- am 12.11.2009
- auf der Aktuellseite Berlin-Brandenburg
- in der Kategorie S-Bahn
S-Bahn verstärkt Zugangebot, Südosten weiterhin schlecht angebunden
Ab kommenden Montag rollen wieder etwas mehr Züge über die Gleise der Berliner S-Bahn. Dann stehen laut Angaben des Unternehmens 407 Viertelzüge (814 Waggons) für den täglichen Auslauf bereit. Es wird nun 90% des des sonst üblichen Fahrplans bedient.
Am stärksten profitieren von den Verbesserungen Fahrgäste aus Spandau. Ihnen wird ab kommenden Montag durch die Verlängerung der Linie S3 auf dem Abschnitt zwischen Westkreuz und Spandau wieder ein 10-Minutentakt geboten. Auf der Stadtbahn fahren die Züge der S5 im Berufsverkehr wieder im 10-Minutentakt bis Charlottenburg, wobei die Züge aus Strausberg (und Strausberg Nord) nun als Vollzüge verkehren. Ebenso wird der Streckenast nach Wartenberg wieder alle 10 Minuten bedient. Die Verstärkerzüge enden in Warschauer Str.
Der Südosten kann sich über eine Verlängerung der Linie S46 nach Westend freuen. Die S46 fährt jedoch weiterhin als einzige Linie die Verbindung zwischen Schöneweide und Neukölln. Somit wird auf der wichtigen Verbindung zwischen dem Südosten der Stadt und dem Südring, auf der sonst 3 Züge innerhalb von 20 Minuten verkehren, weiterhin nur ein 20-Minutentakt angeboten. Dies ist besonders ärgerlich, weil zur Verlängerung beispielsweise der Linie S47 bis zur Ringbahn nach Hermannstr. nur 2 Viertelzüge benötigt würden. Zudem haben die Fahrgäste in diesem Teil der Stadt keine leistungsfähigen und schnellen Alternativverbindungen in Richtung Südring. Der Südosten kann sich über eine Verlängerung der Linie S46 nach Westend freuen. Die S46 fährt jedoch weiterhin als einzige Linie die Verbindung zwischen Schöneweide und Neukölln. Somit wird auf der wichtigen Verbindung zwischen dem Südosten der Stadt und dem Südring, auf der sonst 3 Züge innerhalb von 20 Minuten verkehren, weiterhin nur ein 20-Minutentakt angeboten. Dies ist besonders ärgerlich, weil zur Verlängerung beispielsweise der Linie S47 bis zur Ringbahn nach Hermannstr. nur 2 Viertelzüge benötigt würden. Zudem haben die Fahrgäste in diesem Teil der Stadt keine leistungsfähigen und schnellen Alternativverbindungen in Richtung Südring.
Das Angebot ab dem 16. November:
S1: Oranienburg - Wannsee (alle 20 Minuten),dabei zwischen Frohnau und Wannsee alle 10 Minuten
S2: Bernau - Blankenfelde (alle 20 Minuten). Tagsüber erfolgt zwischen Buch und Potsdamer Platz eine Verdichtung auf einen 10-Minuten-Takt.
S25: Hennigsdorf - Teltow Stadt (alle 20 Minuten, nun mit Sechs-Wagen-Zügen)
S3: Spandau- Erkner (alle 20 Minuten), dabei zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof alle 10 Minuten
S41/S42: Ringbahn (jeweils alle 10 Minuten). In der Hauptverkehrszeit erfolgt eine Verdichtung auf einen 5-Minuten-Takt.
S45 verkeht weiterhin nicht
S46: Westend - Königs Wusterhausen (alle 20 Minuten)
S47: Schöneweide - Spindlersfeld (alle 20 Minuten)
S5: Westkreuz - Strausberg/Strausberg Nord (alle 20 Minuten, nach Strausberg Nord alle 40 Minuten). Die Verstärkerzüge fahren im Berufsverkehr nun bis Charlottenburg
S7: Potsdam Hbf - Ahrensfelde (alle 20 Minuten, tagsüber alle 10 Minuten).
S75: Spandau - Wartenberg (alle 20 Minuten), Neu: Wartenberg - Warschauer Str. alle 10 Minuten
S8: Hohen Neuendorf - Grünau bzw. Zeuthen (in der HVZ) (alle 20 Minuten)
S85 verkehrt weiterhin nicht
S9: Blankenburg - Flughafen Schönefeld (alle 20 Minuten)

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