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BahnInfo Berlin-Brandenburg
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  • Allgemeine Meldungen aus der Region (22.12.2011)
  • Regionalverkehr (03.02.2012) NEU
  • S-Bahn (-)
  • U-Bahn (-)
  • Straßenbahn (-)
  • Bus (-)
  • Fähre (18.11.2011)
  • Restliches Brandenburg (02.01.2012)

Allgemeine Meldungen aus der Region

Regio Infra Gesellschaft erhält Zuschlag für Löwenberg – Rheinsberg

Die RegioInfra Gesellschaft hat im Dezember den Zuschlag für den Infrastrukturbetrieb der Strecke Rheinsberg (Mark) – Herzberg – Löwenberg (Mark) erhalten. Die Strecke war im Juli von der DB Netz AG zur Übernahme ausgeschrieben worden. Mit der bereits im Besitz befindlichen Strecke Neustadt (Dosse) – Neuruppin – Herzberg (Mark) erhält die RegioInfra somit ein kleines Netzes von Neustadt (Dosse) bis Rheinsberg.

Durch die Übernahme soll die Befahrbarkeit der Strecke sichergestellt werden. In den Sommermonaten von April bis Oktober verkehren zwischen Löwenberg und Rheinsberg Züge der Regionalbahnlinie 54, die von der DB Regio AG bedient wird.

(Knut Rosenthal, 22.12.2011)

Fahrplanwechsel am 11.12.2011

Am 11.12.2011 findet der nächste Fahrplanwechsel statt. Große Änderungen gibt es vor allem im Regionalverkehr und bei der S-Bahn. Zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Grunewald wird für voraussichtlich ein Jahr der Fern- und Regionalverkehr eingestellt, nur die S-Bahnlinie S7 verkehrt. Zwischen Berlin Ostbahnhof und Berlin Ostkreuz beginnen die Umbaumaßnahmen bei der S-Bahn.


Regionalverkehr

RE1 Magdeburg - Brandenburg - Berlin - Frankfurt/Oder - Eisenhüttenstadt

Bereits zum neuen Fahrplan, und damit ein Jahr früher als ursprünglich vorgesehen, werden alle Züge der Linie RE1 zusätzlich in Charlottenburg halten.
Die Züge Magdeburg - Frankfurt/Oder - Eisenhüttenstadt werden zwischen Werder/Havel und Charlottenburg über Golm (mit Halt) und Spandau (ohne Halt!) umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich dabei um etwa 10 Minuten. In Werder/Havel besteht Anschluss von und zu einem Pendelzug nach Wannsee mit Halt in Potsdam Hauptbahnhof. Zwischen Berlin und Frankfurt/Oder verkehren die Züge dabei in einer anderen Fahrplanlage. In Frankfurt/Oder muss zur Weiterfahrt nach Eisenhüttenstadt umgestiegen werden.
Die Züge Brandenburg a. d. Havel - Frankfurt/Oder werden zwischen Wannsee und Charlottenburg unterbrochen. Zur Weiterfahrt muss in die S-Bahnlinie S7 umgestiegen werden. Die Fahrplanlagen auf beiden Abschnitten ändern sich nicht.

RE2 Wismar - Wittenberge - Berlin - Cottbus
RE4 Rathenow - Berlin - Ludwigsfelde (- Jüterbog)

Die Linien RE2 und RE4 tauschen westlich Berlin-Spandaus ihre Linienführungen. Die Linie RE2 fährt neu nach Wismar bzw. Wittenberge, die Linie RE4 nach Rathenow. Des weiteren wird die Linie RE2 auf dem Abschnitt Königs Wusterhausen - Cottbus nach Abschluss der Baumaßnahmen beschleunigt.

RE6 Wittenberge - Neuruppin - Berlin-Spandau (- Berlin Gesundbrunnen)

Alle Züge, die bisher Neuruppin Rheinsberger Tor enden, verkehren weiter bis Neuruppin West. Darüber werden neun Züge Mo-Fr über Spandau hinaus nach Gesundbrunnen verlängert.

RE7 Dessau - Bad Belzig - Berlin - Wünsdorf-Waldstadt

Die Linie RE7 wird zwischen Wannsee und Zoologischer Garten unterbrochen. Zur Weiterfahrt muss in die S-Bahnlinie S7 umgestiegen werden. In der Hauptverkehrszeit (HVZ) verkehren drei zusätzliche Zugpaare zwischen Bad Belzig und Berlin Gesundbrunnen über Michendorf, Südkreuz und Berlin Hauptbahnhof.

RB10 Nauen – Berlin Hauptbahnhof

Die Linie RB10 endet nicht mehr im Bahnhof Charlottenburg sondern wird von Nauen kommend über Spandau und Jungfernheide zum Berliner Hauptbahnhof verlängert.

RB13 Wustermark – Berlin-Spandau

Die Linie RB13 fährt montags bis freitags neu ganztägig im Stundentakt zwischen Wustermark und Spandau.

RB14 Nauen – Flughafen Schönefeld – Senftenberg

Die Linie RB14 fährt mit veränderten Abfahrts- und Ankunftszeiten. Am Flughafen Schönefeld ist bis zum Einsatz der neuen Talent2-Fahrzeuge vorübergehend ein Umstieg zwischen dem nördlichen
und südlichen Linienabschnitt erforderlich.

RB20 Potsdam Hauptbahnhof – Hennigsdorf - Oranienburg

Die Linie RB20 fährt neu im Zwei-Stunden-Takt von Potsdam Hauptbahnhof ohne Umstieg über Hennigsdorf hinaus bis Oranienburg.

RB21 Griebnitzsee – Golm - Wustermark

Die Linie RB21 wird wegen der Bauarbeiten zwischen Potsdam und Berlin zeitweise bis Berlin Hauptbahnhof verlängert. (7 Zugpaare in der HVZ.) Fahrgäste nach Wustermark und Rathenow können zu diesen Zeiten in Dallgow-Döberitz umsteigen.

RB22 Griebnitzsee – Golm – Flughafen Schönefeld

Die Linie RB22 erhält eine veränderte Linienführung von Potsdam über Golm zum Flughafen Schönefeld und wird dadurch um 10 Minuten schneller. Zwischen Griebnitzsee und Golm ergänzen sich die Linien RB21 und RB22 zu einem Halbstundentakt. Die Linie RB22 fährt nun auch am Wochenende im Stundentakt.

RB23 Michendorf – Caputh-Schwielowsee – Potsdam Hauptbahnhof

Die Linie RB23 ersetzt die Linie RB22 zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Michendorf.

NE27 Berlin-Karow - Groß Schönebeck / Wensickendorf

Die seit dem Jahresbeginn 2011 eingerichteten zusätzlichen Verbindungen von und nach Berlin Gesundbrunnen zur Hauptverkehrszeit werden beibehalten und neu bis Wandlitzsee bzw. teilweise bis Klosterfelde verlängert.

OE33 Berlin Wannsee – Beelitz Stadt – Jüterbog
OE51 Brandenburg Hauptbahnhof – Rathenow

Die bisherigen Linien MR33 und MR51 werden neu von der ODEG betrieben.

OE35 Fürstenwalde - Bad Saarow Klinikum

Die Linie OE35 wurde zwischenzeitlich über Bad Saarow hinaus zum neuen Halt an der Klinik verlängert wird. Das bisherige Zugpaar zwischen Berlin-Lichtenberg und Bad Saarow entfällt.

OE36 Frankfurt/Oder – Königs Wusterhausen – Berlin-Lichtenberg

Diese Linie endet neu in Berlin-Lichtenberg statt wie bisher in Berlin-Schöneweide. Im Abschnitt Beeskow – Königs Wusterhausen verkürzt sich die Fahrzeit um bis zu 17 Minuten. Es gelten daher neue Abfahrtszeiten. Aufgrund von Bauarbeiten in Frankfurt/Oder verkehrt die Linie OE36 im kommenden Fahrplanjahr nur bis Neuberesinchen. Zwischen Neuberesinchen und Frankfurt/Oder besteht SEV.


S-Bahn

S3 Ostkreuz - Erkner

Für voraussichtlich vier Jahre wird die S3 bis Ostkreuz zurückgezogen. Nach Spandau verkehrt neu die S5.

S45 (Bundesplatz -) Südkreuz - Flughafen Schönefeld

Die Betriebszeiten der S45 werden ausgeweitet. Künftig verkehrt sie auch abends und am Wochenende zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld.

S47 (Hermannstraße -) Schöneweide - Spindlersfeld

Die Linie S47 wird bis Hermannstraße zurückgezogen. Abends verkehrt sie nur noch zwischen Schöneweide und Spindlersfeld. Zur Weiterfahrt Richtung Südring muss in die S46 umgestiegen werden.

S5 Spandau - Strausberg Nord

Die Linie S5 wird bis Spandau verlängert und übernimmt damit die Anbindung Spandaus von der S3 und S75. Die Verstärker verkehren tagsüber durchgehend zwischen Spandau und Hoppegarten. Im Wochenendnachtverkehr verkehrt die S5 auf dem kompletten Linienweg und bildet zusammen mit der S7 einen 15-Minuten-Takt zwischen Westkreuz und Friedrichsfelde Ost.

S7 Potsdam Hauptbahnhof - Ahrensfelde

Im Wochenendnachtverkehr verkehrt die Linie S7 auf dem kompletten Linienweg und bildet zusammen mit der S5 einen 15-Minuten-Takt zwischen Westkreuz und Friedrichsfelde Ost.

S75 Westkreuz - Wartenberg

Die S75 wird bis Westkreuz zurückgezogen. Nach Spandau verkehrt neu die S5. Die Verstärker verkehren zwischen Ostbahnhof und Wartenberg, in der HVZ bis Westkreuz. Im Wochenendnachtverkehr verkehrt die Linie S75 nur noch zwischen Lichtenberg und Wartenberg.

S85 Waidmannslust - Grünau

Bis auf Weiteres bleibt die S85 außer Betrieb.

S9 Pankow - Flughafen Schönefeld

Die S9 fährt nun auch abends bis Pankow.


Bus

Berlin/Teltow

X10 (S+U Zoologischer Garten -) Zehlendorf Eiche - Teltow, Rammrath-Brücke bzw. S Teltow Stadt

Die Linienführung im westlichen Ast in Teltow wird geändert. Der X10 fährt künftig nicht mehr durch Zeppelinufer und Oderstraße sondern über die Potsdamer Straße zur neuen Endhaltestelle Rammrath-Brücke. Am Wochenende wird nun ebenfalls zur westlichen Endstelle Rammrath-Brücke und nicht mehr zum östlichen Endpunkt am S-Bhf Teltow Stadt gefahren. Da an der Rammrath-Brücke noch keine Wendemöglichkeit besteht, endet die Linie X10 vorerst weiterhin an der Warthestraße.

162 S Adlershof - U Rudow
164 S Kaulsdorf - Flughafen Schönefeld

Die Linien 162 und 164 tauschen ihre Endpunkte. Die Linie 162 endet nun am U-Bhf Rudow, die Linie 164 am Flughafen Schönefeld. Die Trennung der Linie 164 wird aufgehoben.

163 (S Schöneweide -) S Grünau - S Flughafen Schönefeld

Zwischenzeitlich wurde die Unterführung am S-Bahnhof Adlershof für den Autoverkehr geöffnet und die Linie 163 hat ihre planmäßige Führung über das Adlergestell zurück erhalten.

168 Alt-Schmöckwitz - Rauchfangswerder, Moßkopfring

Nach Schöckwitzwerder fährt nur noch die Linie 733. Alle Fahrten der Linie 168 verkehren nach Rauchfangswerder.

N47 U Hermannplatz - S Ostbahnhof

Die Linie N47 wird mangels Nachfrage eingestellt.

N61 (S Rahnsdorf -) Rahnsdorf/Waldschänke - Hessenwinkel, Dämeritzstraße

Die Linie N64 heißt neu N61. In den Nächten von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag fährt sie neu von und nach S Rahnsdorf (mit Anschluss zur S-Bahn), an den übrigen Tagen (wie bisher) nach Rahnsdorf/Waldschänke.

Potsdam

606 Alt-Golm - S Potsdam Hauptbahnhof
X15 Schloss Sanssouci - S Potsdam Hauptbahnhof

Die Linie 606 erhält in Potsdam-West eine veränderte Linienführung. Zwischen Luisenplatz und Abzweig nach Eiche fährt sie wie die Linie 605 über Bahnhof Park Sanssouci und Neues Palais. Somit wird der Universitätsstandort am Neuen Palais stärker entsprechend der Nachfrage angebunden. Die touristische Verstärkung zwischen dem Hauptbahnhof und Schloss Sanssouci wird künftig wieder durch die Buslinien X15 und 695 realisiert. Der Einsatz der Linie X15 beschränkt sich auf das Wochenende und Feiertage.

Schönefeld/Königs Wusterhausen

731 S Zeuthen - Schulzendorf - S Eichwalde
733 S Königs Wusterhausen - Alt-Schmöckwitz - S Zeuthen
734 S Zeuthen - S Flughafen Schönefeld
735 S Königs Wusterhausen - A10-Center - S Flughafen Schönefeld
736 S Königs Wusterhausen - S Wildau - S Flughafen Schönefeld
741 Schönefeld-Nord - Rotberg

Im Raum Königs Wusterhausen, Wildau, Schönefeld wird das Liniennetz nochmals etwas verändert. Bereits im Sommer 2011 wurden bereits weite Teile des Netzes neu strukturiert, um die Erschließung zwischen den Orten zu verbessern und ein leicht merkbares Angebot zu schaffen. Auch stand die attraktivere Anbindung des Flughafens Schönefeld (ab 3. Juni 2012: Flughafen Berlin Brandenburg) im Mittelpunkt. Die Linie 731 fährt Montag bis Freitag ab 8:00 Uhr zwischen S Zeuthen und S Eichwalde auf neuer Streckenführung über Seestraße und Friedenstraße sowie in Richtung Miersdorf über Westkorso und Straße der Freiheit. Die Linie 734 fährt neu vom Flughafen Schönefeld über Schulzendorf und Miersdorf bis S Zeuthen und von dort weiter als Linie 733 über Berlin-Schmöckwitz bis S Königs Wusterhausen, dort besteht Anschluss an die Bahnlinie RE2. Die Linie 740 zwischen S Königs Wusterhausen und S Flughafen Berlin-Schönefeld über das A10-Center heißt neu 735. Eine weitere neue Linie ist die 736, die zwischen S Königs Wusterhausen und S Flughafen Schönefeld über S Wildau fährt und die Verstärkerfahrten der Linie 737 nach Wildau, Dorfaue ersetzt. Zwischen Schönefeld-Nord und Rotberg ist neu die Linie 741 unterwegs.

Fredersdorf/Petershagen

931 S Strausberg > Altlandsberg > Wegendorf > Wesendahl > Gielsdorf
R931 Altlandsberg - Wegengendorf - Wesendahl/Werneuchen
932 S Petershagen Nord - Eggersdorf - S Strausberg
933 S Fredersdorf - Bruchmühle - Altlandsberg - S Fredersdorf
R933 S Petershagen Nord - Bruchmühle - Altlandsberg
948 S Fredersdorf - Bruchmühle - S Petershagen Nord
949 S Fredersdorf - Vogelsdorf - S Petershagen Nord

Die neue Linie 932 startet am S-Bahnhof Petershagen Nord und verbindet stündlich die Siedlung Eggersdorf-Nord mit dem S-Bahnhof Strausberg. Zwischen den S-Bahnhöfen Fredersdorf und Petershagen Nord sind die neuen Buslinien 948 nördlich der Bahnstrecke (über Fredersdorf und Bruchmühle) sowie 949 südlich der Bahn (über Ortszentrum Fredersdorf, Vogelsdorf und Petershagen) unterwegs – ebenfalls stündlich. Neu im Angebot sind auch zwei RufBus-Linien, die nach einer telefonischen Anmeldefrist von einer Stunde zusätzliche Verbindungen schaffen: Die Linie R931 beginnt in Altlandsberg und fährt über Wegendorf abwechselnd weiter nach Werneuchen (mit Bahnanschluss nach Blumberg und Berlin-Lichtenberg) und Wesendahl (mit Stadtbusanschluss nach Strausberg). Die Linie R933 verbindet auf schnellem Weg den S-Bahnhof Petershagen Nord mit Altlandsberg. Außerdem sichern gezielte Fahrten der Buslinien 931 und 933 die Verbindungen zu den Schulen.

(Jens Fleischmann, 08.12.2011)
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DB Regio verbessert Komfort auf Verbindungen nach Polen NEU

Vom kommenden Sonntag, den 5. Februar, an, wird sich der Komfort auf der Regionalbahnlinie zwischen Frankfurt (Oder) und Rzepin bzw. Zielina Gora deutlich verbessern. Die Deutsche Bahn setzt ab dann Dieseltriebwagen der Baureihe 646 auf der Linie ein, die die bisher dort verkehrenden lokbespannten Züge der polnischen Bahn ersetzen. Möglich wird dies durch eine Kooperation beider Bahnen und der erfolgten Zulassung der Fahrzeuge für das polnische Streckennetz.

„Mit der Betriebsaufnahme auf der Strecke Zielona Gora−Rzepin−Frankfurt (Oder) erfolgt zum 5. Februar erstmalig ein grenzüberschreitender Einsatz der Fahrzeuge im Regelbetrieb. Damit tragen wir einmal mehr dazu bei, weiter an der Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehre zwischen beiden Ländern zu arbeiten“, erläuterte Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der Region Nordost der DB Regio AG.

(Knut Rosenthal, 03.02.2012)

Pritzwalk bekommt wieder Kundenzentrum NEU

Ab dem 1. Februar wird es im Pritzwalker Bahnhof wieder ein Kundenzentrum geben. Kunden können dann von Montag bis Freitag hier ihre Fahrkarten erwerben, Reiseauskünfte einholen oder sich über die Stadt informieren, denn auch die Stadtinformation wird dann von dort angeboten. Betrieben wird das Kundenzentrum von der Prignitzer Eisenbahn, die bereits bis 2006 im Bahnhof präsent war. In wiefern auch Fernverkehrsfahrkarten der Deutschen Bahn angeboten werden können, ist derzeit noch unklar, da es hier noch Klärungsbedarf zwischen den Verkehrsunternehmen gibt.

Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofes, das Ende 2010 von der Stadt gekauft wurde, prüft auch die Polizei und ein Fahrradverleih den Umzug ins Bahnhofsgebäude.

(Knut Rosenthal, 28.01.2012)

Auslieferung Talent 2 ab März vorgesehen

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Die Deutsche Bahn (DB) und Bombardier Transportation (BT) haben 2007 einen Rahmenvertrag über die Lieferung von rund 300 Elektrotriebwagen (ET) vom Typ Talent 2 unterzeichnet. Für die Jahre 2009 bis 2011 war die bundesweite Auslieferung von insgesamt 178 Fahrzeugen geplant. Die DB hat die ET 442 in zwei- bis fünfteiligen Versionen bestellt.

Auf den Strecken in Berlin und Brandenburg war der Einsatz dieser neuen Fahrzeuge zum Fahrplanwechsel 2011/12 geplant. Entsprechend des Verkehrsvertrages sind für die erste Betriebsstufe Netz Stadtbahn auf den Linien RB 13, 14, 20, 21, 22 und 23 insgesamt 34 ET 442 vorgesehen. Auf Grund von Lieferverzögerungen des Fahrzeugherstellers BT fehlen diese Fahrzeuge zurzeit noch (Auslieferung voraussichtlich von März bis Oktober). Aus diesem Grund war die Erarbeitung eines Ersatzkonzeptes durch DB Regio notwendig.

Um das Ausschreibungskonzept insgesamt zu realisieren, kommen seit dem 11. Dezember letzten Jahres zusätzlich 17 Triebfahrzeuge, 50 Reisezugwagen und ein VT 646 aus dem Fahrzeugpark von DB Regio für das Ersatzkonzept zum Einsatz.

Mit Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BER) am 3. Juni sind auf der RE-Linie 9 von Berlin Hbf (tief) zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg und der RB-Linie 22 von Potsdam Hbf zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg ET 442 zwingend für den Einsatz notwendig. Die Auslieferung der Fahrzeuge für diese Linien ist für den ab Mai geplanten Probebetrieb erforderlich, um eine qualitätsgerechte Betriebsaufnahme
am 3. Juni sicherzustellen.

Die Linien RE 7 Dessau/Belzig−Flughafen Berlin Brandenburg−Wünsdorf und die RB 14 Nauen−Flughafen Berlin Brandenburg−Senftenberg sollen laut Bombardier Transportation im Laufe des 2. Halbjahres 2012 schrittweise mit ET 442 ausgerüstet werden. Bis dahin fahren die Züge entsprechend des Ersatzkonzeptes mit Triebfahrzeugen der Baureihe 143 und vier Doppelstockwagen.

Zukünftig sollen mit der Inbetriebnahme der zweiten Betriebsstufe zum Fahrplanwechsel 2012/13 laut Verkehrsvertrag insgesamt 48 ET 442 im Netz Stadtbahn zum Einsatz kommen.
Foto: Ein ET 442 im Herstellerwerk Bombardier Hennigsdorf. (Copyright: Jens Fleischmann)

(Pressemitteilung DB AG, 06.01.2012)

Ausschreibung des Netzes "Ostbrandenburg" gestartet

Nach der Vorinformation des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg im Juli diesen Jahres (BahnInfo berichtete) wurde heute das Vergabeverfahren für das Netz "Ostbrandenburg" offziell gestartet.

Das Netz umfasst die Linien

  • RB 12 Berlin-Lichtenberg – Löwenberg (Mark) – Templin Stadt
  • RB 25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen
  • RB 26 Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn
  • RB 35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow-Klinikum
  • RB 36 Königs Wusterhausen – Beeskow – Frankfurt (Oder)
  • RB 54 Berlin – Löwenberg – Rheinsberg (Mark)
  • RB 60 Eberswalde – Frankfurt (Oder)
  • RB 61 Angermünde – Schwedt (Oder)
  • RB 63 Eberswalde – Joachimsthal

mit einem Auftragsvolumen von 4,9 Millionen Zugkilometern, auf dem heute die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), Prignitzer Eisenbahn (PEG), Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) und DB Regio verkehren. Entgegen der Vorinformation entfällt die Beauftragung der Linie RB 66 von Angermünde nach Szczecin.

Während der Vertragslaufzeit von Dezember 2014 bis Dezember 2024 ist eine Verlängerung der RB 26 bis nach Gorzów vorgesehen. Hierzu ist der Abschluss eines Kooperationsvertrages mit den polnischen Behörden nötig. Die Aufteilung des Netzes erfolgt in zwei Lose, wobei alle bundeslandübergreifenden Strecken in ein Los fallen, die restlichen in das zweite.

(Knut Rosenthal, 14.12.2011)
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Inspektion an Fährschiff - Linie F1 wird für drei Monate unterbrochen

Aufgrund von Arbeiten zur gesetzlich vorgeschriebenen turnusmäßigen Inspektion an der Fähre muss der Fährverkehr auf der Linie F1 von Donnerstag, 01.12.2011, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Freitag, 02.03.2012, Betriebsschluss, unterbrochen werden. Alle fünf Jahre ist eine Schiffsuntersuchung zur Erlangung eines neuen Fährzeugnisses erforderlich. Die letzte Schiffsuntersuchung der Fähre F1 war Anfang 2007 und das aktuelle Fährzeugnis gilt bis zum 31.12.2011.

Während der Untersuchung wird neben dem Nachweis der Funktion der sicherheitsrelevanten Baugruppen wie Beleuchtung, Radar, Funk, Signalanlage, Sicherungstechnik, Rettungsmittel, Blechdicke des Schiffskörpers auch der Korrosionsschutz komplett erneuert. Weiterhin werden u. a. folgende Arbeiten durchgeführt: Überprüfung und Überholung der Heizungsanlage sowie  der Türen und Fenster, Ausbesserung des Innenraumes, Überprüfung und Überholung der Seilführung, Ausbesserung der Außenlackierung,  Überholung der Videoanlage, Erneuerung der Antirutschbeschichtung auf den Laufflächen sowie die Verbesserung der Zugänglichkeit der Fähre für Rollstuhlfahrer.

Die Arbeiten werden in einer Oranienburger Werft durchgeführt. Der letzte Einsatztag wird der 30.11.2011 sein. Anschließend wird die Fähre zum Transport vorbereitet und am 05.12.2011 von einem Schubschiff abgeholt. Im Frühjahr 2012 soll die Fähre dann wieder ihren Dienst aufnehmen.

(Pressemitteilung ViP, 18.11.2011)
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Restliches Brandenburg

[ BahnInfo-Berlin-Fotogalerie: Besuch bei Cottbusverkehr ]

Die Irrwege des EuroCitys "Alois Negrelli" Berlin-Stettin

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Er hat erst kürzlich seinen ersten Geburtstag gefeiert: der neue EuroCity-Zug mit dem wohlklingenden Namen "Alois Negrelli", der morgens von Prag über Berlin nach Stettin fährt und nachmittags retour. Die schicken modernen blau-roten Wagen der tschechischen Bahn schaffen zwar die Relation zwischen der pommerschen Hafen- und der deutschen Hauptstadt auch nicht schneller als die in die Jahre gekommenen Regionalzüge mit dem durchsessenen Interieur in pink-hellgrün. Aber eine - wenn auch symbolische - Hoffnung war für die verkehrsinteressierten Berliner schon mit dem EC verbunden, wenn man sich die Entwicklung dieses "Stiefkinds" unter den grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecken der letzten Jahre anschaute.

Um so mehr ein Hohn, dass der einzige Fernzug, der täglich zwischen Angermünde, Tantow und Gumience in Schrittgeschwindigkeit die triste Winterlandschaft farblich aufhübscht, und kaum von Fahrgästen angenommen wird, den hochtrabenden Namen Alois Negrelli trägt. Negrelli war nämlich im 19.Jahrhundert ein bedeutender österreichischer Eisenbahnpionier. Er baute wichtige Verkehrswege in Böhmen auf, so auch zwischen Wien, Prag und Dresden, managte die Errichtung der ersten Schweizer Eisenbahnstrecken - später wechselte er in den Wasserbau und gilt bis heute als "Vater" des Suezkanals.

Aber warum fährt niemand mit diesem tollen Zug? Ich startete am Wochenende den Selbstversuch, um dieser Frage nachzugehen, und stieg mit Begleitung in Stettin in den EuroCity "179" Richtung Prag ein. Nur wenige Menschen taten es uns gleich. Vor der Fahrt hatte ich mir ein "Berlin-Stettin-Ticket" für 10 Euro gekauft. Auf der Internetseite des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) stand, dass in diesem Zug der VBB-Tarif zwischen Berlin und der Bundesgrenze anerkannt werden würde. Auf Nachfrage per Mail klärte man mich auf, dass ich im Zug zwischen Tantow Grenze und Stettin ganz einfach ein Ticket für den kurzen polnischen Streckenabschnitt, auf dem der VBB-Tarif ausgerechnet nur in diesem Zug nicht gelte (in allen anderen Zügen gilt er übrigens), nachlösen müsse. Als ehemaliger Semesterticketinhaber war ich ja gewöhnt, dass ich zwischen Tantow und Stettin 2,60 EUR nachzahlen muss - also kein Problem dachte ich: die paar Euro sind mir mein "Test" wert.

Falsch gedacht. Stattliche 13,80 EUR mussten wir Nichtsahnende an die pflichtbewusste Schaffnerin (quasi als "Strafzoll") für die knapp zehnminütige Fahrt zwischen Stettin und Tantow nachzahlen. Ein EuroCity im internationalen Verkehr hat ja nichts mit den subventionierten VBB-Dumpingpreisen zu tun - zumindest nicht in Polen. Kein Wunder, dass kaum jemand mit dem schicken Zug fuhr, sicherlich haben viele Pendler schon diese "teure" Erfahrung gemacht. Leider kann man beim nächsten Mal auch nicht auf einen zeitgleichen Regionalzug umsteigen können, denn dieser wurde zugunsten des EuroCitys eingestellt. Die Devise lautet also: Doch wieder auf die privaten Kleinbusse umsteigen (die übrigens die Strecke schneller bewältigen als der neue Luxuszug).

Fazit, liebe Deutsche Bahn: Guter Ansatz - Thema verfehlt.

(Andreas Jüttemann, 02.01.2012)
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