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VBB stellt Verkehrskonzept zur BBI-Eröffnung vor NEU
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg VBB stellte heute das bereits bekannte Verkehrskonzept zur Eröffnung des neuen Flughafens offiziell vor und klärte einige noch offene Fragen.
Mit der Eröffnung am 30. Oktober 2011 wird die S-Bahn vom bisherigen Endbahnhof Schönefeld über den Haltepunkt Waßmannsdorf zum Terminal verlängert und verkehrt laut VBB-Chef Franz im 10-Minuten-Takt mit Vollzügen. Wann der 10-Minuten-Takt endet, steht hingegen noch nicht fest, er soll jedoch deutlich ausgeweitet werden.
Am Eröffnungstag nimmt ebenfalls der neue Flughafen-Express RE9 den Betrieb auf. Er verkehrt künftig vom Hauptbahnhof über Potsdamer Platz und Südkreuz direkt zum Terminal alle 30, wenn möglich alle 20 Minuten. Die Züge sollen eine spezielle Beschriftung erhalten und im Zug über Monitore mit aktuellen Informationen zum Flugverkehr verfügen.
Die RB22 wird dagegen erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 verschwenkt und verkehrt bis dahin weiter auf dem aktuellen Linienweg.
Die Busanbindung aus Richtung Rudow erfolgt mit den Linien X7 und X11, welche sich zu einem 5-Minuten-Takt überlagern und von Rudow zum Terminal ohne Zwischenhalt verkehren. Die Anbindung weiterer Linien (z.B. 163) hängt von der rechtzeitigen Fertigstellung der Ergänzungsstraßen und einer notwendigen Bestellung ab. Die Umlandanbindung erfolgt über die Linien 602 nach Teltow, Stahnsdorf und Potsdam, X702 ohne Zwischenhalt über die Autobahn nach Ludwigsfelde, 734 nach Rotberg, 741 zum A10-Center, 742 und 743 nach Königs Wusterhausen und 794 nach Mahlow und Blankenfelde.
Nach der Eröffnung werden jährlich 50 Millionen Sitzplätze vor und 60 Millionen nach der Ostanbindung angeboten, wovon nur etwa 10 Millionen auf den Bus entfallen.
Erstaunlich deutlich äußerte sich Franz zur Dresdener Bahn, wo er ein Eingreifen des Bundes zugunsten der Tunnellösung forderte, um die langwierigen Gerichtsverfahren zu umgehen, die die Anwohnerklagen erfordern würden. Durch den Tunnelbau würden 30 Millionen Euro an Mehrkosten entstehen, das Gesamtprojekt Berlin-Dresden ist mit derzeit 400 Millionen Euro beziffert.
Franz bemängelte zudem, dass die Aufgabenträger keinen Einfluss auf die Infrastruktur und keine Planungssicherheit im Fernverkehr hätten. Er forderte ein Bundesgesetz zum Fernverkehr, welches analog zu den Verkehrsverträgen der Länder die Linien, Halte und Taktdichte im Fernverkehr festlegt. Problematisch bewertete er auch die Anbindung an Polen. Derzeit gibt es Verhandlungen, um den Stettiner Stadtverkehrstarif in den VBB einzubinden und somit durchgängige Fahrkarten anbieten zu können. Neben der besseren Anbindung von Stettin ist auch eine Verlängerung der Linie 26 von Küstrin nach Gorzow ist gewünscht.
Rotation im Brandenburger Verkehrsministerium

Jutta Lieske, Brandenburger Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL), ist überraschend aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Ihr Nachfolger wird der Staatssekretär und ehemalige Bundestagsabgeordnete Jörg Vogelsänger. Als Staatssekretär rückt Rainer Brettschneider nach, der dieses Amt bereits in der letzten Legislaturperiode ausübte.
Vogelsänger wurde in Woltersdorf geboren und lebt mit seiner Familie in Erkner, er ist Diplom-Ingenieur für Maschienenbau. Er gilt als Verkehrsexperte und setzt sich für den Öffentlichen Personenverkehr ein. Bei seinem Antrittsbesuch als Staatssekretär bei der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn im November (BahnInfo berichtete) machte er allerdings wenig Hoffnung darauf, dass Neufahrzeuge zukünftig wieder umfangreich durch das Land gefördert würden, da der finanzielle Spielraum begrenzt sei. Es wird sich zeigen, wie er den neugewonnenen Spielraum als Minister zugunsten des ÖPV nutzen kann.
(Foto: Vogelsänger (v.r.n.l.) neben SRS-Geschäftsführer Bröcker, Schöneiches Bürgermeister Jüttner und SRS-Betriebsstellenleiter Stahl bei der KTNF6-Vorstellung im November - Tom Gerlich)
Baumfällungen im Zusammenhang mit Bauarbeiten der BVG
Zur Vorbereitung von erforderlichen Grundinstandsetzungsmaßnahmen an U- und Straßenbahnanlagen müssen vor Beginn der jährlichen Vegetationsschutzperiode bis Ende Februar Baumfällungen durchgeführt werden.
Dies betrifft den Bereich der östlichen Tauentzienstraße vor dem Wittenbergplatz, wo zur Tunnelsanierung 13 Bäume gefällt werden, deren Wurzelwerk den darunterliegenden U-Bahntunnel erheblich geschädigt hat. Diese Fällungen erfolgen ab dem 20.02.2010 bis zum 28.02.2010, überwiegend in den Morgenstunden, um den Geschäftsbetrieb der anliegenden Kaufhäuser nicht zu beeinträchtigen.
In der Straße Am Tierpark, im Abschnitt Alt-Friedrichsfelde bis Criegernweg, wird der gesamte Straßenquerschnitt umgestaltet. Dabei erhält die Straßenbahn einen vom MIV abgegrenzten besonderen Bahnkörper. In der Schönhauser Allee, im Bereich der Mittelpromenade, sind die vorhandenen Bäume teilweise nicht mehr standsicher und müssen der für die Sanierungsarbeiten erforderlichen Schutzeinhausung weichen.
Alle Fällmaßnahmen sind mit den bezirklichen Natur- und Grünflächenämtern einvernehmlich abgestimmt. Für die gefällten Bäume werden an gleicher Stelle Ersatzpflanzungen vorgenommen bzw. gemäß den Naturschutzauflagen entsprechende Ersatzmaßnahmen durchgeführt.
Trotz S-Bahnkrise: Mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen
Die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg sind im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen. Trotz der Krise bei der S-Bahn konnten die Fahrgeldeinnahmen 2009 erstmals die Schallgrenze von einer Milliarde Euro überschreiten. Nach vorläufigen Berechnungen sind rund 18 Millionen mehr Menschen mit den Bussen und Bahnen in der Region unterwegs gewesen. Insgesamt geht die Prognose des VBB von 1.078 Millionen Fahrgästen im Jahr 2009 aus. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen haben sich dadurch bei stabilen Fahrpreisen um 2,7 Prozent auf rund 1.020 Millionen Euro erhöht. Das hervorragende Gesamtsystem Öffentlicher Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg habe im S-Bahnkrisenjahr seine große Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt, sagte Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. "In der S-Bahn-Krise sind andere Verkehrsunternehmen im Verbund eingesprungen und haben mehr Verkehr auf die Strecke gebracht. Die Zusammenarbeit hat hier im Interesse der Fahrgäste sehr gut funktioniert. An vielen Stellen konnten so die Auswirkungen der ausgefallenen S-Bahnzüge durch Fahralternativen abgeschwächt werden. Es ist großartig, dass wir zum einen die Stammkunden offenbar halten und gleichzeitig Neukunden vom ÖPNV überzeugen konnten. Eine wichtige Rolle spielt dabei der große Erfolg des neu eingeführten VBB-Abo 65plus. Der Bus- und Bahnverkehr in der Region spielt zunehmend eine bedeutsame Rolle."
GDL und GKL rufen zu Warnstreik bei der BVG auf
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind von den in der dbb Tarifunion organisierten Gewerkschaften GDL und GKL für den morgigen Dienstag angekündigten Warnstreikaktionen überrascht worden und haben kein Verständnis für die Haltung der beiden Gewerkschaften, die festgefahrenen Verhandlungen für den öffentlichen Dienst in Berlin und die eigenen Tarifverhandlungen zu vermengen. Trotzdem sind nach dem Aufruf Betriebsbehinderungen am morgigen Dienstag nicht mehr auszuschließen. Es muss damit gerechnet werden, dass vor allem bei der U-Bahn im Berufsverkehr einzelne Fahrten durch die Warnstreikaktionen ausfallen. Größere Betriebseinschränkungen sind nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht zu erwarten, da die Gewerkschaft ver.di, in der mehr als 80 % der Beschäftigten organisiert sind, bereits angekündigt hat, sich nicht an den Aktionen zu beteiligen.
Die BVG-Mitarbeiter unterliegen einem eigenen Tarifvertrag, der unabhängig von dem der Landesbediensteten ist und der derzeit neu verhandelt wird. Die Verhandlungen sind dabei auf einem guten Weg, Warnstreikankündigungen zum jetzigen Zeitpunkt somit das falsche Signal.
(BVG-Pressemitteilung)

Baubeginn für Ostanbindung des Flughafens BBI
Auf der Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses für die östliche Schienenanbindung des Flughafens BBI beginnen am Mittwoch, 24. Februar, die Bauarbeiten südlich von Bohnsdorf. In der Zeit vom 24. bis 26. Februar werden jeweils von 6 bis 22 Uhr Rodungsarbeiten durchgeführt. Der Schwarze Weg ist zwischen Bohnsdorf und der Siedlung Waltersdorf ab heute, 23. Februar, 18 Uhr, für den Verkehr gesperrt.
Die künftige zweigleisig, elektrifizierte Strecke der östlichen Schienenanbindung folgt zwischen der Brücke der Autobahn 113 und der Siedlung Hubertus der Trasse der vorhandenen Anschlussbahn. Im Bereich des Berliner Ortsteils Bohnsdorf rückt die neue Trasse rund 250 Meter von der Bebauung ab. In die "Görlitzer Bahn", die Bahnstrecke Berlin?Cottbus, fädelt die Strecke nach Norden (Richtung Berlin) und Süden (Richtung Cottbus) niveaugleich mit je einem Gleis ein. Neu gebaut werden Straßenbrücken für die Autobahn 117, B 179 (Waltersdorfer Straße/Grünauer Straße) sowie den Schwarzen Weg.
Die rund sechs Kilometer lange Ostanbindung ermöglicht es, Regional- und Fernverkehrszüge von der "Görlitzer Bahn" zum Terminalbahnhof zu fahren, ebenso Güterzüge zum Tanklager und der Flughafenlogistik.
Die Eingriffe in Natur- und Landschaft werden umfassend ausgeglichen. Lärmschutz für die Anwohner von Bohnsdorf bietet eine rund zwei Kilometer lange Schallschutzwand.
Die Planfeststellungsunterlagen für diesen Abschnitt wurden am 3. Januar 2007 eingereicht. Am vergangenen Freitag (19. Februar 2010) hatte das Eisenbahn-Bundesamt den Planfeststellungsbeschluss erlassen.
(PM DB AG)
DB bestellt 48 Züge für den Regionalverkehr Berlin-Brandenburg

Die Deutsche Bahn bestellt 48 elektrische Triebzüge (ET) im Wert von rund 200 Millionen Euro bei Bombardier Transportation, Berlin. Die ersten der drei- und fünfteiligen Triebzüge vom Typ Talent 2 der DB-Baureihe ET 442 sollen im Regionalverkehr Berlin-Brandenburg beginnend ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 eingesetzt werden. "Wir setzen die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte fort und investieren in die Zukunft. Davon profitieren insbesondere unsere Kunden", erklärte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB AG. Dr. Volker Kefer, Technik-Vorstand der Deutschen Bahn AG: "Wir erwarten zuverlässige und leistungsstarke Fahrzeuge, die technisch ausgereift sind. Unsere Fahrgäste und auch die Besteller des Nahverkehrs haben ein Anrecht auf einwandfreie Produkte und einen guten Service. Dafür setzen sich täglich unsere Mitarbeiter ein. Voraussetzung sind aber leistungsfähige Züge."
Die Fahrzeuge des Typs Talent 2 sind das Basismodell des künftigen Nahverkehrs von DB Regio, das eine Vielzahl von Ausstattungsoptionen ermöglicht. Dazu hatte die Deutsche Bahn im Februar 2007 mit Bombardier Transportation, Berlin, einen Rahmenvertrag über 321 Fahrzeuge abgeschlossen. Mit dem Abruf sind 176 Fahrzeuge aus diesem Vertrag bereits abgerufen.
Modernes Farbdesign im Innenraum, Klimaanlage sowie Informationsdisplays für die Fahrgäste, die zum Beispiel über die nächsten Anschlüsse informieren, zeichnen den Komfort dieser neuen Triebzüge aus. Die Züge verfügen über behindertengerechte Einstiege und Toilettenanlagen. Die Sitzplätze in der 1. Klasse sind zudem mit Steckdosen ausgerüstet. Um dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Kunden Rechnung zu tragen, sind in den Fahrzeugen technische Möglichkeiten für Videoaufzeichnungen installiert.
Seit dem Fahrplanwechsel im letzten Dezember sollten Züge früherer Abrufe auf den Linien RE 10 und RB 43 im Süden Brandenburgs unterwegs sein, doch verzögert sich der dortige Einsatz nach Angaben des Herstellers voraussichtlich um mindestens sechs Monate. Die Fahrzeuge sind zwar bis auf wenige Ausnahmen produziert, aber noch nicht zur Zulassungsreife gebracht.
Die jetzt bestellten Fahrzeuge werden als Flughafen-Express RE 9 ab November, als Regionalbahnen RB 13, RB 14 und RB 20-24 ab Dezember 2011 und als Regionalexpress RE 11 und RE 7 ab Dezember 2012 zum Einsatz kommen.
(Foto: Bombardier Transportation)

[ BahnInfo-Buchtipp: Berlin S-Bahn-Album. Alle 170 S-Bahnhöfe in Farbe ]
[ BahnInfo-Buchtipp: Die Berliner S-Bahn 1924 bis heute ]
[ BahnInfo-Buchtipp: Eisenbahn-Bildarchiv: Die Berliner S-Bahn ]
[ BahnInfo-Berlin-Spezial: Baureihen-Portrait der BR 475 (Stadtbahner) ]
Weitere Verbesserungen zum 8. März
Ab Montag, 8. März gibt es erneut eine kleine Angebotsverbesserung. Während der Hauptverkehrszeit verkehren die Ringbahnlinien S41 und S42 wieder im 5-Minuten-Takt. Des Weiteren wird der durchgehende 10-Minuten-Takt auf der S7 zwischen Ahrensfelde und Potsdam Hbf. wieder eingeführt. Dafür endet die S1 wieder mit allen Zügen in Wannsee und werden die Entlastungszüge zwischen Potsdam Hbf. und Ostbahnhof eingestellt.
Alle Züge der RB10 verkehren weiterhin nach Charlottenburg, ebenso verkehrt bis auf weiteres die RB13 über Spandau und Jungfernheide hinaus nach Berlin Hbf. (tief).
So sieht das Netz ab 8. März aus:
- S1: Wannsee - Oranienburg im 20-Minuten-Takt. Tagsüber wird zwischen Wannsee und Frohnau, abends zwischen Zehlendorf und Gesundbrunnen ein 10-Minuten-Takt angeboten.
- S2: Bernau - Blankenfelde im 20-Minuten-Takt. Tagsüber wird zwischen Buch und Lichtenrade ein 10-Minuten-Takt angeboten.
- S25: Hennigsdorf - Teltow Stadt im 20-Minuten-Takt
- S3: Erkner - Westkreuz im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wird zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof zu einem 10-Minuten-Takt verdichtet.
- S41/S42:Ringlinien jeweils im 10-Minuten-Takt. Zur Hauptverkehrszeit fahren die S41 und die S42 im 5-Minuten-Takt.
- S45 verkehrt bis auf weiteres nicht
- S46: Königs Wusterhausen - Westend im 20-Minuten-Takt
- S47: Spindlersfeld - Südkreuz im 20-Minuten-Takt
- S5: Strausberg Nord - Olympiastadion im 20-Minuten-Takt. Zwischen Hoppegarten bzw. Mahlsdorf und Warschauer Straße wird tagsüber zu einem 10-Minuten-Takt verdichtet.
- S7:Ahrensfelde - Potsdam Hbf tagsüber im 10-Minuten-Takt, abends im 20-Minuten-Takt.
- S75: Wartenberg - Spandau im 20-Minuten-Takt
- S8: Hohen Neuendorf - Grünau bzw. Zeuthen im 20-Minuten-Takt
- S85 verkehrt bis auf weiteres nicht
- S9: Flughafen Schönefeld - Pankow im 20-Minuten-Takt
Während der Internationalen Tourismusbörse (ITB) auf dem Messegelände vom 10. - 14. März wird die S3 über Westkreuz und Messe Süd hinaus bis Spandau verlängert.
Grunderneuerung entlang der Kremmener Bahn
Am 12. März 2010 beginnen die Bauarbeiten zur Grunderneuerung der S-Bahn-Strecke Schönholz - Tegel. Während einer fünfwöchigen Komplettsperrung wird der vier Kilometer lange eingleisige Abschnitt grundlegend modernisiert. Zeitgleich finden auch zwischen Tegel und Hennigsdorf umfangreiche Instandhaltungsarbeiten statt. Die Linie S25 verkehrt daher bis zum 16. April von Teltow Stadt kommend ab Schönholz weiter nach Waidmannslust. Neben einem Busersatzverkehr zwischen Wilhelmsruh und Hennigsdorf fahren stündlich Regionalzüge zwischen Gesundbrunnen und Hennigsdorf.
Bei der Wiederinbetriebnahme der Kremmener Bahn 1995 zwischen Schönholz und Tegel wurden die Gleisanlagen aus den siebziger Jahren zunächst nur betriebsnotwendig ertüchtigt, um eine zügige provisorische Betriebsaufnahme zu ermöglichen. Nunmehr ist die Modernisierung des eingleisigen Abschnitts erforderlich. Der Unterbau mit dem Schotterbett und die Gleisanlagen samt Stromschiene werden komplett neu gebaut. Im Bereich des Güterbahnhofs Reinickendorf und in Tegel werden Arbeiten an der Stellwerkstechnik durchgeführt. An der Kopenhagener Straße ist zudem der Einbau von zwei Hilfsbrücken erforderlich.
Auf dem gesamten Abschnitt zwischen Schönholz und Hennigsdorf findet eine Überarbeitung der Weichen statt, die auf der eingleisigen Strecke für Zugbegegnungen erforderlich sind. Außerdem werden die Schienen geschliffen. Nach Beendigung der Bauarbeiten fahren die Züge erheblich ruhiger und wieder mit der zulässigen Streckengeschwindigkeit. Für den vom Land Berlin geplanten zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Schönholz und Tegel gibt es derzeit keinen Termin.
Experten der Deutschen Bahn informieren im Rahmen eines „Max-Bahnbau-Treffs“ in Hennigsdorf am 9. März von 14 bis 18 Uhr und in Tegel am 10. März von 14 bis 18 Uhr über die Arbeiten und Umfahrungsalternativen. Außerdem erscheint ein Sonderfaltblatt mit detailliert beschriebenen alternativen Fahrtrouten, Fahrplänen und Lageskizzen, das an den Verkaufstellen der S-Bahn Berlin kostenlos erhältlich ist.
Fahrgastverband kritisiert Prioritätensetzung der S-Bahn
Der Berliner Fahrgastverband IGEB kritisiert in einem Pressedienst die Prioritätensetzung der S-Bahn bei der Angebotsverbesserung ab 8. März. Die S7 soll dann wieder alle 10 Minuten durch den Grunewald nach Wannsee und weiter nach Potsdam verkehren. Die Verlängerung jedes zweiten S1-Zuges von Wannsee nach Potsdam entfällt dafür ebenso, wie der Ergänzungsverkehr mit zusätzlichen Regionalzügen zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof.
Angesichts des knappen Wagenparks, sieht die IGEB die Priorität bei den Verstärkerzügen der stark belasteten S5, welche auch in der Hauptverkehrszeit noch vor der Stadtbahn in Warschauer Straße enden und nicht nach Charlottenburg durchgebunden werden. Als Multiplikator wirkt der fehlende Anschluss in Warschauer Straße und die Problematik, dass der folgende Zug der S75 nach Spandau zusätzlich auch die Fahrgäste der in Ostbahnhof endenden Verstärkerzüge der S3 aufnehmen muss. Die parallel verlaufende U-Bahnlinie U5 wurde bereits von vielen Fahrgästen als Alternative erkannt und stößt im Berufsverkehr ebenfalls an die Belastungsgrenze. Wegen Überfüllung sind auch dort schon vereinzelt Fahrgäste zurückgeblieben.
Vorbehaltlos positiv wird dagegen die Rückkehr des 5-Minuten-Taktes auf den Ringlinien S41/42 in der Hauptverkehrszeit bewertet.
Zudem stellt die IGEB in ihrem Pressedienst die weiterhin ungeklärte Frage nach der Verantwortung der Prioritätensetzung:
"Wer ist Schuld an dieser Fehlentscheidung? In der Vergangenheit haben sich Senat, VBB und S-Bahn gegenseitig die Verantwortung zugeschoben. Besteller in Berlin ist jedoch das Land Berlin. Verantwortlich ist also die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, entweder, weil sie die falsche Prioritätensetzung zu verantworten hat, oder weil sie ihre Verantwortung als Besteller nicht wahrgenommen und eine falsche Prioritätensetzung zugelassen hat."
Baureihe 485 vorübergehend außer Betrieb
Die S-Bahn Berlin wird vorübergehend die derzeit im Einsatz befindlichen 15 Viertelzüge der Baureihe 485 außer Betrieb nehmen und einer sogenannten Wirbelstromprüfung unterziehen, da nach derzeitigen Erkenntnissen diese nicht im erforderlichen Umfang durchgeführt wurden. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich in der nächsten Woche in den Betrieb zurückkehren.
"Für unsere Fahrgäste wird die Maßnahme keinerlei Auswirkungen haben. Unsere Fahrzeugreserven genügen, um die Züge kurzfristig zu ersetzen", erklärte Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin, am Freitagabend.
Aktueller Stand bei der S-Bahn
Am Donnerstag, den 18.02.2010, war S-Bahnchef Peter Bucher bei der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVwG) zu Gast, und hielt an der TU Berlin einen Vortrag zum aktuellen Zustand bei der S-Bahn. Vieles war bekannt, es gab aber auch Neuigkeiten.
Laut Buchner wurde die S-Bahn vom Umfang der Motorschäden in diesem Winter absolut überrascht. Anhand einer Statistik zeigte er, dass die Motorschäden auch in früheren Wintern, wie dem im Jahr 2002/2003, nie über 20 pro Monat lagen. In diesem Winter waren es jedoch bis zu 20 am Tag. Inzwischen gibt es aber erste Probeumbauten, die sich bisher bewährt haben und daher bei der Erneuerung der Motoren Anwendung finden. Ansonsten habe sich die Wintervorbereitung bei der S-Bahn aber bewährt und die Fahrsperren, welche im Januar 2009 erstmals für deutlich spürbare Einschnitte sorgten, bereiteten in diesem Winter keine Probleme. Zur Entlastung der Hauptwerkstatt Schöneweide, wurden Teile der schweren Instandhaltung an die Werke Dessau und Wittenberge ausgelagert. Außerdem sei die Werkstatt Friedrichsfelde für den Betrieb derzeit unverzichtbar.
Im März erwartet die S-Bahn die Gebote für die Reaktivierung von 20 Viertelzügen der Baureihe 485. Im Dezember plant die S-Bahn mit insgesamt 501 Viertelzügen wieder zum Normalfahrplan (einschließlich Verstärkerfahrten) zurückzukehren, allerdings noch nicht in der üblichen Zuglänge.
Auf die Frage, wie die S-Bahn mit dem Überschuss an Lokführern umgehe, erklärte Buchner, dass deren Einsatz derzeit weniger effektiv ablaufe, als dies beim Normalfahrplan der Fall wäre und tatsächlich sogar ein Mangel an Lokführern bestehe, da derzeit ein stark erhöhter Bedarf durch Überführungsfahrten bestehe und zudem der Rangierdienst in den Werkstätten vom Werkstatt- auf das Fahrpersonal übertragen wurde.
Buchner konnte den anwesenden TU-Studenten wenig Hoffnung auf eine schnelle Entschädigung machen. Inzwischen habe sich die S-Bahn zwar mit fast allen Universitäten geeinigt, ausgerechnet bei zwei der großen Unis steht die Einigung aber noch aus. Problem sei, dass sich der AstA als Verhandlungspartner auf den Datenschutz beruft und daher die Adressen der Studenten nicht an die S-Bahn herausgeben will, sich auf der anderen Seite aber auch nicht in der Lage sieht selbst die Auszahlung zu stemmen und deswegen die Kostenübernahme durch die S-Bahn fordert. Buchner erklärte, dass die S-Bahn das Geld einfach dem TU-AstA überweisen wird, wenn es zu keine Einigung kommt.
Inzwischen hat die Deutsche Bahn AG zu einem Pressetermin am Dienstag (23.02.2010) eingeladen. Vorstand Homburg will dann über den Stand der internen Aufklärung und mögliche Konsequenzen berichten. Es ist nicht auszuschließen, dass dann auch der lange geforderte Rücktritt von DB Stadtverkehr-Geschäftsführer Graf von der Schulenberg öffentlich bekanntgegeben wird.
(Foto: Ein verspäteter Zug der S3 kehrt im Ostbahnhof direkt am Abfahrtsbahnsteig - Tom Gerlich)
Kleine Angebotsverbesserung zum 15. Februar
Ab Montag, 15. Februar gibt eine kleine Angebotsverbesserung, die zu mehr Zügen auf der Stadtbahn und nach Lichtenrade führen. Des Weiteren wird der 10-Minuten-Takt zwischen Wannsee und Potsdam Hbf. wieder eingeführt. Die Entlastungszüge zwischen Potsdam Hbf. und Ostbahnhof verkehren weiterhin. Ebenso verkehren weiterhin alle Züge der RB10 nach Charlottenburg und der RB13 über Spandau und Jungfernheide hinaus nach Berlin Hbf. (tief).
So sieht das Netz ab 15. Februar aus:
- S1: Wannsee - Oranienburg im 20-Minuten-Takt. Tagsüber wird zwischen Wannsee und Frohnau, abends zwischen Zehlendorf und Gesundbrunnen ein 10-Minuten-Takt angeboten. Die Verstärkerzüge nach Frohnau beginnen und enden bereits in Potsdam Hbf. und bilden zusammen mit der S7 somit einen 10-Minuten-Takt zwischen Potsdam Hbf. und Wannsee.
- S2: Bernau - Blankenfelde im 20-Minuten-Takt. Tagsüber wird zwischen Buch und Lichtenrade ein 10-Minuten-Takt angeboten.
- S25: Hennigsdorf - Teltow Stadt im 20-Minuten-Takt
- S3: Erkner - Westkreuz im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wird zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof zu einem 10-Minuten-Takt verdichtet.
- S41/S42: Ringlinien jeweils im 10-Minuten-Takt. Von 5:15 bis 9:30 Uhr fährt die S41 im 5/5/10-Minuten-Takt und von 13:30 bis 19:30 Uhr die S42 im 5/5/10-Minuten-Takt.
- S45 verkehrt bis auf weiteres nicht
- S46: Königs Wusterhausen - Westend im 20-Minuten-Takt
- S47: Spindlersfeld - Südkreuz im 20-Minuten-Takt
- S5: Strausberg Nord - Olympiastadion im 20-Minuten-Takt. Zwischen Hoppegarten bzw. Mahlsdorf und Warschauer Straße wird tagsüber zu einem 10-Minuten-Takt verdichtet.
- S7: Ahrensfelde - Potsdam Hbf im 20-Minuten-Takt. Auf dem Abschnitt zwischen Ahrensfelde und Charlottenburg wird tagsüber auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet.
- S75: Wartenberg - Spandau im 20-Minuten-Takt
- S8: Hohen Neuendorf - Grünau bzw. Zeuthen im 20-Minuten-Takt
- S85 verkehrt bis auf weiteres nicht
- S9: Flughafen Schönefeld - Pankow im 20-Minuten-Takt
Zeitplan für Wiederherstellung des Normalbetriebs - Weitere Entschädigungen
Am vergangenen Donnerstag führten der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube und der Vorstand Personenverkehr der DB Ulrich Homburg ein Spitzengespräch mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer, bei dem ein weiteres umfassendes Entschädigungs- und Maßnahmenpaket für die S-Bahn Berlin geschnürt wurde. Zugleich sagten Grube und Homburg die Rückkehr zum Normalfahrplan auf allen S-Bahnlinien bis Ende 2010 zu. Danach wird die Fahrzeugverfügbarkeit im Jahresverlauf in sechs Schritten von derzeit 317 auf 501 Viertelzüge gesteigert. Da der Normalbetrieb aber mindestens 557 Viertelzüge benötigt, wird der fahrplanmäßige Betrieb noch nicht auf allen Linien mit der vollen Behängung erfolgen, womit die vertraglich vereinbarte S-Bahn-Betriebsleistung frühestens im nächsten Jahr wieder erreicht werden kann.
Der Zeitplan berücksichtigt neben der planmäßigen Instandhaltung alle verkürzten Prüfintervalle, die sich aus den Vereinbarungen mit dem Eisenbahn-Bundesamt ergeben, sowie noch erforderliche umfangreiche Sanierungsarbeiten an Bauteilen von S-Bahn-Zügen und die Abarbeitung von Reparaturrückständen. Obwohl zurzeit keine Notwendigkeit zusätzlicher Wartungs- oder Prüfarbeiten erkennbar ist, können diese aufgrund der noch ausstehenden Frühjahrs-Messfahrten zur Zeitfestigkeitsberechnung der Radsätze nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) begrüßt, dass die Deutsche Bahn AG endlich konkrete Zahlen genannt hat. Er fordert darüber hinaus, dass im Bahnkonzern dringend strukturelle Entscheidungen getroffen werden, damit sich das S-Bahn Desaster nicht wiederholt. VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: "Wir hoffen, dass die S-Bahn dieses Mal ihr Versprechen einhalten wird. Die S-Bahn-Krise ist noch lange nicht ausgestanden. Am Ziel sind wir erst, wenn der bestellte Fahrplan mit der vollen Zuglänge und der entsprechenden Qualität eingehalten wird und sich die Fahrgäste wieder auf die S-Bahn verlassen können. Solange die vertraglich vereinbarte Leistung nicht gebracht wird, können wir nicht zufrieden sein."
Zur Erhöhung der Kapazitäten wurde der Personalbestand um mehr als 300 Mitarbeiter aufgestockt und die Werkstätten in Oranienburg und Friedrichsfelde sowie der Standort Erkner verstärkt beziehungsweise reaktiviert. Zusätzlich unterstützen die DB-Werke in Dessau und Wittenberge die S-Bahn Berlin bei der Fahrzeuginstandhaltung. Darüber hinaus wird das ergänzende Regionalzug-Angebot zwischen Berlin Ostbahnhof und Potsdam Hauptbahnhof sowie zwischen Spandau und Charlottenburg bis auf Weiteres aufrecht erhalten. "Wir stehen zu unserem Wort: Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln schnellstmöglich den Verkehr normalisieren, unsere Kunden großzügig entschädigen und mittels lückenloser Aufklärung und klarer Konsequenzen dafür sorgen, dass die S-Bahn Berlin nicht nochmal in so eine prekäre Lage kommen kann", sagte Dr. Rüdiger Grube.
Als Ausgleich für die derzeitigen und noch bis Ende 2010 andauernden Beeinträchtigungen bietet die S-Bahn Berlin ihren Kunden ein - im Vergleich zum Vorjahr - doppelt so großes Zusatz-Entschädigungspaket im Gegenwert von 70 Millionen Euro an. Danach fahren Abo- und Jahreskarteninhaber sowie Studenten der Universitäten in Berlin, Potsdam und Wildau mit Semestertickets zwei Monate kostenlos. Inhaber von festen Monatskarten bzw. Berliner Sozialtickets erhalten für jeweils zwei Monate eine Bar-Erstattung von 15 Euro. Für Kunden mit gleitenden Monatskarten der Tarifbereiche Berlin AB, BC oder ABC verlängert die S-Bahn Berlin die Gültigkeit um zwei Wochen. Zusätzlich können alle Kunden an mehreren Wochenenden 2010 mit einem Einzelfahrausweis den ganzen Tag fahren - wie bereits an den vier Adventswochenenden 2009. Diese Regelungen gelten unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen des VBB der Fahrausweis gekauft wurde. Dass die Entscheidung über weitere Entschädigungen für die Fahrgäste schnell gefallen sei, sei ein gutes Signal, so Hans-Werner Franz. "70 Millionen Euro ist eine beachtliche Summe. Der DB-Konzern übernimmt hier Verantwortung für die größtenteils selbstverschuldeten Probleme bei der S-Bahn."
Dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) reichen die Entschädigungen allein nicht aus. Er fordert "vertrauensbildende Maßnahmen". Die Deutsche Bahn muss hierzu mehr tun, als was vertraglich vereinbart ist. "Bis zu zwei Monate Freifahrt reichen bei weitem nicht aus, um die S-Bahn schnellstmöglich aus der Image-Talsohle ihrer Berliner und Brandenburger Kunden herauszuholen. Hierzu bedarf es noch vieler und die nächsten Jahre anhaltende Kampagnen", so der DBV. "Neben der Senkung der Fahrpreise sollte die DB AG durch eine Abkehr von ihrem Renditekurs bei der S-Bahn Berlin GmbH zur schnellen Erholung beitragen." Dazu gehört eine merkbare Verbesserung der Fahrgastinformation und der Ausbau und die Ertüchtigung im Gleisnetz, damit es weniger Verspätungen und Zugausfälle gibt.
Grube und Homburg kündigten einen Abschlussbericht zu den externen und internen Ermittlungen bei der S-Bahn Berlin für den 23. Februar an. Dann soll anhand dieser Erkenntnisse auch über entsprechende Konsequenzen informiert werden. "Mit den jetzt auf den Weg gebrachten Maßnahmen wollen wir das Vertrauen der Fahrgäste, des Bestellers und auch der Mitarbeiter in die S-Bahn Berlin wieder zurückgewinnen", so Ulrich Homburg.

[ BahnInfo-Buchtipp: Berlin U-Bahn-Album. Alle 192 Untergrund- und Hochbahnhöfe in Farbe ]
[ BahnInfo-Berlin-Spezial: Baureihen-Porträt der U-Bahn-Baureihe D (Dora) ]
[ BahnInfo-Berlin-Spezial: Fahrzeugliste der U-Bahn-Baureihe A3E ]
[ BahnInfo-Berlin-Spezial: Fahrzeugliste der U-Bahn-Baureihe GI/1 ]
[ BahnInfo-Berlin-Fotogalerie: 100 Jahre Berliner U-Bahn ]


KiezTour durch das Märkische Viertel
Am kommenden Sonnabend, 30. Januar 2010 bietet die BVG Schnuppertouren durch das Märkische Viertel an. Bei den "KiezTour" genannten Schnupperfahrten mit einem BVG-Bus werden die Freizeit-, Shopping- und Kultur-Angebote des Märkischen Viertels unterhaltsam vorgestellt sowie die Verkehrsanbindungen im Viertel und in die City vorgestellt.
Der Bus fährt zwischen 10 und 13.30 Uhr halbstündlich ab der Haltestelle "Märkisches Zentrum" Richtung S+U Wittenau. Besitzer einer Aktionskarte fahren kostenlos. Die Karten sind im BVG - Reisemarkt im U-Bahnhof Wittenau, in der Vorhalle Richtung Wilhelmsruher Damm, in den privaten BVG-Agenturen "Tabakwaren, Michael Friese", Senftenberger Ring 17, "Zeitschriften, Jörg Buchholz", Wilhelmsruher Damm 140, "Zeitschriften, Detlef Wiemann", Wilhelmsruher Damm 236, "Zeitschriften, Elke Schindler", Senftenberger Ring 46 und bei vielen anderen Partnern im Kiez (siehe www.BVG.de/Kiezinformation) sowie am Sonnabend auch direkt im Aktionsbus und bei den BVG-Promotionteams neben der Infobox der GESOBAU AG am Wilhelmsruher Damm, gegenüber des Märkischen Zentrums, erhältlich.
Ab 14:00 Uhr startet auf der Bühne vor der Infobox der GESOBAU AG, gegenüber vom Märkischen Zentrum, ein Unterhaltungsprogramm mit der Band "Gebrüder Blattschuss“ und dem Gaukelzirkus von Walter Janus. Als Moderatorin des Tages hält Heike Leschner die Kiez-Bewohner bei Laune. Mit Wissen und etwas Glück können bei einem Quiz attraktive Preise mit nach Hause genommen werden.
Weitere Informationen und der Flyer zur KiezTour im Märkischen Viertel sind unter www.BVG.de/Kiezinformation erhältlich.
KiezTour durch Französisch Buchholz
Am kommenden Sonnabend, 23. Januar 2010 bietet die BVG Schnuppertouren durch Französisch Bucholz an. Bei den "KiezTour" genannten Schnupperfahrten mit einem BVG-Bus werden die Freizeit-, Shopping- und Kultur-Angebote von Französisch Buchholz unterhaltsam vorgestellt sowie die Verkehrsanbindungen im Viertel und in die City vorgestellt.
Der Bus fährt zwischen 10 und 14 Uhr. Besitzer einer Aktionskarte fahren kostenlos. Diese Karten sind in der BVG-Verkaufsstelle „Tabak, Zeitschriften, Lotto, BVG Service, Achim Schade“ in der Cunisstraße und bei vielen anderen Partnern im Kiez (siehe www.BVG.de/Kiezinformation) sowie am Sonnabend auch direkt im Aktionsbus und bei den BVG-Promotionteams am Hugenottenplatz und an der Evangelischen Kirche am Pfarrer-Hurtienne-Platz erhältlich.
Ab 14:00 Uhr startet auf der Bühne vor der Evangelischen Kirche von Französisch Buchholz am Pfarrer-Hurtienne-Platz ein Unterhaltungsprogramm mit der Humoristin "Erna Schmidtke-Hübenstein" und dem Gaukelzirkus von Walter Janus. Als Moderatorin des Tages hält Heike Leschner die Französisch Buchholzer bei Laune. Mit Wissen und etwas Glück können bei einem Quiz attraktive Preise mit nach Hause genommen werden.
Weitere Informationen und der Flyer zur KiezTour in Französisch Buchholz sind unter www.BVG.de/Kiezinformation erhältlich.

Fähre F12 wieder in Betrieb NEU
Seit 16. März ist die Fähre F12 (zwischen Grünau und Wendenschloss) wieder in Betrieb. Immer noch vorhandene Eisschollen hatten eine frühere Wiederaufnahme des durch die Stern- und Kreisfahrt im Auftrag der BVG durchgeführten Fährbetriebes nicht möglich gemacht.
Die Fähre F12 verkehrt alle 10 – 20 Minuten pro Stunde zwischen Müggelbergallee, Wendenschloss und Grünau, Wassersportallee.
Weiterhin außer Betrieb bleiben die Wannseefähre F10 und die Strausseefähre F39.
Erste Fährlinien wieder in Betrieb
Aufgrund der wärmeren Witterung ist der Fährbetrieb auf der Potsdamer Linie F1 (Auf dem Kiewitt - Hermannswerder) und der Berliner Linie F11 (Wilhelmstrand - Baumschulenstraße) wieder aufgenommen worden. Der Fährbetrieb der Linien F10 (Wannsee - Alt-Kladow), F12 (Müggelbergallee - Wassersportallee) sowie der Strausseefähre F39 bleibt hingegen bis auf Weiteres eingestellt.

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