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BahnInfo Hamburg / Schleswig-Holstein
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Alle Fahrplanänderungen für die Region Hamburg   •   Besuchen Sie auch unsere Hamburgforen und das Schleswig-Holstein-Forum

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  • Allgemeine Meldungen aus der Region (-)
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  • U-Bahn (09.08.2010)
  • S-Bahn (30.08.2010) NEU
  • AKN (06.07.2010)
  • Bus (17.08.2010)
  • Bus (Schleswig-Holstein) (-)
  • Fähre (-)

Allgemeine Meldungen aus der Region

[ BahnInfo-Buchtipp: Die Hamburger Rangier- und Güterbahnhöfe ]
[ BahnInfo-Buchtipp: Schnellbahnen in Hamburg ]

Es liegen momentan keine aktuellen Meldungen vor.
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Regionalverkehr-Logo

Bahnverkehr Lüneburg-Büchen wird am Dienstag, 24.08.2010 wieder aufgenommen

Die Deutsche Bahn AG gab heute bekannt, dass ab dem morgigen Dienstag, den 24. August 2010 der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Büchen (südlicher Teil der HVV-Linie R21) wieder aufgenommen wird.
Aufgrund eines Brandes im Stellwerk Lauenburg verkehrten zwischen Lüneburg und Büchen seit Donnerstag, 19. August nur Busse (BahnInfo berichtete). Durch den Brand wurde auch die Fahrkartenausgabe zerstört. Daher steht im Bahnhof Lauenburg bis auf weiteres nur der Automat in der Bahnhofshalle zur Verfügung. In der Stadt Lauenburg steht den Kunden auch das Reisebüro Oberelbe im Büchener Weg 7 zum Fahrscheinkauf zur Verfügung. Die nächste HVV-Servicestelle befindet sich in der Buchhandlung Rusch in der Berliner Straße 4.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn AG

(Jan Bartelsen, 23.08.2010)

Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Büchen weiterhin unterbrochen

Die Strecke Lüneburg-Lübeck ist zwischen Lüneburg und Büchen seit dem 18.08.2010 Betriebsbeginn für den Bahnverkehr gesperrt. Ursache ist ein Brand im Stellwerk Lauenburg. Die Deutsche Bahn setzt zwischen Lüneburg und Büchen Busse ein. Die Fahrzeiten verlängern sich hierdurch um etwa 60 Minuten.
Auf den Bahnhöfen Lauenburg, Büchen und Echem steht den Reisenden Servicepersonal der Bahn als Ansprechpartner zur Verfügung. Durch den Brand wurde auch die Fahrkartenausgabe zerstört. Daher steht im Bahnhof bis auf weiteres nur der Automat in der Bahnhofshalle zur Verfügung. In der Stadt Lauenburg steht den Kunden auch das Reisebüro Oberelbe im Büchener Weg 7 zum Fahrscheinkauf zur Verfügung. Die nächste HVV-Servicestelle befindet sich in der Buchhandlung Rusch in der Berliner Straße 4.
Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn AG

Ergänzung vom 19.08.2010: Wie die Deutsche Bahn AG heute mitteilte, ist der Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Büchen weiterhin unterbrochen. Nach derzeitigen Untersuchungen kann erst in der nächsten Woche der Zugbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Deutsche Bahn AG wird rechtzeitig informieren.

Artikel vom 18.08.2010, zuletzt aktualisiert am 19.08.2010

(Jan Bartelsen, 19.08.2010)

Neue Bahnstation Fehmarn-Burg feierlich eröffnet

Bild zum Beitrag

Am heutigen Samstag, den 31. Juli 2010 wurde auf der Insel Fehmarn die neue Bahnstation Fehmarn-Burg feierlich eröffnet. Auch wenn der erste Zug bereits heute nacht fuhr und um 00:40 Uhr in Fehmarn-Burg ankam, wurde die feierliche Eröffnung mit dem RE 21918 gefeiert, der um 10:42 Uhr aus Hamburg kommend den neuen Halt Fehmarn-Burg erreichte und dessen Ankunft von den anwesenden Fehmaranern von Applaus begleitet wurde.
Für den Bau der neuen Station wurden in 4,5 Monaten Bauzeit 600 Meter Schienenstrecke neu gebaut und rund 1200 Meter Schienenstrecke reaktiviert. Die Strecke zweigt in Burg-West von der Vogelfluglinie Lübeck-Puttgarden ab und fährt in einem Gleisdreieck nach Fehmarn-Burg. Das Gleisdreieck erlaubt die Ausfahrten sowohl in Richtung Lübeck als auch in Richtung Puttgarden.
Die neue Station befindet sich unweit des alten Bahnhofes Burg, der bis 1983 in Betrieb war. Nun fahren seit heute im 2-Stunden-Takt Regionalbahn-Züge nach Lübeck mit Triebwagen der Bauart LINT (Baureihe 648.3). In der Sommersaison von Ostern bis Ende Oktober fahren am Wochende zwei Züge pro Tag als der "Strand-Express" mit Doppelstockwagen und BR 218 bis Hamburg Hauptbahnhof (siehe hierzu den Artikel im BahnInfo-Archiv). Einige der Regionalzüge fahren weiter bis Puttgarden, einzelne enden auch in Fehmarn-Burg.
Ab 2011 sollen dann auch die auf Fehmarn endenden InterCity-Züge Fehmarn-Burg anfahren, wobei diese Züge dann in Fehmarn-Burg enden sollen und nicht mehr bis Puttgarden durchfahren sollen. Davon nicht betroffen sind die internationalen ICE- und EuroCity-Züge. Diese fahren am Gleisdreieck Fehmarn-Burg vorbei und sollen weiterhin in Puttgarden halten.
Aufpassen müssen die Fahrgäste, die am Automaten eine Fahrkarte kaufen wollen: Da die Gemeinden der Insel Fehmarn zum 01.01.2003 zur Stadt Fehmarn fusionierten, heißt die neue Station korrekt "Fehmarn-Burg". Der Fahrkartenautomat an der neuen Station zeigt aber (noch) die Schreibweise "Burg (Fehmarn)".

Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich die Eisenbahn auf/in Fehmarn entwickeln wird, wenn eines Tages die feste Fehmarnbelt-Querung kommen sollte. Fehmarns Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt äußerte in seinem heutigen Grußwort zur Eröffnung der neuen Station den Wunsch, dass Fehmarn auch zukünftig Fernverkehrshalt bleiben sollte. Hingegen sprach Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang davon, dass Fehmarn den "Luxus von zwei Bahnhöfen auf der Insel" genießen solle. Hier wird mit Interesse zu sehen sein, welche Entscheidungen getroffen werden.

Foto: Die geladenen Gäste kurz nach der Ankunft des RE 21918 in Fehmarn-Burg. Die zweite Person von links mit der Abfahrtskelle ist Fehmarns Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt. Aufnahme: Jan Bartelsen

Weitere Fotos von der neuen Bahnstation Fehmarn-Burg finden Sie hier im BahnInfo-Schleswig-Holstein-Forum.

Weitere BahnInfo-Artikel zum Thema:
Fehmarn-Burg: Neuer Halt ab 31. Juli 2010 vom 22.07.2010

(Jan Bartelsen, 31.07.2010)

Sonntags (bis 05.09.2010) mit VT 628 von Kiel nach Schönberger Strand

Bild zum Beitrag

Wie im letzten Jahr gibt es auch im Jahr 2010 wieder den "StrandExpress", der bis zum 5. September Sonntags von Kiel Hauptbahnhof nach Schönberger Strand fährt und mit einem Triebwagen der Baureihe 628 gefahren wird. An Samstagen wird eine Fahrt (nur von Kiel zum Schönberger Strand) angeboten. Weitere Informationen (genaue Fahrzeiten und -preise) sind im Prospekt des Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e. V. unter http://www.vvm-museumsbahn.de/image/2010_Schoenberg_Saisonprospekt.pdf auf Seite 2 zu finden.

Hinweis: Alle Fahrplanangaben ohne Gewähr

Foto rechts: "Schönberger Strand Express" im Jahr 2009: Das Bild entstand am 4. Juli 2009 bei der Einfahrt in den Museumsbahnhof Schönberger Strand. Aufnahme: Jan Bartelsen

(Jan Bartelsen, 22.07.2010)

Fehmarn-Burg: Neuer Halt ab 31. Juli 2010

Der neue Halt Fehmarn-Burg auf der Insel Fehmarn wird nach derzeitigen Planungen am 31. Juli 2010 in Betrieb genommen werden. Entsprechende Fahrpläne sind jedenfalls in der Online-Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG veröffentlicht. Wie zu entnehmen ist, werden die Regionalbahnen aus Lübeck sowie die - in den Sommermonaten am Wochenende direkt aus Hamburg kommenden - RegionalExpress-Züge (BahnInfo berichtete) zukünftig in Fehmarn-Burg halten und nach 6 minütigem Aufenthalt (teilweise, vor allem in der Gegenrichtung, kürzere / längere Aufenthalte) ihre Reise nach Puttgarden fortsetzen. Die Ankunft in Puttgarden ist entsprechend 15 Minuten später, auf dem Rückweg ist die Abfahrt in Puttgarden etwa 10 Minuten eher als derzeit.

Hinweis: Alle Fahrplanangaben ohne Gewähr

(Jan Bartelsen, 22.07.2010)
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U-Bahn-Logo

[ BahnInfo-Buchtipp: Hamburg U-Bahn- & S-Bahn-Album ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der Hamburger U-Bahn (DT1 - DT4) ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Abkürzungsverzeichnis der Hamburger U-Bahnhöfe ]

DT4 sollen modernisiert werden

Im Zuge der Einführung der neuen Baureihe DT5 plant die Hochbahn, die Vorgänger-Baureihe DT4 der neuen Baureihe DT5 anzugleichen. Dazu wurde bei der Einheit 140, bei der schon 2001 im Wagen 4 das Design der DT4.5-6 erprobt worden ist, jetzt der Wagen 1 versuchsweise im Design des DT5 umgestaltet. Die Seitenwände sowie die Rückwand zum Kurzkuppelende wurden weiß, die Seitenwände in den Türräumen sowie die Wand zum Führerstand wurden hellblau lackiert. Die Sitze wurden silbergrau lackiert, die Sitzflächen sind mit dem rotem Stoff vom DT5 bezogen. Türen, Haltestangen und Haltegriffe entsprechen in Farbe und Form den DT4.5-6, die Haltesäule im Bereich der hinteren Tür entspricht dem DT5. Der Fußbodenbelag entspricht ebenfalls weitestgehend den DT4.5-6, hat allerdings gegenüber den DT4.5-6 größere Farbflecken. An der Wand zum Führerstand wurden wie bei DT4.5-6 und DT5 wieder zwei Klappsitze angebracht, welche in ihrer Form jedoch nicht den DT4.5-6, sondern dem DT5 entsprechen. Mit dem serienmäßigen Umbau soll vsl. zwischen Abschluss der derzeitigen DT3-Modernisierung und Inbetriebnahme der DT5 im Jahre 2011 begonnen werden.
Text: Jan Gnoth

(BahnInfo Leserzuschrift, 09.08.2010)

Erneute DT3-Modernisierung

Vor kurzem wurde die Einheit 820 fertiggestellt. Bereits etwas länger zurück liegt die Fertigstellung der Einheit 819.
Text: Jan Gnoth

(BahnInfo Leserzuschrift, 09.08.2010)

Projekt Binnenhafen: Behinderungen auf der U3

Im Rahmen der seit Jahren betriebenen Brücken- und Viadukterneuerungen, die als „Brückenschläge“ bezeichnet werden, wird ab dem morgigen Montag die bekannte Strecke zwischen den Stationen Baumwall und Rathaus am Hafen entlang gesperrt. Konkret wird im Bereich der Binnenhafenbrücke gearbeitet, was die Angabe hinter der diesmal abweichend gewählten Bezeichnung für die Bauarbeiten vermuten läßt. Damit wird die in den 1990er Jahren begonnene Erneuerung der Hochbahnstrecke zwischen kurz vor der Station Landungsbrücken bis kurz vor die Station Rathaus komplettiert.

Neben den Neubauten an Viadukt und Brücken werden im Bereich Rödingsmarkt Gleisarbeiten und an der Station Baumwall umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Hierbei achtet man besonders auf eine historisch entsprechende Erscheinungsweise, die bei den Arbeiten in der Vergangenheit teilweise verschwand.

Bis zum 3. Oktober diesen Jahres wird der Betrieb auf der U3 in dem Bereich daher nur eingeschränkt möglich sein. Die U3 im normalen bis 5 Minuten Takt fährt im Osten nur bis Rathaus (Rathausmarkt) und im Westen jeder zweite Zug nur bis St. Pauli. Im 10 Minuten Takt fahren die Züge weiter bis Baumwall.

Abweichend wird dieses Mal kein Schienenersatzverkehr eingerichtet, stattdessen wird man auf die regulär fahrenden Buslinien verwiesen oder die zwischen den Haltestellen „U-St. Pauli“ und „Hauptbahnhof“ zuschlagsfrei verkehrenden Schnellbuslinien. Ebenfalls verwiesen wird auf die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 mit den Stationen Stadthausbrücke (Bereich Rödingsmarkt) und Landungsbrücken.

Die im unten verlinkten Flyer aufgeführten Buslinien im Überblick:
3: Fährt unter anderem von der U-Bahn Station Feldstraße kommend über die gleichnamige Straße, den Sievekingplatz (Messehallen) und Rödingsmarkt bis Rathausmarkt und weiter in die HafenCity.
6: Fährt nur montags bis freitags aus Richtung Borgweg kommend über Rathausmarkt bis Rödingsmarkt.
31: Fährt von Berliner Tor kommend über Hauptbahnhof, die Mönckebergstraße und den Rathausmarkt zum Rödingsmarkt. Wie die 6 nur in dieser Fahrtrichtung, beide starten in Gegenrichtung ab Adolphsplatz.
35: Fährt von Wandsbek kommend über Hauptbahnhof, die Mönckebergstraße und den Rathausmarkt über Rödingsmarkt bis Sievekingplatz/Messehallen.
37: Fährt von Altona kommend über „U-St. Pauli“ zum Rödingsmarkt und weiter über Mönckebergstraße zum Hauptbahnhof.
112: Fährt von Altona kommend über die Hafenstraße zu den Landungsbrücken, U-Bahn Station St. Pauli und über Holsten- und Gorch-Fock-Wall über Lombardsbrücke zum Hauptbahnhof.

Für die Fans der mittlerweile nach den Bauarbeiten 2009 wieder nur selten anzutreffenden DT 2 gibt es ein besonderes Schmankerl. Es wird über den Tag verteilt mehrere feste Umläufe von DT 2 Zügen auf der U2 und U3 geben. Die Züge starten morgens ab 7:07 Uhr alle 10 Minuten ab Wandsbek-Gartenstadt und nachmittags ab 16:12 Uhr ebenfalls alle 10 Minuten ab Hagenbecks Tierpark.

HOCHBAHN PDF-Dateien:
Flyer zum Projekt
Infokarte zu den Fahrtmöglichkeiten

NimmBus-Fahrpläne:
U3 „West“: Barmbek – Kellinghusenstraße – Schlump – St. Pauli – Baumwall
U3 „Ost“: Rathaus – Hauptbahnhof Süd – Barmbek – Wandsbek-Gartenstadt

(Boris Roland, 09.05.2010)
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S-Bahn-Logo

[ BahnInfo-Buchtipp: Die Hamburger S-Bahn - Mit Gleichstrom durch die Hansestadt ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Baureihen-Porträt der BR 470 ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Baureihen-Porträt der BR 471 ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der Hamburger S-Bahn (BR 470 - 474) ]
[ BahnInfo-Hamburg-Sonderseite: Bau der Flughafen-S-Bahn ]

Tag der offenen Tür bei der S-Bahn 2010 NEU

Bild zum Beitrag

Im Rahmen des 100. Jubiläums der S-Bahn in Hamburg wurde im Jahr 2007 erstmals ein derartig gestaltetes Programm angeboten. Das Betriebswerk in Ohlsdorf öffnete seine Pforten und man konnte sich die einzelnen Bereiche des Werks ansehen. Zwei Stunden bevor befuhr eine bunt gemischte Fahrzeugparade die Strecke zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel.

Dieses Jahr ging es weniger spektakulär, aber nichts desto trotz abwechslungsreich zu.

Am Sonnabend organisierte der Verein Historische S-Bahn Hamburg e.V. einen annähernd zweistündig getakteten Dampfbetrieb auf der Strecke Blankenese – Wedel. Bis vor gut 60 Jahren war war dies der Alltag auf dieser Strecke, sie war auch das letzte Teilstück der Kernlinie der S-Bahn – die heutige S1 – welches nach der sonstigen Elektrifizierung der Strecke mit Dampfwendezügen betrieben wurde. Die Elektrifizierung erfolgte dann etappenweise von 1950 bis 1954, wobei 1955 die Wechselstrom Oberleitung bereits wieder demontiert wurde.

Gezogen wurden die Züge von der lange Zeit ältesten betriebsfähig erhaltenen Lok Deutschlands. Die preußische T9², 1898 von der Elsässischen Maschinenfabrik Graffenstaden gebaut, trägt seit 1939 die Nummer 91 134. Sie befindet sich im Besitz des Vereins Mecklenburgische Eisenbahnfreunde Schwerin e.V. und wird auch von ihm betreut. Im Schlepp hatte sie die gelbe DB Ost-V100 203 308 (Netz Instandhaltung).

Gegen ein Entgelt konnte man sich so zwischen Blankenese und Wedel befördern lassen. Ein Zwischenhalt wurde jeweils in Sülldorf eingelegt.

Am Sonntag fand dann der Tag der offenen Tür bei der S-Bahn statt. Auch dieses Jahr gab es eine Fahrzeugparade zwischen 10 und 11 Uhr auf der Strecke Ohlsdorf – Poppenbüttel, für die abermals sogar der reguläre Verkehr unterbrochen und ein Schienenersatzverkehr (SEV) – gefahren von der AUTOKRAFT – eingerichtet wurde.

Die Parade startete mit dem von den beiden Köfs III des Werks Ohlsdorf eskortierten ET 99 1624 – dem ältesten existierenden Hamburger S-Bahn-Fahrzeug. Das Fahrzeug wird seit Jahren vom Besitzer, dem Verein Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e. V., grundlegend aufgearbeitet. Gefolgt wurde das Trio von der ältesten betriebsfähigen S-Bahn Einheit dem ET/EM 171 082 – seit 2007 durch den Verein Historische S-Bahn Hamburg e.V. wieder in Fahrt gebracht. Danach wurde es verkehrsrot, mit der vorletzten ET 472/473-Einheit 261. Darauf folgten zwei Einheiten ET 474/EM 874, als Einsystem-Fahrzeug die Einheit 4020 und als umgebautes Zweisystem-Fahrzeug die nummerisch letzte 474er-Einheit 4145 (vor dem Umbau Einheit 4091). Dazwischen fuhr der vorgefahrene Dampfzug aus Poppenbüttel zurück nach Ohlsdorf.

Den Abschluß bildeten der Museums-VT 98 VT 3.08 und 3.09 der AKN und danach der LINT 41/H der BR 648.3 (648 337/837) – Taufnahme „Großenbrode“ - von der DB-Tochter Regionalbahn Schleswig-Holstein (RBSH).

Im Werk und auf dem Werksgelände gab es neben den Ständen der Vereine und Partner der S-Bahn an diesem Tag vieles für das leibliche Wohl und Spiel und Spaß für jung und alt.

Auf dem Freigelände war zusätzlich noch eine Lok der Baureihe 218 (218 330), welche LEDs anstatt der Glühlampen für Front- und Schlußlicht besitzt und einem Doppelstockzug (Taufname des Steuerwagens „Scharbeutz“) ausgestellt. Dieses Gespann kam ebenfalls von der RBSH.

In der Halle war neben dem schon erwähnten ET 171 der sich in einer erneuten Aufarbeitung befindliche ET 170/EM 870 128 zu betrachten. Als besonderes Highlight waren davor zwei Wagen der teils eingerüsteten und entkernten 474-Einheit 4012 zu sehen. Diese Einheit wird als Prototyp des Modernisierungsprogramms „ET 474 PLUS“ umgebaut (BahnInfo berichtete). Ursprünglich sollte die fertig umgebaute Einheit auf der diesjährigen Innotrans vorgestellt werden. Da sich der Umbau aber langwieriger erweist, als geplant entfällt nicht nur dies, sondern verzögert sich natürlich auch das gesamte Programm.

(Boris Roland, 30.08.2010)

Direktvergabe des S-Bahn-Betriebs geplant

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) plant offenbar eine Direktvergabe des Betriebs des S-Bahn-Liniennetzes. Nachdem 2009 nach der letzten Vergabe ein Gutachten in Auftrag gegeben wurde, wie man die Ausschreibung künftig ausgestalten sollte, gibt es offenbar ein Ergebnis.

Per EU-Amtsblatt wurde veröffentlicht, daß ab August nächsten Jahres der Vertrag zur Direktvergabe an den bisherigen Betreiber, die S-Bahn Hamburg GmbH, geschlossen werden könnte. Der neue Vertrag liefe fast doppelt so lang, wie der jetzige, welcher von Dezember 2009 bis 2017 läuft. 15 Jahre von 2017 bis 2032 wäre die Tochtergesellschaft von DB Regio dann für den Betrieb der ca. 11 Mio. Zugkilometer pro Jahr umfassenden Leistung auf den Gleisen zuständig.

Dies ist aber nicht die einzige Option. Sollte man von einer Direktvergabe absehen, wird zumindest ein kleiner Aufschlag auf den jetzigen Vertrag von einem Jahr empfohlen. Dezember 2018 wäre dann die Zeit des weiß/roten S-Bahn S zunächst einmal vorbei und ein neue Betreiber hätte genügend Gelegenheit die Vorbereitungen für die Übernahme des Betriebs durchzuführen.

Begründet wird die Absicht zur Direktvergabe abermalig mit der Besonderheit des Hamburger Netzes mit dem speziellen Lichtraumprofil und der Energieversorgung mit Gleichstrom per seitlicher Stromschiene. Ein neuer Betreiber müsste daher entweder die bisherigen Fahrzeuge übernehmen oder neue Einheiten in Auftrag geben.

Das Interesse von Wettbewerbern dürfte sich daher in Grenzen halten.

Die "Dienstleistungsauftrag - Vorinformation" im Original

(Boris Roland, 31.07.2010)
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Surf and Rail

AKN-Logo

[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der AKN ]

ex-AKN - MAN-Schienenbus VT 2.17 bei der Buckower Kleinbahn im Einsatz

Aufgrund eines Diebstahls der Oberleitung bei der Märkischen Kleinbahn Müncheberg - Buckow kommt ab Sonnabend 10. Juli 2010 bis auf weiteres als Ersatz der ehemalige AKN MAN-Schienenbus VT 2.17 auf der genannten Strecke zum Einsatz.
Der MAN-Schienenbus VT 2.17 wurde 1963 bei der AKN in Betrieb genommen und kam bis zur Inbetriebnahme der VT2E in den Jahren 1976-77 überwiegend auf der A1 zum Einsatz. Nach Inbetriebnahme der VT2E in den Jahren 1976-77 wurden die MAN-Triebwagen 2.12 - 2.20 einschließlich VT 2.17 und der dazugehörigen Steuerwagen von der A1 zur A2 umgesetzt und ersetzten dort die ANB-eigenen MAN-Triebwagen VT 4.41 - 4.44 einschließlich der dazugehörigen Steuerwagen. Nach Inbetriebnahme der VT2A im Jahre 1993 wurden die MAN-Schienenbusse bei der AKN ausgemustert und zur Karsdorfer Eisenbahn verkauft, wo diese bis zur Insolvenz der Karsdorfer Eisenbahn im Jahre 2003 im Einsatz waren. Während die meisten der ehemaligen AKN-Triebwagen nach rund 3jähriger Abstellungszeit in Karsdorf um den Jahreswechsel 2006/2007 an Ort und Stelle verschrottet worden sind, konnten VT 2.12 und 2.17 sowie einige weitere baugleiche Fahrzeuge von anderen Privatbahn von Karsdorf aus zur Draisinenbahn Berlin-Brandenburg verkauft werden, wo VT 2.17 vor einiger Zeit wieder in Betrieb genommen worden ist und seitdem für Sonderfahrten zur Verfügung steht. Diese Sonderfahrten erfolgen nun ab 10. Juli 2010 bis auf weiteres regelmäßig bei Märkischen Kleinbahn Müncheberg - Buckow. Weitere Infos sowie Fahrpläne und Fahrpreise unter http://www.bkb-info.de.

Text: Jan Gnoth

(BahnInfo Leserzuschrift, 06.07.2010)
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[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Aktuelle Brechpunktliste HVV ]

Vierstellige Liniennummern im Kreis Pinneberg

Mit der Norderweiterung des HVVs 2002 kamen eine Reihe unterschiedlicher Systeme von Liniennummerierungen in den HVV. Seitdem wird an der Harmonisierung gearbeitet. Zunächst, wie beispielsweise in Elmshorn, wurden die Linien in das dreistellige Nummernsystem des HVVs eingegliedert. Mittlerweile geht es einen Schritt weiter, bei der Überplanung des Netzes im Kreis Herzogtum Lauenburg greift und griff man auf das vierstellige Schleswig-Holsteiner System zurück.

So werden die Linien eindeutiger identifizierbar, was bei den elektronischen Auskunftssystemen die Auskunft erleichtert und vor allem allgemein Missverständnissen vorbeugt.

Dieses Vorhaben wird nun seit Juli auch im Kreis Pinneberg fortgesetzt. Bereits zum Fahrplanwechsel bekamen die Barmstedter Linien 42-44 eine 65 vorangestellt. Dies soll, wie gemeldet, zum nächsten Fahrplanwechsel auch die 500er-Linien des Elmshorner Stadtverkehrs betreffen. Diese bekommen dann lediglich eine 6 vorangestellt.

Weitere Änderungen betreffen die Linien mit zweistelligen Liniennummern, die im Bereich Uetersen fahren. Auch hier kommt es nur zu relativ wenig grundsätzlichen Neuerungen. Die vier der acht Linien bekommen neu hier eine 66 vorangestellt. Einzige Ausnahmen sind die Linien 60 und 66, 73 sowie die 789. Die Linien 60 und 66 werden den Anforderungen der Schulen in Uetersen angepaßt und bereits zum Schulstart Ende August zur „60“ zusammenfasst. Die 73 wird zur „69“, um eine einheitliche Nummernreihenfolge zu erhalten und bei der 789 „besinnt man sich“ - laut KViP – auf die alte Nummer 65 der ehemaligen Schulbuslinie.

Linien im Überblick (Abfolge alt – neu – Linienweg):
42 – 6542 – Barmstedt – Lutzhorn – Bokel – Hörnerkirchen
43 – 6543 – Barmstedt – Bullenkuhlen – Bevern – Ellerhoop – Bevern – Barmstedt
44 – 6544 – Barmstedt – Groß Offenseth – Westerhorn – Osterhorn – Hörnerkirchen
500 – 6500 – Raa-Besenbek – Elmshorn, Hasenbusch – Bf. Elmshorn – Elmshorn, Krückaupark – Kölln-Reisiek
501 – 6501 – Elmshorn, Heidkoppelweg/Carl-Zeiss-Straße – Zeppelinplatz – Bf. Elmshorn – Hainholz – WAK/BBS – Elmshorn, Franzosenhof
502 – 6502 – Bf. Elmshorn – Hamburger Straße – Klinikum – Industriegebiet Süd – Elmshorn, Franzosenhof
503 – 6503 – Klein Nordende, Am Park – Elmshorn, Heidmühlenweg – Bf. Elmshorn – Florapromenade – Carl-Zeiss-Straße – Elmshorn, Hasenbusch
504 – 6504 – Klein Nordende, Bauerweg – Elmshorn, Heidmühlenweg – Bf. Elmshorn – Elmshorn, Heidkoppelweg – Offenau
505 – 6505 – Schulverkehr Seeth-Eekholt – Elmshorn
506 – 6506 – Elmshorn, ZOB – Kurzenmoor – Seester – Seestermühle
507 – 6507 – Schulverkehr Raa-Besenbek – Elmshorn
60+66 – 6660 – Uetersen – Groß-Nordende – Neuendeich – Uetersen
61 – 6661 – Uetersen, Buttermarkt – Ostbahnhof – Am Eichholz – Bf. Tornesch
63 – 6663 – Uetersen, Buttermarkt – Moorrege – Appen – Bf. Pinneberg
789 – 6665 – Schulverkehr Haseldorf – Heist – Moorrege – Uetersen
67 – 6667 – Uetersen, Buttermarkt – Heidgraben – Bf. Tornesch
68 – 6668 – Tornesch – Ellerhoop
73 – 6669 – Moorrege – Appen – Appen-Etz – Pinneberg

(Boris Roland, 17.08.2010)

Bergedorf baut weiter - erneute Änderungen im Busnetz

Bild zum Beitrag

Artikel vom 13.08.10, aktualisiert am 16.08.10

Seit heute - Montag, 16. August - bis vsl. 15. November 2010 wird die Alte Holstenstraße, in der die Bushaltestelle Bf. Bergedorf (Eisenbahnbrücke) [Brechpunkt BEB] liegt, voll gesperrt, um zunächst die knapp 100 Jahre alten Wasserleitungssysteme zu erneuern und anschließend die Bahnunterführung umzugestalten. Die Beleuchtung unter der Brücke soll heller und der Fußweg verbreitert werden; hierzu wurde die Haltestelle BEB in Ri. Lohbrügger Markt dauerhaft aufgehoben und durch die neue Haltestelle "Finanzamt Bergedorf" ersetzt, die sich kurz nach dem Rechtsabbiegen aus der Alten Holstenstraße in den Ludwig-Rosenberg-Ring befindet. Die Haltestelle Ri. ZOB/Bf. Bergedorf wird ab dem 16. November an gewohnter Stelle vor dem Sportfachgeschöft wieder bedient.

Für die 3-monatige Vollsperrung müssen alle Buslinien aus der Alten Holstenstraße herausgenommen werden und können sowohl BEB als auch die Haltestelle Kupferhof in der Fußgängerzone nicht mehr bedienen (Letzteres ist ebenfalls dauerhaft). Somit ist die Fußgängerzone seit heute auch wieder eine solche, obgleich die Haltestelle Kupferhof derart gut angenommen wurde, dass viele Fahrgäste sie sicher vermissen werden. Mit Ausnahme der Linien 12 Ri. U Billstedt und 31 Ri. U Rödingsmarkt fahren ALLE Busse bis zum 15. November auf der Lohbrügger Bahnhofsseite in der Johann-Meyer-Straße ab, auch die Linien 12 und 31 Ri. Geesthacht. Es wurde neben den beiden bestehenden Abfahrtsbereichen  auf der Lohbrügger Bahnhofsseite noch ein dritter Abfahrtspunkt direkt im Wendehammer eingerichtet. Für den Ausstieg einiger bislang BEB anfahrender Linien wurden neue Ausstiegshaltestellen im Sander Damm und im Ludwig-Rosenberg-Ring installiert. Gleichzeitig gingen die neuen Haltestellen Am Bergedorfer Hafen (das ist die schon seit langem baulich fertiggestellte Bushaltestelle direkt vor dem CCB-"Fachmarktzentrum"), Finanzamt Bergedorf im Ludwig-Rosenberg-Ring und Weidenbaumsweg (nur Li. 135 Ri. Bf. Bergedorf und nur während dieser 3 Monate) in Betrieb. Während der Bauarbeiten an der Alten Holstenstraße soll auch die östliche Rampe zum neuen ZOB fertiggestellt und an das Straßennetz angeschlossen werden. Der Endspurt ist also eingeleitet. Eine ausführliche Information der VHH einschließlich zweier Skizzen ist hier abrufbar.

Foto: Vor historischer Fachwerkkulisse steuert am Sa., 14. August 2010 ein Wagen der AUTOKRAFT noch die inzwischen aufgehobene Haltestelle Kupferhof in der Fußgängerzone der Alten Holstenstraße an.

(Alexander Lehmann, 16.08.2010)

Überarbeitetes Busnetz im nördlichen Herzogtum Lauenburg

Das vor einem Jahr und zum Fahrplanwechsel umgesetzte neue Busnetz im südlichen Kreis Herzogtum Lauenburg wird in den Norden ausgeweitet. Auch hier wird ab dem 23. August und zum kommenden Fahrplanwechsel ein Grundnetz eingeführt, was durch nur zeitweise verkehrende Schullinien ergänzt wird. Bestehende Linien erhalten teilweise vierstellige neue Nummern und neue Linien kommen hinzu.

Im Grundnetz gibt es mehrere zentrale Umsteigepunkte, an denen direkt umgestiegen werden kann. Beispielsweise in Sandesneben von der Linie 8780 in die 8730 oder in Kastorf von der Linie 8720 in die 8740.

Änderungen ergeben sich dadurch abermals für den Stadtverkehr in Mölln. Die Linie 8511 wird zwischen ca. 6 und 18 Uhr wieder auf aufgeteilt. Während die 8511 den Bahnhof (ZOB) mit der Waldstadt verbindet, fährt die 8512 ins Hansaviertel.

Eine neue Linie 8513 übernimmt die Aufgaben der 8515 und fährt von der Landwirtschaftsschule und Augustinum in die Innenstadt und zum Bahnhof (ZOB).

Die Linie 8514 bindet die Gemeinde Lehmrade direkt an Mölln an und die neue Schülerlinie 8735 leistet den Schülerverkehr aus Richtung Stecknitzweg.

Aufgrund von Brückenbauarbeiten in Berkenthin gilt bis Oktober ein Ersatzfahrplan für die Linien 8741, 8742, 8772 und 8781.

Die Linienfahrpläne als PDF-Dateien können ab dem 13. August von der Seite des HVVs heruntergeladen werden http://www.hvv.de/fahrplaene/fahrplaene-als-pdf/.

Ebenfalls als PDFs abrufbar sind eine Übersichtskarte des Grundnetzes, eine Karte mit den ergänzenden Schullinien sowie ein Flyer zur kompakten Information.

Die Linien des Grundnetzes Nord im Überblick:
8700 (ab Fahrplanwechsel ehemalige Linie 900): Ratzeburg – Mölln – Breitenfelde – Hamburg/U-Wandsbek Markt
8710: Mölln – Ratzeburg – Groß Grönau – Lübeck
8720: Trittau – Sandesneben – Kastorf – Kronsforde – Lübeck
8730: Ratzeburg – Lankau – Nusse – Sandesneben – Ahrensburg
8740: Ratzeburg – Berkenthin – Kastorf (– Bad Oldesloe (Linie 8160))
8750: Ratzeburg – Schmilau – Mölln
8760: Nusse – Hammer – Mölln
8770: Mölln – Berkenthin – Rondeshagen – Kronsforde – Lübeck
8780: Sandesneben – Siebenbäumen – Kronsforde – Lübeck
8790: Seedorf – Hollenbek – Sterley – Salem – Ratzeburg und Kittlitz – Mustin – Ziethen – Ratzeburg

(Boris Roland, 12.08.2010)

Linie 27: Ab 7. August wieder Linienweg zwischen Bf. Tonndorf und U Farmsen

Bild zum Beitrag

Für die Metrobus-Linie 27 (U Billstedt - S Wellingsbüttel) wurde am 23.02.2009 zwischen Bf. Tonndorf und U Farmsen eine Umleitung aufgrund von Bauarbeiten eingerichtet und die Linie seitdem über die Scharbeutzer Straße geführt (BahnInfo berichtete).
Die Bauarbeiten an der Straße "Am Pulverhof" sollen nun beendet werden und die Linie 27 soll ab Samstag, den 7. August 2010 wieder ihren herkömmlichen Linienweg durch die Straße "Am Pulverhof" fahren, was bereits durch Aushänge an den betroffenen Haltestellen sowie automatische Ansagen in den Bussen der Linie 27 angekündigt wird.

Foto: Noch fahren die Busse die Umleitung: Ein Bus der Linie 27 am 06.08.2010 an der Haltestelle "Am Pulverhof (Mitte)". Am folgenden Tag soll die Umleitung aufgehoben werden. Aufnahme: Jan Bartelsen

(Jan Bartelsen, 05.08.2010)

Alte Wasserstoffbusse gingen außer Dienst

Am Montag endete der fast durchgehende siebenjährige Einsatz der Brennstoffzellenbusse bei der HOCHBAHN. Für Fahrzeuge, die nur für eine dreijährige Nutzungszeit vorgesehen waren, eine sicher beachtliche Leistung.

Den Ursprung hatte das als »HH2« in Hamburg benannte Projekt im »CUTE«-Projekt (Clean Urban Transport for Europe) der Europäischen Union. Beide Kurzbezeichnungen sind mit einem Augenzwinkern zu verstehen: Während sich die Hamburger Bezeichnung an das Kennzeichen der Stadt und die chemische Formel für Wasser anlehnt – HH und H2O -, gleicht das Akronym des umfassenden EU-Projekts dem englischen Wort für „süß“ oder „nett“. Im Jahr 2000 gestartet, kamen von 2003 bis 2004 die Busse vom Typ EvoBus/Mercedes-Benz Citaro (O 530) Fuel Cell/Brennstoffzelle (BZ) für den Einsatz zur Verfügung.

Schlussendlich wurde der Bereich noch auf Australien (2002) und China (2004) ausgeweitet, mit jeweils lokalen Förderprojekten.

Im Einzelnen nahmen folgende Städte (und Verkehrsunternehmen) teil:
Hamburg/Deutschland – Hamburger Hochbahn AG
Stuttgart/Deutschland – Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB)
Stockholm/Schweden – Busslink i Sverige AB
Amsterdam/Niederlande – Gemeentevervoerbedrijf Amsterdam (GVB)
Luxemburg – Autobus de la ville de Luxembourg (AVL)
London/Großbritannien – FirstGroup plc
Madrid/Spanien – Empresa Muncipal de Transportes de Madrid (EMT)
Barcelona/Spanien – Transports de Barcelona (TB)
Porto/Portugal – Sociedade de Transportes Colectivos do Porto SA (STCP)
Reykjavik/Island
Perth/Australien
Peking/China

Das ursprüngliche Projekt war bis 2005 angesetzt und wurde anschließend als neues Projekt »HyFLEET:CUTE« verlängert und erweitert. 2006 endete auch dies, Hamburg führte seit dem den Einsatz der Busse alleine weiter. Zunächst nur bis 2008 geplant, übernahm man 2006 die Stuttgarter CUTE-Wagen 5162 bis 5164 als 2374-2376 und die Stockholmer 5501 bis 5503 als 2377-2379. Zu der zeit und zwischendurch war die Flotte über einige Wochen nicht im Einsatz, was aber eher die Ausnahme blieb.

Mit den nun neun Fahrzeugen wurde die Anzahl der bedienten Linien noch etwas ausgeweitet. Fuhr man anfänglich einen Sonderumlauf – der auch mal ausfallen konnte – auf der Metrobus-Linie 24 zwischen den Haltestellen „Lademannbogen“ (hier befindet sich auch der Betriebshof der Fahrzeuge – Hummelsbüttel) und „U-Niendorf Nord“. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Linien hinzu, die vom Betriebshof Hummelsbüttel bedient werden. Auffälligster und bekanntester Einsatz dürften die beiden zusammen fahrenden Busse gewesen sein, die auf der Metrobus-Linie 6 jeweils einen Gelenkbus ersetzten.

Nach zwei Jahren dezimierte sich der Bestand bereits wieder. Die in Stuttgart eingesetzten Busse waren aufgebraucht. Durch die Topologie Stuttgarts, sprich der Berg- und Talfahrt dort, waren sie vorher stärker belastet worden, als die Wagen in Hamburg oder Stockholm.

Von den nun letzten sechs Wagen gehen fünf zurück an EvoBus und werden dort zerlegt, um unter anderem weitere Erkenntnisse für neue Brennstoffzellenbusse zu sammeln. Ein Fahrzeug wird in Hamburg bleiben, allerdings ebenso wenig erhaltend, bei der Feuerwehr als Übungsobjekt.

Lange wird Hamburg allerdings nicht ohne Wasserdampfwolken hinter Bussen bleiben. In den kommenden Monaten sollen zehn Fahrzeuge der nächsten Brennstoffzellenbusgeneration in den Bestand kommen. Neben der allgemeinen Weiterentwicklung, wird hier auf die von den Dieselhybridgelenkbussen bekannte Rückgewinnung der Bremsenergie gesetzt, welche in Form von Strom in Akkus auf dem Dach gespeichert wird. Man erhofft sich so eine Einsparung von 10 bis 25% an Wasserstoff.

Ein Relikt bleibt an vielleicht unerwarteter Stelle zurück. Die Matrix-Anzeigen der Stuttgarter Busse finden in dem unter der Nummer 8400 bei der HOCHBAHN laufenden Prototypen des newAGG 300 weitere Verwendung.

Weitere Artikel:
HH2 wird fortgesetzt
CUTE-Projekt international beendet - Fortführung in Hamburg!
Brennstoffzellenbusse jetzt auf MetroBus-Linie 6
Wasserstoffbusse in Hamburg

(Boris Roland, 15.07.2010)
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