auch mal ausfallen konnte – auf der Metrobus-Linie 24 zwischen den Haltestellen „Lademannbogen“ (hier befindet sich auch der Betriebshof der Fahrzeuge – Hummelsbüttel) und „U-Niendorf Nord“. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Linien hinzu, die vom Betriebshof Hummelsbüttel bedient werden. Auffälligster und bekanntester Einsatz dürften die beiden zusammen fahrenden Busse gewesen sein, die auf der Metrobus-Linie 6 jeweils einen Gelenkbus ersetzten.

Nach zwei Jahren dezimierte sich der Bestand bereits wieder. Die in Stuttgart eingesetzten Busse waren aufgebraucht. Durch die Topologie Stuttgarts, sprich der Berg- und Talfahrt dort, waren sie vorher stärker belastet worden, als die Wagen in Hamburg oder Stockholm.

Von den nun letzten sechs Wagen gehen fünf zurück an EvoBus und werden dort zerlegt, um unter anderem weitere Erkenntnisse für neue Brennstoffzellenbusse zu sammeln. Ein Fahrzeug wird in Hamburg bleiben, allerdings ebenso wenig erhaltend, bei der Feuerwehr als Übungsobjekt.

Lange wird Hamburg allerdings nicht ohne Wasserdampfwolken hinter Bussen bleiben. In den kommenden Monaten sollen zehn Fahrzeuge der nächsten Brennstoffzellenbusgeneration in den Bestand kommen. Neben der allgemeinen Weiterentwicklung, wird hier auf die von den Dieselhybridgelenkbussen bekannte Rückgewinnung der Bremsenergie gesetzt, welche in Form von Strom in Akkus auf dem Dach gespeichert wird. Man erhofft sich so eine Einsparung von 10 bis 25% an Wasserstoff.

Ein Relikt bleibt an vielleicht unerwarteter Stelle zurück. Die Matrix-Anzeigen der Stuttgarter Busse finden in dem unter der Nummer 8400 bei der HOCHBAHN laufenden Prototypen des newAGG 300 weitere Verwendung.

Weitere Artikel:
HH2 wird fortgesetzt
CUTE-Projekt international beendet - Fortführung in Hamburg!
Brennstoffzellenbusse jetzt auf MetroBus-Linie 6
Wasserstoffbusse in Hamburg

(Boris Roland, 15.07.2010)
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