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BahnInfo Berlin-Brandenburg
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  • Allgemeine Meldungen aus der Region (16.02.2012) NEU
  • Regionalverkehr (07.02.2012)
  • S-Bahn (-)
  • U-Bahn (-)
  • Straßenbahn (-)
  • Bus (20.02.2012) NEU
  • Fähre (18.11.2011)
  • Restliches Brandenburg (02.01.2012)

Allgemeine Meldungen aus der Region

BVG-Notfahrplan während des Streiks NEU

Auf der Internetseite der BVG stehen nun Informationen zur Verfüngung, welche Leistungen durch Sub-Unternehmer abgedeckt sind und trotz des Streiks auch zwischen 4 und 19 Uhr fahren werden.

Zwischen S-Bahnhof Jungfernheide (Haltestelle Tegeler Wege / S Jungfernheide) und Flughafen Tegel verkehrt die Buslinie 109 nach Bedarf im 5-Minuten-Takt. Für die U-Bahnlinie 5 verkehren Ersatzbusse zwischen Lichtenberg und Frankfurter Allee zur Umfahrung der Ostkreuz-Sperrung der S-Bahn. Hertha BSC setzt vor und nach dem Fußballspiel Shuttlebusse zwischen Olympiastadion und Messegelände ein. Am Messegelände stehen etwa 1500 Parkplätze kostenlos zur Verfügung.

Folgende Linien verkehren (ggf. eingeschränkt):
106, 112, 140, 161, 163, 168, 175, 184, 204, 218 (alle 2h), 234, 263, 271, 275, 294, 326, 334 (Rufbus), 363, 371, 372, 373, 390, 399 sowie die Nachtlinien N12, N23, N35, N39, N40, N52, N53, N56, N60, N61, N62, N67, N68, N69, N79, N84, N88, N90, N91, N95, N97.

Auf den Linien 107 und 136 verkehren nur die Fahrten der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG).

S-Bahn und Regionalverkehr, sowie die von anderen Verkehrsunternehmen betriebenen Straßenbahnlinien 87-99 und Buslinien ab Liniennummer 400 verkehren planmäßig.

Achtung! Die Betriebseinschränkungen auf den U-Bahn-, Metro- und nicht genannten Nachtlinien beginnen bereits ab zirka 2 Uhr. Nach Streikende gegen 19 Uhr ist der Verkehr zunächst stark unregelmäßig - mit Ausfällen ist noch bis in den späten Abend zu rechnen.

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(Tom Gerlich, 16.02.2012)

Warnstreik bei der BVG angekündigt NEU

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG werden am Samstag von 4 Uhr bis 19 Uhr durch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bestreikt. Eine Normalisierung des Verkehrs ist im Anschluss jedoch nicht zu erwarten und dürfte erst im Nachtverkehr eintreten.

Als Grund für den Warnstreik gibt Verdi das trotz Nachbesserung aus ihrer Sicht noch immer mangelhafte Angebot der Arbeitgeber an. Die Hoffnung auf eine Lösung am Verhandlungstisch wurde jedoch noch nicht begraben. Am Montag findet die nächste Verhandlungsrunde statt, bei der sich Verdi durch den Streikdruck deutliche Nachbesserungen erhofft.

Wie stark sich der Streikaufruf auf den Betrieb auswirken wird ist noch nicht abzusehen. Die fremdvergebenen Subunternehmer-Leistungen stehen voraussichtlich wie beim letzten Streik zur Verfügung und könnten durch die BVG zu einem Rumpfnetz umdisponiert werden. Inwiefern das gelingt bleibt noch abzuwarten. Umlandverkehre, die nicht durch die BVG betrieben werden, sind vom Streikaufruf nicht betroffen.

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(Tom Gerlich, 15.02.2012)

Regio Infra Gesellschaft erhält Zuschlag für Löwenberg – Rheinsberg

Die RegioInfra Gesellschaft hat im Dezember den Zuschlag für den Infrastrukturbetrieb der Strecke Rheinsberg (Mark) – Herzberg – Löwenberg (Mark) erhalten. Die Strecke war im Juli von der DB Netz AG zur Übernahme ausgeschrieben worden. Mit der bereits im Besitz befindlichen Strecke Neustadt (Dosse) – Neuruppin – Herzberg (Mark) erhält die RegioInfra somit ein kleines Netzes von Neustadt (Dosse) bis Rheinsberg.

Durch die Übernahme soll die Befahrbarkeit der Strecke sichergestellt werden. In den Sommermonaten von April bis Oktober verkehren zwischen Löwenberg und Rheinsberg Züge der Regionalbahnlinie 54, die von der DB Regio AG bedient wird.

(Knut Rosenthal, 22.12.2011)
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ODEG führt Basisfahrplan auf OE 33 und OE 51 ein

Bild zum Beitrag

Um den in den vergangenen Tagen aufgetretenen Problemen mit den neuen Fahrzeugen des Typs Stadler GTW zu entgegnen, führt die ODEG auf ihren neuen Linien OE 33 (Berlin-Wannsee - Jüterbog) und OE 51 (Rathenow - Brandenburg/ Havel) einen eingeschränkten Basisfahrplan ein und tauscht die eigentlich dort verkehrenden Gelenktriebwagen gegen vorhandene Regioshuttle-Bestandsfahrzeuge aus. Vor den morgendlichen Fahrten werden die Fahrzeuge darüber hinaus nun entsprechend vorgeheizt um Ausfälle zu mindern.

Man wolle so einen zuverlässigen Fahrplan für die Fahrgäste bereitstellen. Dazu soll auch ein weiteres Fahrzeug angemietet und die Informationen für die Fahrgäste verbessert werden. Gespräche zwischen ODEG und der DB Netz AG, die für die Reisendeninformation über die Zugzielanzeiger und Lautsprecher verantwortlich ist, haben bereits stattgefunden.

Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer der ODEG, zu den Problemen mit den neuen Fahrzeugen: „In Zusammenarbeit mit der ABB, Stadler und der ODEG werden gerade mit Hochdruck alle Ursachen und die Fehler der Fahrzeugstörungen diagnostiziert. Nach derzeitiger Einschätzung sollten Ende dieser Woche verbindliche Lösungen für die GTW-Probleme gefunden sein.“
 
Tagesaktuelle Informationen zum Betriebsgeschehen auf den betroffenen Linien gibt die ODEG auf ihrer Homepage unter http://www.odeg.info/bb und über die Kundenhotline unter 030/ 514 88 88 88 bekannt. 

Foto: Werden nach Problemen vorerst abgestellt: Die neuen Triebwagen vom Typ Stadler GTW

(Knut Rosenthal, 07.02.2012)

DB Regio verbessert Komfort auf Verbindungen nach Polen

Vom kommenden Sonntag, den 5. Februar, an, wird sich der Komfort auf der Regionalbahnlinie zwischen Frankfurt (Oder) und Rzepin bzw. Zielina Gora deutlich verbessern. Die Deutsche Bahn setzt ab dann Dieseltriebwagen der Baureihe 646 auf der Linie ein, die die bisher dort verkehrenden lokbespannten Züge der polnischen Bahn ersetzen. Möglich wird dies durch eine Kooperation beider Bahnen und der erfolgten Zulassung der Fahrzeuge für das polnische Streckennetz.

„Mit der Betriebsaufnahme auf der Strecke Zielona Gora−Rzepin−Frankfurt (Oder) erfolgt zum 5. Februar erstmalig ein grenzüberschreitender Einsatz der Fahrzeuge im Regelbetrieb. Damit tragen wir einmal mehr dazu bei, weiter an der Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehre zwischen beiden Ländern zu arbeiten“, erläuterte Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der Region Nordost der DB Regio AG.

(Knut Rosenthal, 03.02.2012)

Pritzwalk bekommt wieder Kundenzentrum

Ab dem 1. Februar wird es im Pritzwalker Bahnhof wieder ein Kundenzentrum geben. Kunden können dann von Montag bis Freitag hier ihre Fahrkarten erwerben, Reiseauskünfte einholen oder sich über die Stadt informieren, denn auch die Stadtinformation wird dann von dort angeboten. Betrieben wird das Kundenzentrum von der Prignitzer Eisenbahn, die bereits bis 2006 im Bahnhof präsent war. In wiefern auch Fernverkehrsfahrkarten der Deutschen Bahn angeboten werden können, ist derzeit noch unklar, da es hier noch Klärungsbedarf zwischen den Verkehrsunternehmen gibt.

Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofes, das Ende 2010 von der Stadt gekauft wurde, prüft auch die Polizei und ein Fahrradverleih den Umzug ins Bahnhofsgebäude.

(Knut Rosenthal, 28.01.2012)

Auslieferung Talent 2 ab März vorgesehen

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Die Deutsche Bahn (DB) und Bombardier Transportation (BT) haben 2007 einen Rahmenvertrag über die Lieferung von rund 300 Elektrotriebwagen (ET) vom Typ Talent 2 unterzeichnet. Für die Jahre 2009 bis 2011 war die bundesweite Auslieferung von insgesamt 178 Fahrzeugen geplant. Die DB hat die ET 442 in zwei- bis fünfteiligen Versionen bestellt.

Auf den Strecken in Berlin und Brandenburg war der Einsatz dieser neuen Fahrzeuge zum Fahrplanwechsel 2011/12 geplant. Entsprechend des Verkehrsvertrages sind für die erste Betriebsstufe Netz Stadtbahn auf den Linien RB 13, 14, 20, 21, 22 und 23 insgesamt 34 ET 442 vorgesehen. Auf Grund von Lieferverzögerungen des Fahrzeugherstellers BT fehlen diese Fahrzeuge zurzeit noch (Auslieferung voraussichtlich von März bis Oktober). Aus diesem Grund war die Erarbeitung eines Ersatzkonzeptes durch DB Regio notwendig.

Um das Ausschreibungskonzept insgesamt zu realisieren, kommen seit dem 11. Dezember letzten Jahres zusätzlich 17 Triebfahrzeuge, 50 Reisezugwagen und ein VT 646 aus dem Fahrzeugpark von DB Regio für das Ersatzkonzept zum Einsatz.

Mit Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BER) am 3. Juni sind auf der RE-Linie 9 von Berlin Hbf (tief) zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg und der RB-Linie 22 von Potsdam Hbf zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg ET 442 zwingend für den Einsatz notwendig. Die Auslieferung der Fahrzeuge für diese Linien ist für den ab Mai geplanten Probebetrieb erforderlich, um eine qualitätsgerechte Betriebsaufnahme
am 3. Juni sicherzustellen.

Die Linien RE 7 Dessau/Belzig−Flughafen Berlin Brandenburg−Wünsdorf und die RB 14 Nauen−Flughafen Berlin Brandenburg−Senftenberg sollen laut Bombardier Transportation im Laufe des 2. Halbjahres 2012 schrittweise mit ET 442 ausgerüstet werden. Bis dahin fahren die Züge entsprechend des Ersatzkonzeptes mit Triebfahrzeugen der Baureihe 143 und vier Doppelstockwagen.

Zukünftig sollen mit der Inbetriebnahme der zweiten Betriebsstufe zum Fahrplanwechsel 2012/13 laut Verkehrsvertrag insgesamt 48 ET 442 im Netz Stadtbahn zum Einsatz kommen.
Foto: Ein ET 442 im Herstellerwerk Bombardier Hennigsdorf. (Copyright: Jens Fleischmann)

(Pressemitteilung DB AG, 06.01.2012)
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Potsdam testet Hybridbus NEU

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Vom 20.02.2012 bis 08.03.2012 testet der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam in Kooperation mit dem Bushersteller Volvo einen 12 Meter langen Hybridbus, der sowohl elektrisch als auch mit Diesel angetrieben wird. Dabei wird bis zu einer Geschwindigkeit von 15 km/h ausschließlich elektrisch und dann mit Dieselmotor gefahren. Die beim häufigen Bremsen im Stadtverkehr anfallende Energie wird dabei für den Antrieb des Fahrzeugs genutzt, indem sie für den Elektromotor zwischengespeichert wird. Das Speicherelement ist eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer speziellen Elektronik. Der Dieselmotor hat eine Leistung von 158 kW (212 PS) und der Elektromotor eine Dauerleistung von 70 kW (94 PS). Der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs sinkt dadurch um bis zu 30 % und die Emissionen um 40 bis 50 % gegenüber einem vergleichbaren normalen Dieselbus.

Eingesetzt wird der Bus montags bis freitags auf der Linie 696 von 6.30 Uhr bis 10.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Abschnitt S-Bhf Griebnitzsee - Bhf Medienstadt (DB Verstärkerfahrten) sowie im Abendverkehr von 19.30 bis 21.30 Uhr auf der gesamten Strecke zwischen S-Bhf Griebnitzsee und Robert-Baberske-Straße.

Da für den Test keine Fahrscheinautomaten und -entwerter eingebaut werden, kann der Bus unentgeldlich genutzt werden.
(Foto: Der Testbus auf dem ViP-Betriebshof. Copyright: ViP)

(Jens Fleischmann, 20.02.2012)
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Inspektion an Fährschiff - Linie F1 wird für drei Monate unterbrochen

Aufgrund von Arbeiten zur gesetzlich vorgeschriebenen turnusmäßigen Inspektion an der Fähre muss der Fährverkehr auf der Linie F1 von Donnerstag, 01.12.2011, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Freitag, 02.03.2012, Betriebsschluss, unterbrochen werden. Alle fünf Jahre ist eine Schiffsuntersuchung zur Erlangung eines neuen Fährzeugnisses erforderlich. Die letzte Schiffsuntersuchung der Fähre F1 war Anfang 2007 und das aktuelle Fährzeugnis gilt bis zum 31.12.2011.

Während der Untersuchung wird neben dem Nachweis der Funktion der sicherheitsrelevanten Baugruppen wie Beleuchtung, Radar, Funk, Signalanlage, Sicherungstechnik, Rettungsmittel, Blechdicke des Schiffskörpers auch der Korrosionsschutz komplett erneuert. Weiterhin werden u. a. folgende Arbeiten durchgeführt: Überprüfung und Überholung der Heizungsanlage sowie  der Türen und Fenster, Ausbesserung des Innenraumes, Überprüfung und Überholung der Seilführung, Ausbesserung der Außenlackierung,  Überholung der Videoanlage, Erneuerung der Antirutschbeschichtung auf den Laufflächen sowie die Verbesserung der Zugänglichkeit der Fähre für Rollstuhlfahrer.

Die Arbeiten werden in einer Oranienburger Werft durchgeführt. Der letzte Einsatztag wird der 30.11.2011 sein. Anschließend wird die Fähre zum Transport vorbereitet und am 05.12.2011 von einem Schubschiff abgeholt. Im Frühjahr 2012 soll die Fähre dann wieder ihren Dienst aufnehmen.

(Pressemitteilung ViP, 18.11.2011)
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Restliches Brandenburg

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Die Irrwege des EuroCitys "Alois Negrelli" Berlin-Stettin

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Er hat erst kürzlich seinen ersten Geburtstag gefeiert: der neue EuroCity-Zug mit dem wohlklingenden Namen "Alois Negrelli", der morgens von Prag über Berlin nach Stettin fährt und nachmittags retour. Die schicken modernen blau-roten Wagen der tschechischen Bahn schaffen zwar die Relation zwischen der pommerschen Hafen- und der deutschen Hauptstadt auch nicht schneller als die in die Jahre gekommenen Regionalzüge mit dem durchsessenen Interieur in pink-hellgrün. Aber eine - wenn auch symbolische - Hoffnung war für die verkehrsinteressierten Berliner schon mit dem EC verbunden, wenn man sich die Entwicklung dieses "Stiefkinds" unter den grenzüberschreitenden Eisenbahnstrecken der letzten Jahre anschaute.

Um so mehr ein Hohn, dass der einzige Fernzug, der täglich zwischen Angermünde, Tantow und Gumience in Schrittgeschwindigkeit die triste Winterlandschaft farblich aufhübscht, und kaum von Fahrgästen angenommen wird, den hochtrabenden Namen Alois Negrelli trägt. Negrelli war nämlich im 19.Jahrhundert ein bedeutender österreichischer Eisenbahnpionier. Er baute wichtige Verkehrswege in Böhmen auf, so auch zwischen Wien, Prag und Dresden, managte die Errichtung der ersten Schweizer Eisenbahnstrecken - später wechselte er in den Wasserbau und gilt bis heute als "Vater" des Suezkanals.

Aber warum fährt niemand mit diesem tollen Zug? Ich startete am Wochenende den Selbstversuch, um dieser Frage nachzugehen, und stieg mit Begleitung in Stettin in den EuroCity "179" Richtung Prag ein. Nur wenige Menschen taten es uns gleich. Vor der Fahrt hatte ich mir ein "Berlin-Stettin-Ticket" für 10 Euro gekauft. Auf der Internetseite des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) stand, dass in diesem Zug der VBB-Tarif zwischen Berlin und der Bundesgrenze anerkannt werden würde. Auf Nachfrage per Mail klärte man mich auf, dass ich im Zug zwischen Tantow Grenze und Stettin ganz einfach ein Ticket für den kurzen polnischen Streckenabschnitt, auf dem der VBB-Tarif ausgerechnet nur in diesem Zug nicht gelte (in allen anderen Zügen gilt er übrigens), nachlösen müsse. Als ehemaliger Semesterticketinhaber war ich ja gewöhnt, dass ich zwischen Tantow und Stettin 2,60 EUR nachzahlen muss - also kein Problem dachte ich: die paar Euro sind mir mein "Test" wert.

Falsch gedacht. Stattliche 13,80 EUR mussten wir Nichtsahnende an die pflichtbewusste Schaffnerin (quasi als "Strafzoll") für die knapp zehnminütige Fahrt zwischen Stettin und Tantow nachzahlen. Ein EuroCity im internationalen Verkehr hat ja nichts mit den subventionierten VBB-Dumpingpreisen zu tun - zumindest nicht in Polen. Kein Wunder, dass kaum jemand mit dem schicken Zug fuhr, sicherlich haben viele Pendler schon diese "teure" Erfahrung gemacht. Leider kann man beim nächsten Mal auch nicht auf einen zeitgleichen Regionalzug umsteigen können, denn dieser wurde zugunsten des EuroCitys eingestellt. Die Devise lautet also: Doch wieder auf die privaten Kleinbusse umsteigen (die übrigens die Strecke schneller bewältigen als der neue Luxuszug).

Fazit, liebe Deutsche Bahn: Guter Ansatz - Thema verfehlt.

(Andreas Jüttemann, 02.01.2012)
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