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  • Allgemeine Meldungen aus der Region (07.07.2010)
  • S-Bahn (29.07.2010)
  • U-Bahn (10.08.2010)
  • Straßenbahn (12.08.2010)
  • Bus (07.07.2010)

Allgemeine Meldungen aus der Region

MVG gibt Ausblick auf den München-Fahrplan 2011

Die Münchner Verkehrsgesellschaft hat am 06. Juli einen Ausblick auf den weit gehend fertiggestellten Jahresfahrplan 2011 gegeben. Der Abstimmungs- und Planungsprozess ist soweit gediehen, dass das Ergebnis dem Stadtrat (Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft) zur Kenntnisnahme vorgelegt wurde.
Danach wird das Leistungsangebot der MVG 2011 um 1% steigen, insbesondere durch die Verlängerung der U3 nach Moosach und die Inbetriebnahme der Tram St. Emmeram (ab Herbst 2011).
Das Verkehrsunternehmen betont die schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, denen sich das Leistungsangebot zunehmend unterwerfen muss. Der MVG stehen immer weniger öffentliche Gelder zur Verfügung bei weiteren unsicheren Aussichten, etwa im Hinblick auf eine Nachfolgeregelung für das GVFG, der Kürzung von Zuschüssen im Ausbildungsverkehr (so genannte Fahrgeldsurrogate) oder bei der Fahrzeugförderung. Gleichzeitig sind die Rationalisierungspotenziale weitgehend ausgeschöpft. Unter diesen Rahmenbedingungen ist die MVG natürlich froh, im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten eine bedarfsgerechte Ausweitung des Leistungsangebots verkünden zu können.
Welche Änderungen im einzelnen vorgesehen sind, finden Sie unter den einzelnen Rubriken U-Bahn, Straßenbahn und Bus.

(Arnd Werther, 07.07.2010)
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S-Bahn-Logo

Zulassung für Besandungsanlagen bei 2. Bauserie der ET 423

Die S-Bahn München hat die Zulassung für den Einbau von Besandungsanlagen für 105 Fahrzeuge der 2. Bauserie erhalten und rüstet diese derzeit um. Bis zum 15. September 2010 sollen diese Fahrzeuge dann ohne Einschränkungen zum Einsatz kommen. Damit ist für den Herbst zu erwarten, dass "nur" noch die Verstärkerzüge für den 10-Minutern-Takt auf der Linie S8 im Abschnitt Weßling - Ostbahnhof entfallen. Dies ist notwendig, da der Durchsatz auf der S-Bahn-Stammstrecke im Herbst mit 27 Zügen pro Stunde festgelegt ist - immerhin drei Züge mehr als im Vorjahr. Parallel zur Fahrzeugumrüstung der 2. Bauserie arbeitet die S-bahn daran, auch die Umbaugenehmigung für die 133 Fahrzeuge der 1. Bauserie zu erhalten. Aufgrund konstruktiver Unterschiede bei den beiden Bauserien wurden im Laufe des Genehmigungsprozesses zwei voneinander getrennte Zulassungsverfahren erforderlich.
Die umgerüsteten Fahrzeuge der 2. Bauserie fahren dann ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen und werden vor allem auf Linien mit Mischverkehr und auf Strecken, auf denen sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ausfahren können (S1, S4, S6 und teilweise S 7), eingesetzt.

(Arnd Werther, 29.07.2010)
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U-Bahn-Logo

[ BahnInfo-Buchtipp: München U-Bahn-Album ]

Ausbau von modernen Zugzielanzeigern bei der Münchner U-Bahn

Bild zum Beitrag

Der Ausbau von TFT-Anzeigen im Münchner U-Bahnnetz geht auch in näherer Zukunft weiter. Inzwischen 300 elektronische Zugzielanzeiger verteilen sich über 64 U-Bahnhöfe der Landeshauptstadt und in Garching. In diesem Jahr folgen noch weitere 8 Geräte in den neuen U-Bahnhöfen Moosach und Moosacher St.-Martins-Platz, die im Dezmber eröffnet werden.
Die dynamischen Anzeigen lösen die bisherigen mechanischen Fallblattanzeiger aus den 1980er-Jahren ab. Diese haben bauartbedingt nur einen sehr geringen Informationsumfang: Außer Liniennummer, Fahrtziel, Zuglänge und Halteposition kann der gewöhnliche Fahrgast den Anzeigen keine weiteren Informationen entlocken. "Insider" wissen anhand des Zeitpunkts der Einblätterung noch die Ankunftszeit des nächsten Zuges einzuschätzen.
Bei den dynamischen Zielanzeigern ist das anders. Die neuen Monitore zeigen die Wartezeit bis zur Abfahrt der nächsten drei Züge in Minuten an und können bei Bedarf um eine Lauftextzeile mit aktuellen Informationen und Störungsmeldungen ergänzt werden. Das kommt bei den Kunden an. 94% aller Kunden, die Wert auf Anzeigen legen, sind nach den Ergebnissen der MVG-Marktforschung zufrieden oder sehr zufrieden mit den neuen Geräten.
Der Ausbau wird 2011 mit 50 weiteren Anzeigern fortgesetzt.  Ausgerüstet werden sollen die U1 zwischen Stiglmaierplatz und Westfriedhof und die U5 zwischen Lehel und Ostbahnhof sowie der Abschnitt der U4 zum Arabellapark. Bis 2013 sollen dann sämtliche alte Anlagen gegen elektronische Zugzielanzeiger ersetzt werden Dies werden dann insgesamt 438 derartige Anlagen sein.
Unterschiedliche Anzeigertypen wird es dann nur noch auf der Messelinie und in Neuperlach Süd geben.  Die 1999 eröffneten sieben Bahnhöfe auf der U2 Ost (Josephsburg bis Messestadt Ost) wurden erstmals in München mit LCD-Anzeigen versehen. Die U5-Station Neuperlach Süd erhielt beim Umbau die Anzeigen des 2003 eröffneten Bahnhofs Georg-Brauchle-Ring. Diese Anzeigen sind können die Frühzeit derartiger Anzeigen zwar nicht ganz verleugnen, bieten aber dennoch im wesentlichen den Informationssumfang der modernen TFT-Monitore und sollen deshalb nicht ersetzt werden. (Foto von der Münchner Freiheit: MVG)

(Arnd Werther, 10.08.2010)

U-Bahnhof Fraunhoferstraße zwei Wochen gesperrt

Der U-Bahnhof Fraunhoferstraße im Glockenbachviertel wird wegen notwendiger Fahrttreppenerneuerungen vom 09. August an für zwei Wochen gesperrt. Die beiden südöstlich gelegenen Anlagen werden dabei demontiert, auf dem Bahnsteig zwischengelagert und schließlich per Zug abtransportiert werden. Da eine An- und Ablieferung der Großbauteile über die regulären Zugänge aus Platzgründen nicht möglich ist, kommt es erstmals in der Münchner U-Bahn-Geschichte zur Komplettsperrung eines Bahnhofsbauwerks für den Fahrgastverkehr.
Im Gegensatz zu einer Reihe anderer Bahnhöfe, bei denen bereits Rolltreppenanlagen ausgetauscht wurden, sind die örtlichen Verhältnisse an der Fraunhoferstraße eher ungünstig. Der Bahnhof wurde komplett im Schildvortrieb aufgefahren und weist somit im wesentlichen den Querschnitt der Streckentunnelröhren mit einer niedrigen Deckenkonstruktion auf. Beim Rolltreppentausch reicht außerdem die auf dem Bahnsteig verbleibende freie Fläche nicht aus, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Und schließlich stehen durch die baustellenbedingte Sperrung des südöstlichen Zugangs nicht mehr ausreichend Flucht- und Rettungswege zur Verfügung. Voraussichtlich im Sommer 2011 werden die übrigen Rolltreppen ausgewechselt. Dafür wird erneut eine Sperrung notwendig sein. Die beiden betroffenen Rolltreppen können vom 2. August bis vsl. 10. September nicht genutzt werden. Sie sind länger gesperrt als der Bahnhof an sich, weil ein Teil der Arbeiten – etwa der Ausbau und Einbau von Treppenstufen – vor und nach der eigentlichen Demontage der Rolltreppen ohne großflächige Sperrungen erfolgen kann. Als Ausweichmöglichkeit stehen dann die Rolltreppen auf der Westseite der U-Bahnstation sowie die Festtreppe und der Aufzug auf der Ostseite zur Verfügung.
Während der Sperrung wird die Erreichbarkeit der Fraunhoferstraße durch die Straßenbahnlinie 27 gewährleistet. Diese bietet sich vor allem für Fahrgäste vom Sendlinger Tor bzw. den westlich der Fraunhoferstraße gelegenen Bahnhöfen an. Die Linie 27 wird hierzu bis Mitternacht auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Ebenfalls im Umfeld fährt die Metrobuslinie 52 zum Gärtnerplatz; diese fährt den östlich der Fraunhoferstraße gelegenen U-Bahnhof Kolumbusplatz an.

(Arnd Werther, 06.08.2010)

Verbesserung der Entwässerung am U-Bahnhof Marienplatz

Das Baureferat hat damit begonnen, automatische Spüleinrichtungen an den Entwässerungsrinnen im Bereich der im Mai 2006 fertiggestellten Bahnsteigerweiterung am U-Bahnhof Marienplatz zu installieren.  Hintergrund der Maßnahme ist, dass es am Übergang zwischen dem alten Bauwerksteil von 1971 mit der im Jahre 2006 fertiggestellten Bahnsteigerweiterung zu Aussinterungen kommt, die zu unschönen Ablagerungen im Bahnsteigbereich führen. Die vorbereitenden Arbeiten haben vergangene Woche begonnen. Für die Installationsarbeiten am Rinnensystem und den Einbau von Revisionsöffnungen werden die Wandverkleidungen sowie zeitweilig auch einzelne Sitzmöglichkeiten demontiert.

(Arnd Werther, 23.07.2010)

Fahrplanausblick bei der U-Bahn

Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 wird die U-Bahnlinie U3 vom Olympia-Einkaufszentrum nach Moosach Bahnhof verlängert. Die Linie wächst damit um rund zwei Streckenkilometer und zwei Bahnhöfe mit den Namen  „Moosacher St.-Martins-Platz“ und „Moosach“. Durch die Verlängerung entsteht am Moosacher Bahnhof eine Verknüpfung mit der Linie S1 zum Münchner Flughafen. Die Einwohner von Moosach erhalten eine schnelle U-Bahn-Verbindung von und nach Schwabing und bis zum Marienplatz (und darüber hinaus), was es so an der Oberfläche bislang nicht gab. Der neue Streckenabschnitt wird ganztägig im 10-Minuten-Takt bedient, damit fährt also auch in der Hauptverkehrszeit nur alle 10 Minuten ein Zug. Jeder bisher am Olympia-Einkaufszentrum endende Zug fährt weiter nach Moosach, die Taktverstärker fahren wie bisher nur zum Olympiazentrum.

***
Auf der U5 werden die Freitagnachmittag-Verstärker neu geordnet. Sie verkehren künftig von ca. 12.30 bis 19.00 Uhr „linienrein“ auf der U5 zwischen Theresienwiese und Neuperlach Zentrum, um das gestiegene Fahrgastaufkommen im Bereich des Ostbahnhofs abzudecken. Die bisherigen Freitagnachmittag-Verstärker zwischen Harthof und Neuperlach Zentrum (eine solche Strecke wurde mal als U8 geführt), wenden künftig im Gegenzug am Innsbrucker Ring.

(Arnd Werther, 07.07.2010)
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Tram-Logo

100 Jahre mit der 25 - Jubiläum der Tram nach Grünwald

Die Trambahnstrecke nach Grünwald ist am 12. August 2010 100 Jahre alt geworden. Am 12. August hundert Jahre zuvor wurde die nach wie vor einzige Außenstrecke der Münchner Tram nach Grünwald in Betrieb genommen. Dem Bau waren langwierige Verhandlungen mit der Gemeinde Grünwald vorangegangen.
Am 14. März 1910 konnte der Vertrag für die Linie abgeschlossen werden. Das lag durchaus auch im Interesse der aufstrebenden Stadt München. Es gab nämlich einen starken Ausflugsverkehr in das beschauliche Isartal, so dass die Sommerfrischler mit der Tram eine attraktive Verbindung bekommen konnten.
Am 25. April 1910 wurde mit dem Bau begonnen und schließlich am 12. August 1910 vollendet. Bedient wurde die Strecke von der bis heute unverändert gebliebenen Liniennummer 25. Diese fuhr vom damaligen Feilitzschplatz (heute Münchner Freiheit) über Marienplatz, Sendlinger Tor und den Ostfriedhof bis nach Grünwald. Verstärkung erhielt sie vom "35er", der über Hauptbahnhof und Stachus den Anschluss an die weite Welt sicherstellte.
In 100 Jahren erlebte die Strecke Höhen und Tiefen, doch von Stilllegungsplänen bis gar zu einer "Grünwalder U-Bahn - ein Relikt dieser Planungen ist die heutige U1 zum Mangfallplatz - konnte sich der "25er" bis heute über alle Jahrzehnte behaupten. 
Dabei zogen durchaus auch in jüngerer Vergangenheit dunkle Wolken über der 4,6km langen Überlandstrecke auf: Im Jahr 2003 drohte sogar die Einstellung des Betriebes, da sich die Gemeinde Grünwald, der Landkreis München und das Verkehrsunternehmen MVG über den Weiterbetrieb lange nicht einigen konnten. Im Jahr 2005 hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) schließlich gar die „Entbindung von der Betriebspflicht“ beantragt. Dies konnte abgewendet werden, nachdem der Betriebskostenzuschussfür das städtische Verkehrsunternehmen von 1,03 Millionen Euro auf 1,83 Millionen angehoben werden konnte.
In der Folge wurde durch maßgebliche Beteiligung der Gemeinde Grünwald dann die erneuerungsbedürftige Fahrleitungsanlage ersetzt. Hierfür wurden 184 neue Masten gesetzt und 9.000 Meter Fahrdraht gespannt.
Damit fährt die beliebte Linie 25 nun wieder in eine gesicherte Zukunft und es sei ihr - trotz eines tragischen Personenunfalls im Münchner Stadtgebiet ausgerechnet am Jubiläumstag - eine erfolgreiche Zukunft für die nächsten 100 Jahre gewünscht!

(Arnd Werther, 12.08.2010)

Rückbau am Lorettoplatz

Keine Zukunft für die ehemalige Straßenbahnstrecke zwischen Waldfriehof und Lorettoplatz: Die Stadtwerke München als Besitzer der rostigen Infrastruktur haben angekündigt, in den kommenden Wochen die stillgelegten Straßenbahngleise entlang des Waldfriedhofs am Lorettoplatz, in der Kriegerheimstraße und in der Würmtalstraße zurückzubauen. Die Trambahnstrecke zum Lorettoplatz wurde zuletzt von der Linie 26 befahren und war im Mai 1993 stillgelegt worden. In den Jahren zuvor war die Strecke ein Poltikum. Die Strecke war bereits einmal unter der Ägide von CSU OB Kiesl stillgelegt worde und wurde durch seinen Nachfolger OB Kronawitter von der SPD Mitte der 80er Jahre, als es um das Überleben der Tram insgesamt ging, als Signal des Aufbruchs reaktiviert. Leider konnte sich die Strecke durch die U-Bahn-Konkurrenz im Abschnitt zwischen Harras und Holzapfelkreuth nicht langfristig halten, so dass auch das abseits der U-Bahn gelegene Endstück zum Lorettoplatz letzendlich nicht überlebensfähig war.
Ganz abgeschrieben hatte man den Abschnitt lange Zeit aber dennoch nicht: Im Zuge der Planungen zur Tram-Westtangente wurde auch immer wieder eine Reaktivierung zum Lorettoplatz offen gehalten. Dies ist nun nicht mehr vorgesehen, was mit der Herausnahme des Tram-Abzweigs Waldfriedhof – Lorettoplatz aus dem städtischen Nahverkehrsplan mittlerweile auch offiziell ist. Die Landeshauptstadt München führt die im Zuge des Gleisrückbaus frei werdenden Flächen einer neuen Nutzung zu, im Gespräch ist eine "naturnahe Lösung".

Im Zuge der Rückbaumaßnahme wird nun immerhin noch die Bushaltestelle Lorettoplatz (MetroBus 54) saniert und barrierefrei ausgebaut.

(Arnd Werther, 15.07.2010)

Änderungen zum Fahrplanwechsel bei der Tram

Frühverkehr:
Wegen Nachfragerückgängen setzt der 10-Minuten-Takt morgens bei fast allen Linien ca. 20 Minuten später ein als bisher: montags bis freitags gegen 6.30 Uhr, samstags gegen 7.30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen gegen 10 Uhr. Hiervon verschont bleibt lediglich die Linie 17.
Tram 15:
Zwischen Max-Weber-Platz und Großhesseloher Brücke wird montags bis freitags an Schultagen mittags der Takt verdichtet, um der großen Schülernachfrage gerecht zu werden: Zwischen ca. 12.30 und 19 Uhr besteht damit künftig durchgehend ein 6/7-Minuten-Takt auf diesem Abschnitt.
Tram 16:
Die derzeit beste Nachricht ist von der Linie 16 zu vermelden. Die Betriebszeiten werden deutlich ausgeweitet, um der erhöhten Nachfrage entlang der Arnulfstraße gerecht zu werden. An Samstagnachmittagen wird dort ein verlängerter 5-Minuten-Takt realisiert, indem die Tram 16 – parallel zur Tram 17 – bis 20 Uhr im 10-Minuten-Takt fährt. (bisher Betriebsschluss um 16 Uhr). Montags bis samstags bleibt die Tram 16 im Gegensatz zum jetzigen Angebot auch nach 20 Uhr weiter in Betrieb. Im Abendverkehr ergibt sich dadurch ein verlängerter 10-Minuten-Takt auf dem von beiden Linien gemeinsam genutzten Streckenabschnitt zwischen Sendlinger Tor und Romanplatz, und zwar montags bis donnerstags bis ca. 22 Uhr sowie freitags und samstags bis ca. 24 Uhr.
Die Arnulfstraße wird mit letztgenannte Maßnahme sogar besser gestellt als die Linien der Dachauer Str. (Linien 20 und 21)!

(Arnd Werther, 07.07.2010)
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Bus-Logo

Änderungen beim Jahresfahrplan der Busse

Die Verlängerungen im Busnetz konzentrieren sich auf die Stadtteile Moosach und Pasing. Die Verlängerung der U3-Nord in Moosach wird grundlegende Veränderungen im Busnetz mit sich bringen, in Pasing bestehen Abhängigkeiten zum Landkreis München bei den stadtgrenzüberschreitenden Linien. Im Münchner Südosten wird ein weiteres Beschleunigungskonzept umgesetzt.
Die Änderungen:

MetroBus 50:
Diese Linie fährt künftig ab der Haltestelle Lassallestraße zum U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum (U1/U3). Der bisher von Bussen bediente Streckenabschnitt Ehrenbreitsteiner Straße – Moosach Bahnhof liegt im Einzugsbereich der verlängerten U3 und wird nicht mehr bedient. Gegen diese Maßnahme hat sich vor Ort eine Protestbewegung gegründet, die den Beibehalt der Anbindung einfordert. Die MVG hat in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Wirtschaft nun einen entsprechenden Prüfauftrag bekommen, mögliche Kosten der Landeshauptstadt bei einer Beibehaltung zu ermitteln. Aus eigenen Mitteln ist nach Angaben der MVG keine Finanzierung möglich.
Ab Olympia-Einkaufszentrum fährt künftig jeder zweite Bus der Linie 50 als StadtBus 143 weiter in Richtung Obermenzing und Aubing. Dadurch entsteht eine neue Querverbindung zwischem dem Norden und dem Westen der Stadt.
MetroBus 51:
Die Busse dieser Linie wenden künftig am Moosacher Bahnhof. und bedienen nicht mehr den Streckenabschnitt Moosach Bahnhof – Olympia-Einkaufszentrum (OEZ). Dieser wird von der U3 übernommen. In der Pelkovenstr. verbleibt im Abschnitt OEZ bis Bingener Str. noch die StadtBuslinie 175 nach Ludwigsfeld (Campingplatz).
MetroBus 55:
Das Teilstück Diakon-Kerolt-Weg – Waldperlach wird zum Fahrplanwechsel beschleunigt. Die Fahrzeit verkürzt sich damit um zwei bis drei Minuten pro Richtung. Von den entsprechenden Vorrangschaltungen profitieren auch die teilweise parallel verlaufenden StadtBus-Linien 139, 197 und 198.
StadtBus 160 / StadtBus 161:
Diese beiden Linien werden in Lochham Bahnhof verknüpft. Zwischen Allach, Pasing und Lochham Bahnhof fahren die Busse wie bisher als Linie 160, zwischen Lochham Bahnhof und Pasing via Heitmeiersiedlung als Linie 161. Den bisher von der Linie 160 bedienten Streckenabschnitt nach Gräfelfing und Planegg übernimmt der neue Regionalbus 265 (Planegg Bahnhof – Planegg Steinkirchen – Gräfelfing Finkenstraße – Pasing Bahnhof).
StadtBus 162:
Die Linie 162 wird in Pasing neu geführt. Die Busse fahren künftig ab Pasing Bahnhof zur Eichelhäherstraße statt zur Stadtgrenze Maria-Eich-Straße. Die in der Hauptverkehrszeit durchgeführten Verstärkerfahrten zwischen Amalienburgstraße und Pasing werden ab Pasing Bahnhof als Linie 160 zur Maria-Eich-Straße weitergeführt. Zwischen Pasing und Maria-Eich-Straße bleibt das Angebot damit unverändert; nur die Liniennummer verändert sich (160 statt 162).

(Arnd Werther, 07.07.2010)
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