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  • Allgemeine Meldungen aus der Region (08.03.2010) NEU
  • S-Bahn (17.02.2010)
  • U-Bahn (05.03.2010)
  • Straßenbahn (-)
  • Bus (17.02.2010)

Allgemeine Meldungen aus der Region

MVV bietet App für das iPhone NEU

Der MVV bietet seinen Kunden ein neues App in Form eines kostenlosen ÖPNV-Navigationssystems für alle iPhone- und iPod-Nutzer an. Hiermit kann der Nutzer von unterwegs die nächstgelegene Haltestelle finden und die gewünschte Verbindung von dort über die MVV-EFA ermitteln. 

Das Programm mit dem Namen „MVV“ kann in der Kategorie „Navigation“ im App Store heruntergeladen werden. Das Navigationssystem installiert sich dann automatisch durch das Berühren des MVV-Logos auf dem Handybildschirm im Telefon des Nutzers. 

Wer damit im MVV-Gebiet eine Haltestelle in seiner Nähe sucht, aktiviert die Suche „per Knopfdruck“. Dabei gleicht das Gerät den aktuellen Standort mit den GPS-Koordinaten der MVV-Haltestellen ab und schlägt die nächstgelegenen zur Auswahl vor. Wer seinen Startpunkt schon kennt, gibt ihn direkt ins Gerät ein, worauf eine Liste mit drei Verbindungen zum gewünschten Fahrziel angezeigt wird. Der aktuelle MVV-Schnellbahnnetzplan hilft bei der Orientierung und dem Aufrufen der Verbindung. Verbindungen, die häufiger benötigt werden, können unter „Favoriten“ gespeichert werden. Es können auch mehrere Ziele hinterlegt werden, für die vom jeweiligen Standort auf Knopfdruck die nächsten Verbindungen gefunden werden. Um die aktuellen Fahrplandaten abzurufen, benötigt der Anwender jeweils eine Verbindung ins Internet. Die Daten werden über die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) des MVV bereitgestellt.
Zukünftig soll diese Art von Anwendung auch auf weitere Mobiltelefontypen übertragen werden.

(Arnd Werther, 08.03.2010)

Autoclub bescheinigt im Europavergleich München den besten ÖPNV

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat diesmal das ÖPNV-Angebot in 23 europäischen Städten untersucht. Demnach ist das Angebot in München der Primus im internationalen Vergleich. Aber auch die vier anderen deutschen Städte im Test - Frankfurt, Hamburg, Köln und Leipzig – belegten vordere Plätze. Am meisten Anlass zur Kritik gab es dagegen im slowenischen Ljubljana und im kroatischen Zagreb - und die Griechenmetropole Athen schaffte es nicht einmal in die Testauswahl.

Geprüft wurden die vier Kategorien Reisezeit, Umsteigen, Information und Tickets/Preise. Die Daten erhob der ADAC über das Internet, durch Tests vor Ort und über Abfragen bei den einbezogenen Städten selbst.
In München lobt der ADAC vor allem die überdurchschnittlich hohen Reisegeschwindigkeiten - auf dem vergleichsweise dichten U-Bahn-Netz können Durchschnittsgeschwindigkeiten von 30 Stundenkilometer erreicht werden. Aber auch Tram und zunehmend Bus sind dank intelligenter Ampelsteuerungen mittlerweile mit attraktiven Reisezeiten unterwegs. Schnelle Verbindungen also vor allem innerhalb der Innenstadt, viele Informationen an Haltestellen und in Fahrzeugen, ein überzeugender Internetauftritt und ein hohes Maß an  Barrierefreiheit bringt die Isarmetropole an die Spitze des Vergleichs.

Wer gerne auf das System von Verkehrsverbünden schimpft, wird beim Blick über den europäischen Tellerrand auch eines Besseren belehrt. In Städten wie Lissabon oder Madrid muss jedes Mal ein neues Ticket kaufen, wer zum Beispiel von der Metro auf den Bus umsteigt. Da relativiert sich auch die Aussage des Clubs, wonach das Preisniveau in den deutschen Städten und somit auch in München eher ein Abschreckungsgrund für die Nutzung des ÖPNV darstellt. Mit 48 Prozent der erreichbaren Punkte lagen sie deutlich hinter dem Rest Europas, der in dieser Kategorie im Schnitt 74 Prozent erzielte, allerdings zum Teil auf andere Finanzierungsinstrumente zurückgreifen kann.

Die detaillierten Testergebnisse können hier beim ADAC http://www1.adac.de/Tests/Mobilitaet_und_Reise/oepnv/default.asp aufgerufen werden.



  


   
 





(Arnd Werther, 18.02.2010)
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S-Bahn-Logo

Neuer Abfahrtsbahnsteig für die S1 am Ostbahnhof

Zur Entlastung des S-Bahn-Knotens am Ostbahnhof soll  zu einem "kleinen Fahrplanwechsel" am 28. März der stadteinwärtige Verkehr der Münchner S-Bahn neu organisiert werden.  Hierzu wird die derzeit von Gleis 3 startende Linie S1 Richtung Freising und Flughafen auf Gleis 2 - an einem anderen Bahnsteig - umgelegt. Dies soll dabei helfen, in der Vergangenheit oftmals aufgetretene Anfangsverspätungen einzudämmen, die sich durch die dichte Gleisbelegung ergeben. Mit der neuen Planung für die stadteinwärtigen Gleise 1 bis 3 sollen etwas großzügigere Abstände zwischen den einzelnen Abfahrten erreicht werden, wodurch auch die Folgeverspätungen auf der S-Bahn-Stammstrecke weniger werden sollen.
Verbesserungen sind auch bei den Abläufen im Betriebswerk Steinhausen vorgesehen, vor dessen Zufahrt die Züge oft warten müssen. Stehende Züge führen hier zu einer unproduktiven Gleisbelegung am Leuchtenbergring.

(Arnd Werther, 17.02.2010)
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U-Bahn-Logo

[ BahnInfo-Buchtipp: München U-Bahn-Album ]

MVG verspricht Quantensprung in der Fahrgastinformation

Bild zum Beitrag

 
In Münchens kommunalen Schienenverkehrsmitteln soll ein neues Informationszeitalter eingeläutet werden. Ab der zweiten Jahreshälfte soll sukzessive ein Großteil der Fahrzeuge mit einem Informationssystem aus zwei Komponenten – Fahrgastinformation und Infotainment ausgestattet werden. Es ist der zweite Anlauf, nachdem das bereits im Jahr 2001 testweise installierte "U-Info" im Frühjahr 2003 auf Grund der Insolvenz des privaten Betreibers wieder in der Versenkung verschwand.
 
Diesmal soll es ein erfahrenes Unternehmen, das bereits auf 10 Jahre Erfahrung in Berlin zurückblicken kann, richten. Von den neun Bewerbern konnte sich der Betreiber des "Berliner Fensters" durchsetzen. Das „Berliner Fenster“ ist in der Hauptstadt mit über 3.700 Doppelmonitoren präsent und wird dort überwiegend positiv bewertet. Der südliche Ableger soll nun passenderweise "Münchner Fenster" heißen.
 
Das neue Medium stellt einen Quantensprung in der Kundeninformation dar: Es schließt Informationslücken während der Fahrt und soll die Nutzung des ÖPNV durch einen Mix aus Nachrichten und Unterhaltung attraktiver machen. Manche Einschätzungen legen sogar die These nahe, dass sich durch die kurzweilige Fahrt auch Vandalismuserscheinungen reduzieren lassen.
 
Wichtigstes Ziel der MVG ist allerdings die Verbesserung der Fahrgastinformation. Ein Gutteil der Münchner U-Bahn-Züge verfügt nämlich bis dato noch nicht über zeitgemäße Fahrgastinformationssysteme – weder optisch noch akustisch. Die Fahrgäste in den U-Bahn-Baureihen A und B (Baujahre 1971 – 1988) werden lediglich über Fahrerdurchsagen informiert, deren Qualität mitunter sehr von der Tagesform des Sprechenden abhängig ist. Dennoch möchte man sich mit dem jetzt gefundenen Lösung erst einmal auf die Einführung der optischen Fahrgastinformation beschränken. Automatische Haltestellenansagen sollen nicht nachgerüstet werden.
 
Für die optische Fahrgastinformation sollen insgesamt 1.432 Doppelmonitore in den U-Bahnen und 680 Doppelmonitore in den Straßenbahnzügen installiert werden. Die U-Bahn-Wagen  erhalten dafür pro Wagen vier Doppelmonitore „Rücken an Rücken“. Die Bilddiagonale soll 17 Zoll im Format 16:9 betragen. Anzahl und Standorte der Bildschirme wurden so ausgewählt, dass die Einheiten von möglichst vielen Plätzen aus sichtbar sind, sich aber nicht aufdrängen. Die Züge erhalten gleichzeitig neben dem neuen Infosystem auch Kameras zur Videoüberwachung, Brandschutzvorrichtungen, teilweise Zählgeräte für die die Erfassung der Linienbeförderungsfälle. Alle genannten Projekte bedingen einen mehr oder weniger großen Eingriff in den Fahrgastraum bzw. die Elektronik der Züge. Etwa Mitte dieses Jahres soll nach erfolgter Ausschreibung mit der Installation begonnen werden.
 
Bei der U-Bahn werden die neueren A-Wagen, die noch mindestens 10 Jahre in Betrieb bleiben sollen (Serien A2.5 und A2.6 ab Baujahr 1982), sämtliche B-Wagen und die C-Züge ausgestattet, das sind  insgesamt 358 Wagen. Neue Züge, die die ältesten A-Wagen in den kommenden Jahren ablösen werden, werden natürlich schon serienmäßig mit dem Info-System ausgerüstet.
 
Bei der Trambahn werden nach jetzigem Planungsstand ebenfalls bis 2014 alle dann vorhandenen 102 Züge (R2.2, R3.3 und Variobahn) ausgestattet. Jedes Wagenteil soll jeweils eine Einheit mit zwei wie bei der U-Bahn angeordneten Doppelbildschirmen (12 oder 15 Zoll, je nach Zugtyp; Format 16:9) bekommen.
 
Die Monitore für das Infotainment zeigen einen Mix aus tagesaktuellen Nachrichten, Hintergrundthemen, Unterhaltung - und Werbung. Die Inhalte für dieses Infotainment liefert
die „Berliner Fenster GmbH“. Das „Münchner Fenster“ wird dabei als eigenständiges Medium mit hoher lokaler Kompetenz geführt. Zu diesem Zweck wird in München ein eigenes Studio mit sechs Mitarbeitern aufgebaut. Dieses wird Sendeschleifen von rund 15 Minuten Dauer produzieren, die mehrmals täglich aktualisiert werden. Das Infotainment besteht aus mindestens 80 Prozent redaktionellem Inhalt (Nachrichten, Unterhaltung, Wissenswertes, MVG-Informationen) und bis zu 20 Prozent Werbung.
 
Bei der Fahrgastinformation erfahren die Kunden neben der Anzeige der nächsten Haltestelle Linie und Ziel des Zuges, Umsteigemöglichkeiten, die Ausstiegsseite, außerdem wird die Uhrzeit und an Endstationen die Zeit bis zur Abfahrt angezeigt.  Ein besonderes Schmankerl wird der Hinweis auf die wichtige Ziele und Sehenswürdigkeiten im Umfeld des nächsten Bahnhofs oder der nächsten Haltestelle sein.
 
In der zweiten Ausbaustufe sollen dann während der Fahrt auch dynamische Daten in Form von Echtzeitinformationen über Anschlussmöglichkeiten angezeigt werden. Hierfür muss allerdings noch ein Datenübertragungsnetz aufgebaut werden.
 
Die Inhalte sollen in HD-TV-Qualität dargestellt werden. Hierzu werden die Abstellanlagen, Endbahnhöfe und Knotenbahnhöfe der U-Bahn mit Breitband-Funkverbindungen ausgerüstet, über die Informationen auf den Zug überspielt werden können. Versorgt werden zunächst wichtige Knotenbahnhöfe im U-Bahn-Netz sowie die Abstellanlagen der U-Bahn, um dort nachts die Überspielung größerer Datenmengen (z. B. Filme für das Infotainmentprogramm) auf die abgestellten Züge zu ermöglichen. Bei der Tram wird ebenfalls eine Lösung über Funkwellen vorbereitet. Für beide Verkehrsmittel gilt: Je weiter fortgeschritten der Ausbaustand, je mehr „Daten-Tankstellen“ es also im Netz gibt, desto schneller bzw. öfter kann eine Aktualisierung der Infotainmentinhalte erfolgen und an desto mehr Haltestellen ist eine Versorgung der Fahrzeuge mit Live-Daten zu Umsteigebeziehungen und Betriebslagen möglich.
 
Die Kosten für das Projekt liegen bei ca. 6,5 Millionen Euro. Für das Infotainment fallen auf Seiten von SWM/MVG aber keine Kosten an. Das Unternehmen wird vielmehr sogar an den Einnahmen aus der Werbung beteiligt. (So wie in dem MVG-Pressebild soll es einmal aussehen: Deckenmonitore in einem C-Zug; im unteren Beispiel, welches im "Echtbetrieb" natürlich nicht transparent ist, sieht man die dynamischen Fahrgastinformationen und eine Werbeinblendung)

(Arnd Werther, 05.03.2010)

Schienenschleifzug SPENO macht Ersatzverkehre notwendig

Die MVG nimmt beginnend mit dem 28. Februar einige Gleispflegemaßnahmen im Münchner U-Bahn-Netz vor. Betroffen vom Einsatz des Schienenschleifzuges "SPENO" sind folgende Streckenabschnitte:

U1 Kolumbusplatz - Mangfallplatz
Im südlichen Abschnitt der U-Bahnlinie U1 zwischen Kolumbusplatz und Mangfallplatz ist an fünf aufeinanderfolgenden Abenden ein Schienenersatzverkehr (SEV) erforderlich. Die Busse mit der Liniennummer 101 ersetzen U1 hier von Sonntag, 28. Februar bis einschließlich Donnerstag, 4. März, jeweils zwischen ca. 22.30 Uhr und Betriebsschluss. Die letzten durchfahrenden Züge verkehren um 22.05 Uhr (Abfahrt Olympia-Einkaufszentrum) bzw. 22.20 Uhr (Abfahrt Mangfallplatz).

U1 Olympia-Einkaufszentrum - Rotkreuzplatz
Zwischen dem 07. und dem 11 März wechselt der SPENO sein Einsatzgebiet und wird die U1-Nord bearbeiten. Auch hier kommt es zu einem Betriebsabbruch ab 22:30 Uhr (bis Betriebsschluss) und einem Schienenersatzverkehr.

U4 Max-Weber-Platz  - Arabellapark
Schließlich wird vom 14. mit 18. März die U4 behandelt. Ab 22:30 Uhr wird die im Spätverkehr ohnhehin erst ab Max-Weber-Platz verkehrende Linie komplett eingestellt und durch Ersatzbusse bedient.

(Arnd Werther, 23.02.2010)

Stadtwerke München schreiben neue U-Bahn-Züge aus

Die Stadtwerke München setzen Ihre Überlegungen, die Beschaffung neuer U-Bahnzüge um 2 Jahre vorzuziehen, nun mit einer konkreten Ausschreibung um. Im Amtsblatt der Europäischen Union wurde die Lieferung von mehrteiligen U-Bahn-Triebzügen veröffentlicht (zu finden unter 2010/S 27-038947).
Ausgeschrieben werden zunächst 14 U-Bahn-Triebzüge, es besteht darüber hinaus eine Option auf 40 weitere Einheiten. Ursprüngliche Planungen sahen vor, die neuen U-Bahnwagen als Ersatz für Fahrzeuge der ersten Generation von A-Zügen im Jahr 2012 zu bestellen. Sie wären dann ab 2014/2015 zum Einsatz gekommen. Die Gründe für die vorgezogene Ersatzbeschaffung liegen nach Aussagen der nutznießenden MVG darin, dass man sich angesichts der aktuellen Marktverhältnisse günstigere Preise für neue Züge erwartet. Ob sich die vorgezogene Bestellung tatsächlich rechnet, hängt letztlich ab von den angebotenen Preisen der Hersteller sowie von der Bezuschussung durch den Freistaat Bayern ab. Sollte das Ergebnis positiv sein, könnten die neuen Züge im ersten Halbjahr 2010 bestellt werden und ab 2012 zum Einsatz kommen. Die neuen Wagen sollen sich weigehend an den zwischen 2000 bis 2002 beschafften 18 Gliederzügen vom Typ C orientieren.

(Arnd Werther, 10.02.2010)
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Es liegen momentan keine aktuellen Meldungen vor.
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Bus-Logo

Linie 55 wird weiter beschleunigt

Der Münchner Stadtrat gab grünes Licht für die weitere Beschleunigung des Müncher Busnetzes. Zwischen dem Diakon-Kerolt-Weg und dem Waldheimplatz sollen die Busse der Linie 55 künftig drei Minuten schneller je Fahrtrichtung unterwegs sein. Bei einer Investitionssumme von 3,2 Mio. Euro werden auf 6,5 Kilometern Strecken  16 Ampeln umgebaut beziehungsweise ausgetauscht. Dies kommt auch den Nutzern der Linie 198, die von Neuperlach Zentrum zum Klara-Ziegler-Bogen fährt, zu Gute. Auch die Linien 139, 197 und 199 bedienen Teilabschnitte der beschleunigten Strecke. Die Beschleunigungsmaßnahme schließt an die bereits 2003 umgesetzte Maßnahme der Strecke bis zum Ostbahnhof an. Hierbei konnten insgesamt fünf Minuten Fahrzeit eingespart werden. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) lobt in diesem Zusammenhang die spürbar verbesserte Pünktlichkeit, einen besseren Fahrkomfort und nicht zuletzt die handfesten Einsparungen in Form eines Gelenkbus-Kurses.

(Arnd Werther, 17.02.2010)

Münchner Busbeschaffung 2010

Die Stadtwerke München beschaffen für das Netz der MVG in diesem Jahr insgesamt 18 neue Omnibusse im Gesamtwert  von fünf Millionen Euro. Der Zuschlag erging diesmal an den Hersteller MAN.

Nachdem im vergangenen Jahrzehnt ganz überwiegend Gelenkbusse beschafft wurden, verschiebt sich nun der Schwerpunkt auf die zweiachsigen Solobusse. Angeschafft werden diesmal nur drei Gelenkbusse, dafür aber 15 Solobusse. 
Alle Fahrzeuge haben wiederum eine zusätzliche Tür im Heckbereich. Damit feiern erstmals viertürige Gelenkbusse vom Typ "Lions City" ihre Premiere in München.
Unabhängig von der jetzigen Bestellung hat die MVG angekündigt, im ersten Halbjahr dieses Jahres einen MAN-Solobus mit seriellem Hybrid-Antrieb in Betrieb zu nehmen - neben dem bereits vorhandenen Hybridbus von Solaris. Außerdem beabsichtigen SWM/MVG die Beschaffung eines dritten Hybridbusses eines weiteren Herstellers, um auf diese Weise drei unterschiedliche technische Hybridkonzepte im Linienbetrieb vergleichen zu können.

Die neuen Fahrzeuge werden vor allem die Busse der 49er-Serie (Mercedes-Benz O405N) aus den 90er-Jahren ersetzen, die inzwischen rund eine Million Kilometer zurückgelegt haben. Damit verschwindet im Übrigen auch weitgehend das alte weißblaue Farbschema von Münchens Straßen. Ab der 50er-Serie (Beschaffung ab 2000) hielt das neue Lackschema in frischem Blau und weißaluminium Einzug bei den Verkehrsbetrieben.

(Arnd Werther, 13.01.2010)
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